Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Dieser REPORT 29 thematisiert die Schwierigkeiten und Herausforderungen, vor denen die neuen Bundesländer im Bildungsbereich nach der Wiedervereinigung stehen.
Die Studie „Benefits of Lifelong Learning“ (BeLL) wurde zwischen 2011 und 2014 in zehn Europäischen Ländern durchgeführt und am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) koordiniert. Sie wurde von der EU-Kommission im Lifelong-Learning-Programm („Studies and Comparative Research, KA1“) gefördert. Im Mai 2014 lagen die Ergebnisse vor. Sie zeigen: Allgemeine Erwachsenenbildung hat einen vielfältigen individuellen und sozialen Nutzen. Die Ergebn…
Für den Autor sind „Globalisierung“ und „lebenslanges Lernen“ die Entgrenzungsformeln des Ökonomischen bzw. des Pädagogischen schlechthin. Im Genre der Meditation entwickelt er den Entgrenzungsbegriff anhand von Katastrophen, Märkten, Lernzumutungen, der Macht des Ökonomischen, den Zuständigkeiten für Bildung. Mit Rekursen auf Comenius und Ralf Dahrendorf möchte der Autor den »amoklaufenden Ökonomismus zur Besinnung kommen lassen« und entdeckt die entgrenzende Kraft der weltbürgerlichen Bildung.
Die Netzwerkanalyse als eine empirische Untersuchungsmethode zur Erfassung sozialer Beziehungen erfährt gegenwärtig eine zunehmende Verbreitung in verschiedenen Disziplinen und Feldern. In dem Beitrag werden netzwerkanalytische Ansätze als Bezugs- und Analyserahmen für Forschungsarbeiten im Feld der Weiterbildung beleuchtet. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Entwicklung angemessener Untersuchungskonzepte gelegt. Abschließend wird auf die spezifischen Rezeptionsbarrieren netzwerkanalytisch…
Ist die Theoriedebatte am Ende, oder kann und sollte sie belebt werden und wie sollte sie geführt werden? Die Aufsätze des REPORT greifen Theorieansätze auf, die sich mit den Möglichkeiten erwachsenenpädagogischen Handelns beschäftigen, diskutieren forschungstheoretische Fragen, die sich aus einer international werdenden Erwachsenenbildungsforschung ergeben und geben Anstöße für neue Theoriediskussionen.
Konzeption und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen basieren immer auch auf bestimmten, meist impliziten Annahmen und subjektiven Theorien. Neben dem professionellen Selbstverständnis der Lehrenden, der Sicht auf die Teilnehmenden und auf die Prozesse des Lehrens und Lernens spielen dabei auch die Vorstellungen über das Wissen, das vermittelt werden soll, eine bedeutende Rolle. Auf der Basis einer Interviewstudie arbeitet die Autorin diese Grundlagen des Unterrichtens heraus und en…
Bei der heutigen Kritik an Methoden zur Kompetenzdiagnostik stellt sich heraus, dass das Problem nicht in empirischen oder methodischen, sondern vor allem in theoretischen Defiziten liegt. Es fehlen psychodynamische Erklärungen. Des Weiteren werden als Kompetenzen hauptsächlich als individuelle Merkmale konstruiert, während soziale Dimensionen außer Acht gelassen werden. Beides ist eine gravierende Leerstelle. Dieser Beitrag argumentiert, dass Kompetenz nicht die Ursache von Performanz sein kan…
Zwischen 1992 und 2007 sind mit erheblichen Mitteln des Bundes und der Europäischen Union Entwicklungsprojekte gefördert worden, die unter dem Label »Qualifikations-Entwicklungs-Management (QUEM)« den Prozess der Anpassung der beruflichen Qualifikationsstrukturen in den Neuen Bundesländern qualitativ unterstützen sollten. Träger von QUEM war die Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF). Der Autor, einer der wissenschaftlichen Protagonisten von QUEM, resümiert im vorliegen…