Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Beitrag widmet sich der – in der Erwachsenenbildung im Zuge der Subjektivierung von Erwerbsarbeit an Bedeutung gewinnenden – Kategorie der Selbstkompetenz(en). Im Zentrum der theoretischen und empirischen Analyse steht dabei eine „Klärung“ des Begriffs mit seinen Wirkungsweisen im Hinblick auf das Subjekt. Nach einer Beschreibung grundlegender Entwicklungen, die das Emporkommen der Thematik bedingen, erfolgt eine theoretische und empirische Modellierung der (Selbst-)Kompetenzen. Abschließen…
Einwanderungsländer wie Deutschland benötigen rechtliche, soziale und eben Bildungsmaßnahmen, um Migration zu gestalten. Bildungsaktivitäten haben sowohl die Migrations- als auch die aufnehmende Bevölkerung in den Blick zu nehmen. Dabei sind vor allem sprachliche, interkulturelle und politische Bildungsangebote von Bedeutung. Im REPORT zu „Weiterbildung und Migration“ geht es um empirische Forschungsergebnisse und realisierte Konzeptionen: Wo liegen heute die wesentlichen Probleme der Weiterbil…
Die Bildung von Typologien – im Folgenden auch „Typenbildung“ oder „Typisierung“ genannt – hat in der sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschung die Aufgabe, vor allem durch die systematische Reduktion von Informationen zur Klärung des theoretischen und empirischen Wissens im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess beizutragen. Typologien basieren auf Vergleichsdimensionen, die aus dem empirischen Material herausgearbeitet werden. Erst auf Basis dieser Dimensionen werden Einzelfälle gruppier…
Der Beitrag lotet die Chancen der Nutzung des gerontologischen Datensatzes der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE) für bildungsbiografische Analysen aus. Das Altern selbst zu lernen erscheint dabei als zentrale Analysekategorie. Der Beitrag nimmt Stellung zu aktuellen Debatten um Bildung im Alter und problematisiert deren sozialpolitisch-aktivierende und programmatisch ausgerichtete Fokussierung. In einem zweiten Schritt wird erläutert, inwiefern für die offene Fr…
Als Teil eines Forschungsprojekts zu diskontinuierlichen weiblichen Bildungs- und Berufskarrieren fokussiert dieser Beitrag insbesondere Widerspruchserfahrungen, die sich im Spannungsfeld sozial vorgegebener, normativer Lebenslaufmuster einerseits und je eigenen, individuellen Lebensvorstellungen andererseits herausbilden. In Gruppendiskussionen und biographischen Einzelinterviews, die mit Teilnehmerinnen einer Frauenakademie durchgeführt wurden, zeigt sich, dass diese widersprüchlichen Lebens…
Die Beteiligung Erwachsener am Lebenslangen Lernen entspricht bei Weitem nicht den Erwartungen, die mit dem Programm verbunden sind. Gründe dafür sind vielfältig und unterschiedlich. Unsere These ist, dass sich Erwachsene in ihren Lernaktivitäten an Lebensphasen orientieren. Die Beteiligung an institutionalisierten Lernarrangements von Weiterbildung ist demnach weniger eine Sache der Akzeptanz Lebenslangen Lernens, sondern vielmehr eine, die in Bezug auf soziokulturelle Erwartungsmuster lebensp…
Das Lehrbuch stellt das Lehren und Lernen Erwachsener ins Zentrum der Erwachsenen- und Weiterbildung, das als ein Mehrebenensystem betrachtet wird. Unterschieden werden die Ebene der bildungspolitischen Steuerung, die Ebene der Organisationen, in denen Aufgaben der Leitung, des Managements und der Programm- und Angebotsentwicklung verortet sind, sowie die Ebene der Lehr-, Lern- und Beratungsprozesse. Die Wirkungen der Erwachsenenbildung werden als Ergebnis einer Ko-Konstruktion der Handlungen v…
Der vorliegende Beitrag widmet sich dem Normativitätsproblem der konstruktivistischen Erwachsenendidaktik. Dazu wird ein Forschungsdesign vorgestellt, welches eine empirische Analyse ethischer Implikationen ermöglicht (1). Betrachtet man die Umsiedlung nicht pädagogischer Begriffe in die Erwachsenenpädagogik, so werden Transformationsmuster sichtbar, die ein zentrales Ergebnis der durchgeführten Untersuchung sind (2). Abschließend wird die Frage der ethischen Implikationen erörtert, die neben e…
Transnationalisierungsprozesse von Unternehmen bringen erweiterte Qualifizierungs- und Bildungsanforderungen mit sich, die bislang noch nicht in entsprechenden theoretischen Konzepten und Lernkulturgestaltungen Aufnahme gefunden haben. Wissen ist sowohl als Kategorie als auch als (realistische) Anforderungsinterpretation nicht ausreichend platziert. Unternehmerische Interessen verdecken die Anforderungen an Lernen und Weiterbildung, die in den Arbeitszusammenhängen in kulturdifferenten Kontexte…