Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Relation zwischen dem „Aufwand“, den Weiterbildungseinrichtungen erbringen, um interorganisationale Netzwerkteilnahmen erfolgreich zu realisieren, und der „Bedeutung“ der Teilnahme für die Leistungserbringung der Einrichtungen. Anhand qualitativen Datenmaterials wird eine polythetische Typenbildung vorgestellt, die es ermöglicht, drei unterschiedliche Gruppen von Organisationen hinsichtlich der Relation von Aufwand und Bedeutung zu differenzieren. Die Ergebn…
Es gibt anforderungs- und entwicklungsorientierte Verfahren der Kompetenzbilanzierung. Für erstere ist ein aus einer beruflichen Tätigkeit abgeleitetes Anforderungsprofil kennzeichnend und für letztere Selbstbeurteilungen. Das hier untersuchte Validierungsverfahren in der Erwachsenenbildung verbindet beide Orientierungen: Referenzrahmen sind klar definierte, anforderungsorientierte Kompetenzprofile, Basis ist eine Selbstbeurteilung. Die im Rahmen des Anerkennungsgesuchs zu verfassende Selbstbeu…
Kompetenzen als Fähigkeiten zur Lebensbewältigung, als informell erworbene Fähigkeiten, als Elemente in nationalen Qualifikationsrahmen, als Lern- ergebnisse im Lebenslauf – es gibt keine andere Kategorie, die in den letzten Jahren derart an Bedeutung im Kontext von Lernen und (Weiter-)Bildung gewonnen hat. Was aber ist methodisch und empirisch an neuen Erkenntnissen vorhanden?
Das Forschungsprojekt KLASSIK geht der Frage nach, ob sich die Kompetenz älterer Menschen zur Informationsverarbeitung steigern lässt. Dazu wird in Weiterbildungskursen, deren Teilnehmende als Versuchsgruppe fungieren, ein spezielles, metakognitiv akzentuiertes Denktraining durchgeführt. In das Projekt ebenfalls einbezogene Vergleichsgruppen erhalten hingegen kein Training. Vor dem Treatment stellen ein Leistungs- sowie ein Intelligenztest sicher, dass bei beiden Gruppen gleiche Ausgangsvorauss…
Der Beitrag geht von der Annahme aus, dass eine auf Praxis gerichtete Wissenschaft sich die Frage stellen muss, unter welchen Bedingungen die von ihr erzielten Forschungsbefunde nützlich werden können. Für die empirische Forschung wird der Vorschlag unterbreitet, angesichts der doppelten Herausforderung an die Erziehungswissenschaft bzw. die Weiterbildungswissenschaft, sowohl ihre wissenschaftliche Produktivität als auch ihre praktische und gesellschaftliche Nützlichkeit nachzuweisen, sich am K…
Der Beitrag verfolgt das Ziel, Spannungsfelder in der Programmplanung stärker als bisher theoretisch zu unterscheiden, indem Widerspruchskonstellationen und professionelle Antinomien differenziert werden. Strukturen und Widerspruchskonstellationen haben Einfluss auf die Konturierung der Antinomien und damit auf die Programmplanung. Professionelles Programmplanungshandeln zeigt sich gerade im Umgang mit professionellen Antinomien. Neben einem Mehrwert für die wissenschaftliche Analyse ist die Un…
Das Interview mit den Gründungsherausgebern endete mit Prognosen für die Zukunft des REPORT. Mehr Online-Kommunikation, zunehmende Internationalisierung, eine stärkere Hinwendung zur empirischen Forschung und ein engagierter fachlicher Diskurs waren zentrale Stichworte. Sie werden in diesem Gespräch aufgegriffen und aus Sicht der amtierenden Herausgeber/innen beleuchtet. Martin Beyersdorf (M.B.) und Rüdiger Rhein (R.R.) interviewten per Telefon im März 2007 Ekkehard Nuissl (E.N.), Christiane Sc…