Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Internet-Lernen revolutioniert auch den Markt der fernunterrichtlich-mediengestützten Weiterbildung. Hier steht ein Paradigmenwechsel bevor und damit verbunden Konsequenzen für die Finanzstruktur privater Fernschulen. Der Autor stellt Chancen und Risiken dieser Entwicklung gegenüber wagt die Prognose: Erworbene Systemkompetenzen und effiziente Infrastruktur-Potenziale der Fernschulen werden unter den neuen Voraussetzungen Grundlage für ein Wachstum in der Zukunft sein.
Die Stadt Birmingham (England) kann auf eine lange Tradition in der Gleichstellungspolitik verweisen. Im folgenden Beitrag werden die vier Arbeitsgruppen des Amtes Equalities Division vorgestellt, die sich mit den Themenfeldern Ethnizität (Race), Geschlecht (Gender), Behinderung sowie Information und Forschung beschäftigen.
Der Autor verweist auf die Liste derer, die an einem Finanzierungsprozess lebenslangen Lernens beteiligt sind: Bildungshaushalte des Bundes und der Länder, Bundesanstalt für Arbeit, Wirtschaft und die Privataufwendungen der Teilnehmer selbst. Eine Finanzierungsstatistik, auf deren Grundlage politische Richtungsentscheidungen getroffen werden könnten, steht bis heute aus.
Der Artikel gibt einen historischen Abriss über die Grundlagen der Finanzierung öffentlicher Weiterbildung, die in Deutschland zu Beginn der 1970er Jahre gelegt wurden und bis heute Gültigkeit haben.
Auf nationaler und internationaler Ebene stehen unterschiedliche Finanzierungsmodelle für lebenslanges Lernen zur Diskussion: Selbstfinanzierung (auch durch Darlehen), Finanzierung über ein einkommensabhängiges Transfer-Versicherungssystem, staatliche Finanzierung über individuelle Bildungsgutscheine oder Finanzierung durch Betriebe und Fonds. Der Autor beschreibt Schwächen und Stärken der jeweiligen Modelle und plädiert für eine Form der Mischfinanzierung in der Weiterbildung.
Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium hat über das Landesinstitut für Qualifizierung in Soest untersuchen lassen, welcher Beitrag zur Integration eigentlich von der Weiterbildung des Landes zu erwarten sei. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Der Beitrag der Weiterbildung bei der Integration von Zugewanderten" lesen sich als Mängelliste: zu wenig Daten, unüberschaubarer Anbietermarkt, eindimensionale Angebotsstruktur, zu wenig Vernetzung. Einzig Großunternehmen lassen eine Praxis erk…
Seite und Sport in der Natur als Erlebnis- und Erholungswert auf der einen Seite. Seit Rio de Janairo vor 10 Jahren wird diese Diskussion vom Leitbild des Substainable Developments beeinflusst. Die Erlebnispädagogik muss wissenschaftliche Antworten zur Lösung dieser Konfrontation bieten.
Die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung durch die Hartz-Gesetze mit der Einführung von Bildungsgutscheinen, der drastischen Kürzung der Ausgaben für berufliche Bildung und ergänzenden geschäftspolitische Weisungen durch die Bundesanstalt für Arbeit tragen zu einer Ausweitung der Arbeitslosigkeit bei: Weiterbildungsträger müssen Kurse streichen, schließen Niederlassungen und entlassen Beschäftigte, Besitzer von Bildungsgutscheinen bleiben ohne Weiterbildungsmöglichkeiten. Die arbeitsamt…
In der Welt des Zauberlehrlings Harry Potter sind »Muggles« diejenigen Menschen, die sich mit der Zauberkraft kein bisschen auskennen. Das Bild lässt sich auf die »digital divided« Geellschaft übertragen. Sind ältere Erwachsene die »Muggles« des Digitalzeitalters? Hugger hat die Auswirkungen der Neuen Medien auf ältere Erwachsene als Mitautor der „Treumann-Studie" empirisch untersucht und um Überlegungen zu notwendigen Forschungsaspekten und praktischen Handlungsstrategien für die Bildungsarbei…
Was ist dran am Klischee des fremdenfeindlichen und gewaltbereiten Ostdeutschen? Mehr, als vielen lieb ist: Drei Modernisierungs- und Informalisierungsdefekte machen Abwehrmechanismen des Fremden verständlicher, die in der Ex-DDR-Gesellschaft verbreiteter sind als in Tschechien und Polen: · eine gewisse „intergenerationale Modernisierungsresistenz“, · ein DDR-typischer „egalitärer Habitus“ und · ein innnerfamiliales „Tradierungsmilieu“ für subtil rassistische Einstellungen. Die Thematisieru…