Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 2000. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten: 1: Lernen Erwachsener 2: Umgang mit Wissen 3: Didaktisches Handeln 4: Institutionalisierung und Systembildung
In zehn Porträts ausgewählter EB-Pioniere von Weitling über Zetkin und Luxemburg bis Strzelewicz werden die Anfänge der Erwachsenenbildung in einem Zeitraum von mehr als 100 Jahren erzählt. Durch diese besondere Auswahl, die Quellentexte und die (teilweise erstveröffentlichten) Fotografien öffnet sich der Blick auf die Geschichte der Erwachsenenbildung und ermöglicht neue Interpretationen.
Der REPORT berichtet über Frauenbildung und Frauenarbeit aus zwei Perspektiven. Die Texte beleuchten die Inhalte von Erwachsenenbildung, die für Frauen gedacht sind, und sie berichten aus der Perspektive der Frauen, die in der Erwachsenenbildung beschäftigt sind.
Dieser Beitrag widmet sich dem Stand der Professionalisierung in der Erwachsenenbildung auf der Ebene einzelner Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union. Hierzu hat das DIE eine Forschergruppe eingerichtet, in der Weiterbildungsforscher aus Schweden, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Polen, Italien, Frankreich und Portugal vertreten sind. Die Inputs zur konstituierenden Sitzung der Forschergruppe und die ersten Diskussionen über Ausgangssituationen und Forschungsbedarfe…
Die Autorin zeigt auf, dass vor dem Hintergrund einer entstehenden Forschung über Weiterbildungsberatung die Relevanz von Emotionen für das Entscheidungsverhalten von Erwachsenen stärker in den Blick rückt. Dafür stellt sie erste Teilergebnisse eines laufenden Forschungsprojekts vor.
Die Fähigkeit, sich in der jeweiligen Landessprache mündlich und schriftlich zu verständigen, gilt als eine unverzichtbare Voraussetzung für Teilhabe am öffentlichen und beruflichen Leben. Die Erwachsenenbildung sieht sich vor diesem Hintergrund auch in Deutschland nicht erst aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert. Denn neben der Vermittlung von Sprachkenntnissen an Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete und Vertriebene, die Deutsch als Erst- oder Zweitsprache erlernen, wurde u…
Der Beitrag gibt einen systematisierenden Überblick über aktuelle methodische Ansätze und Ergebnisse der Beratungsforschung. Sowohl qualitative als auch quantitative Zugänge werden sondiert und hinsichtlich ihrer jeweiligen Erkenntnisse eingeordnet. Es zeigen sich unterschiedliche, aber auch komplementäre Befunde. Abschließend wird für einen weiteren Ausbau der Beratungsforschung in der Erwachsenenbildung plädiert. Dabei sollte auf einen wechselseitigen Bezug von Studien und eine gemeinsame Beg…
Die Perspektive des nicht-pädagogischen Personals in pädagogischen Einrichtungen wird in der Forschung der Erwachsenenbildung kaum in den Blick genommen. Auf dieses Forschungsdesiderat reagierend, wird mit diesem Beitrag die Frage verfolgt, wie die Zusammenarbeit von nicht-pädagogischen und pädagogischen Mitarbeitenden in Organisationen der Erwachsenenbildung aus Sicht der Verwaltungskräfte wahrgenommen wird. Diese Frage wird im Rahmen einer qualitativen Analyse bearbeitet, bei der das Datenmat…
Der Beitrag bietet für die Reflexion der ostdeutschen Transformationsprozesse nach der Wende zwei Interpretationsangebote aus der soziologischen Transformationsforschung. (1) Mit dem Konzept der Transformation als nachholender Modernisierung wird das Bild einer Gesellschaft gezeichnet, die zwangsläufige Modernisierungsprozesse zeitverzögert durchläuft. (2) In der Theorieperspektive der Kontextualisierung wird Transformation wird als ein zieloffener, komplexer und konflikthafter Prozess aufgefas…
Schicht, Klasse, Milieu. Bezugskonzepte der Weiterbildungsforschung 1957–2007 Der Autor liefert einen Längsschnitt durch 50 Jahre der Erforschung von Weiterbildungsteilnahme. Ausgehend von wichtigen Veröffentlichungen des Jahres 1957 (Schelsky, Dahrendorf) stellt er die soziologischen Bezugskonzepte vor, die in den jeweiligen Epochen für die Erklärung der Sozialstruktur herangezogen wurden: zunächst Schicht und Klasse, später – und dem Einfluss Bourdieus – das soziale Milieu. Für beide Phasen …