Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
EUROPOOL richtet sich an Frauen ohne anerkannten Berufsabschluß und an Berufsrückkehrerinnen. Im Blick auf die unterschiedlichen Voraussetzungen, Qualifikationen und Kompetenzen der Frauen bündelt EUROPOOL Qualifizierungsmaßnahmen mit unterschiedlichen Zielen.
Anhand von sieben Thesen wird die Zukunft des Lernens beschrieben.
Der Autor greift die Kritik am interkulturellen Paradigma auf und schlägt für eine zeitgemäße Konzeption interkultureller Bildung vor, praxistheoretische Ansätze und Theorien transformatorischer Bildung miteinander zu verknüpfen. »Inter-kulturelles« Agieren und die damit verbundene grundlegende Erfahrung des Fremden können Veränderungen der Selbst-, Anderen- und Weltverhältnisse nach sich ziehen und damit als Bildungsanlass fungieren.
Ästhetische Erfahrungen, so betont Christian Rittelmeyer im »Stichwort«, können Freiheitserfahrungen sein, die anders nicht möglich sind. Peter Schlögl hebt die Erkenntnismöglichkeiten hervor, die das Ästhetische birgt, und Wolfgang Müller-Commichau argumentiert, dass eine anerkennende Kunstpädagogik nicht nur den kritischen Blick auf die Wirklichkeit schärft, sondern immer auch politische Bildung ist. Uwe Hochmuth und Susanne Umbach legen in ihren Beiträgen dar, wie ästhetische Erfahrungen in …
Verlernen ist als Phänomen im alltagsweltlichen Sprachgebrauch etabliert, aber erziehungswissenschaftlich bislang kaum beachtet worden. Nur wenige Autoren verwenden den Begriff des Verlernens überhaupt, noch seltener ist eine dezidierte und differenzierte Begriffsbestimmung zu finden. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst Dilemmata skizziert, die in Erscheinung treten, wenn der alltagsweltliche Begriff des Verlernens als Analysekategorie in empirischen Arbeiten verwendet wird. Die kritische R…
Im Anschluss an Piaget und neuere Forschungen zur Psychodynamik erarbeitet die Autorin Thesen zum unterscheidend Erwachsenengerechten des Lernens im Erwachsenenalter. Hierzu rekapituliert sie wesentliche Thesen ihres Buches »Zur Konstruktion des Erwachsenen« und entwickelt sie im Hinblick auf Autonomie als Lernmotivator weiter. Sie vertritt die These, dass erwachsenentypische Lernprozesse vor allem dann stattfinden, wenn alte Strukturen überwunden werden und es zu Veränderungslernen kommt. Ein …
Durch die Gestaltung von Lernarrangements können Erwachsenenbildner/innen die Entscheidungen der Lernenden in Lehr-/Lernsituationen beeinflussen. Solche Einflussnahmen sollen lernwirksame Entscheidungen der Adressat/inn/en von Bildungsangeboten verbessern helfen, um deren Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Abzulehnen sind dagegen all jene Bestrebungen, die dem Lernenden Einstellungsänderungen aufnötigen. Vielmehr sollen die Lernenden die Nützlichkeit ihrer getroffenen Entscheidung an den je e…
Aus der Lernforschung wissen wir: Das Erlernen komplexer geistiger Prozesse bildet das Gehirn anhand von Strategien nach, die es beim Erlernen motorischer Prozesse erfolgreich verankern konnte. Oder anders: Wer gut jongliert, hat gute Chancen, Projekte erfolgreich zu steuern. Doch dies ist nicht der einzige Zusammenhang von Lernen und Bewegung. Im Heft erwarten Sie Lern-Perspektiven der Neurowissenschaften und der Erlebnispädagogik, die auf körperlicher Bewegung gründen. Daneben darf es aber a…
Aus der Perspektive der Erlebnispädagogik entwerfen die beiden Autoren die Skizze einer erlebnis- und handlungsorientierten Praxis der Erwachsenenbildung. Dabei beziehen sie sich ausführlich auf die hirnbiologisch bestätigte These, dass der Körper der eigentliche Ort menschlichen Lernens ist. Damit gelingt es ihnen, die Lernfreundlichkeit didaktischer Settings zu begründen, die stark auf Körpererfahrung in Natur und Gemeinschaft beruhen.