Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ist die Zukunft der Bildung durch Technologie geprägt? Das steht für Dr. Anna Hansch, Senior Customer Success Manager bei LinkedIn, und Andreas Dörich, Geschäftsführer der oncampus GmbH, außer Frage. Doch was bedeutet »gute Bildung« in diesem Zusammenhang? Welches sind die Stärken der EdTech-Branche, und welche Rolle spielen pädagogische Fragen? Hierüber sprachen Hansch und Dörich mit Redakteur Jan Rohwerder.
Wie können Medien sinnvoll Lehr- und Lernprozesse unterstützen? Die Autoren geben einen kompakten Überblick von den ersten mediendidaktischen Ansätzen bis zu gegenwärtigen Trends des E-Learning und Mobile Learning. Behandelt werden - kontextunabhängig und grundlegend - die Funktionen von Medien sowie die didaktischen Methoden für einen lernerfolgsversprechenden Einsatz von Medien. Der Studientext geht insbesondere auf Potenziale ein, die digitale Medien für Lehr- und Lernprozesse Erwachsener bi…
Anhand des Filmes „Entre les Murs“ von Laurent Cantet werden Bildungsprozesse als integrale Aspekte der subjektiven Weltzugewandtheit des Menschen beschrieben. Für die empirische und praktische Erwachsenenbildung wird daraus abgeleitet, dass sie genaueres und aktuelleres Wissen über die Leistungen der Subjekte generieren muss, in denen diese die an sie herangetragenen sozial präformierten Anforderungen zu ihren eigenen Lernprojekten machen.
Das Heft 2/2000 fragt nach den Ursachen von Lernwiderständen und -blockaden. Arnold referiert über identitätsbezogene und emotionale Ursachen, Schäfer sieht Widerstände als Reaktion auf pädagogische Intentionalität, die zur Lernzumutung wird. Wenn Angebote den Bedarfen nicht entsprechen, ist eine Verweigerungshaltung die Folge (Klein/Kemper). Spezielle Zielgruppen stehen im Mittelpunkt zweier Beiträge: Im Gespräch berichten Praktiker über Lernschwierigkeiten und -widerstände von Migranten und A…
Lernprozesse mit lernungewohnten Erwachsenen können nur erfolgreich sein, wenn Lehren und Lernen als Dialog begriffen wird. Die Autorin beschreibt ihre Erfahrungen im Umgang mit Lernhindernissen und der Gestaltung eines veränderten Lehr-/Lernverständnisses. Sie entwickelt einen Leitfaden für Beratungsgespräche, der auf drei Fragenkomplexen aufbaut. Ziel des Prozesses ist die Entwicklung der Fähigkeit, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.
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Das Heft behandelt "Polarisierungen" in den unterschiedlichsten Bereichen, angefangen bei ethno-sozialen Konflikten, Polaritäten zwischen den Generationen, den Chancen und Problematiken des Ost-West-Verhältnisses in Deutschland bis hin zur Debatte über Qualifikation und Wissensverfall. Aus dem Blickwinkel „Polarisierungen“ werden Handlungsfelder der Erwachsenenbildung neu beleuchtet: gesellschaftliche Spaltungstendenzen (Fischer), Förderung des generationenübergreifenden Dialogs (Wolf), Lernber…
Die Autorin hat im Rahmen ihrer Dissertation Selbsteinschätzungen von Sprachreisenden der Carl-Duisberg-Centren gesammelt und ausgewertet, die Aussagen darüber erlauben, welche Kompetenzen auf Sprachreisen erworben werden. Hierzu wurden 90 Teilnehmende quantitativ befragt. Neben dem zu erwartenden Aufbau fremdsprachlicher Kompetenzen werden die Erhöhung von Flexibilität und Mobilität bestätigt sowie die der interkulturellen Kompetenzen. In einer ergänzenden qualitativen Untersuchung wurde der K…
Die Bedeutung von Alphabetisierung und Grundbildung in nationalen wie internationalen Bildungsdebatten ist unbestritten. Die in Deutschland angelaufenen Projekte werden im Jahr 2009 erste Arbeitsergebnisse vorstellen können. Die Beiträge dieses Heftes werden vornehmlich einen Beitrag zur Theorieentwicklung leisten und damit Grundlagen für die weitere Forschung auf diesem Gebiet schaffen.
Das Konzept des Lebenslangen Lernens (lifelong learning) prägt das Strukturprinzip neu aus, nach dem Lernen in den Zeitstrukturen der Gesellschaft organisiert ist. Dabei werden lange schulische Verweilzeiten flexibilisiert, kürzere Abschnitte von geordneten Lernzeiten über die gesamte Lebenszeit verteilt und fließendere Übergänge zwischen Arbeiten und Lernen ermöglicht. Das Dreiphasenschema der Erwerbsbiographie von Ausbildung, Einsatz und Ruhestand wird flexibilisiert. Das Konzept LLL kann gel…