Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In dem Beitrag wird die Reaktorkatastrophe von Fukushima (März 2011) samt den ihr folgenden energiepolitischen Veränderungen zum Anlass genommen, nach den Reaktionen der naturwissenschaftlichen und technischen Didaktik zu fragen. Der empirische Befund ist, dass der Didaktikdiskurs davon wenig beeinflusst ist. Gründe dieser Nicht-Beachtung findet der Autor in den theoretischen Problemen der Fachdidaktik, hier: Technikdidaktik, sowie in einem zu engen Aufgabenverständnis für den Fachunterricht.
Mit dem Jubiläumsheft zum 30-jährigen Bestehen des REPORT wird in der Erwachsenenbildung Gedachtes, Erforschtes und Aufgeschriebenes noch einmal vergegenwärtigt und perspektivisch weitergedacht. Hierzu wurden Texte der beiden Gründungsherausgeber, Horst Siebert und Johannes Weinberg, aus 30 Jahren REPORT zu sechs Themenkomplexen gebündelt und aus heutiger Sicht noch einmal neu gelesen. Gerahmt werden die Beiträge durch zwei Interviews die zum einen den Blick zurück und zum anderen den Blick nac…
Der Autor identifiziert Widerstände gegen Lernen als strukturelle Folge pädagogischer Intentionalität in der Erwachsenenbildung. Er analysiert Formen der Lernverweigerung, die als selbstbestimmtes Lernen gedeutet werden können, als legitime Antwort auf bevormundende Lernzumutungen. Die persönliche Entscheidung zwischen Lernen oder Nicht-lernen berührt eine metakognitive Ebene des Lernens, die ihrerseits der lernförderlichen Unterstützung bedarf.
Vermitteln lerntheoretisch betrachtet „Vermitteln“, „Vermittlungstheorie“ und „Vermittlungswissenschaft“ sind derzeit Gegenstand theoretischer Diskussionen und praktischen Handelns im didaktischen Bereich, was zum Anlass genommen wird zu prüfen, ob und wie Erkenntnisse und Konzepte aus der Lern- und Lehrforschung zur Konzeptualisierung einer solchen Didaktik beitragen können. Ausgehend vom lernenden Subjekt wird ein Rahmen für Lernen und Lehren entwickelt, in dessen Zentrum die komplexe und…
An Fallbeispielen zeigt der Autor auf, wie Wissenschaft die Praxis von Lehrkräften der Erwachsenen- und Weiterbildung unterstützen kann. Wissenschaft für Praxis zu nutzen, ist kein Wert an sich, sondern Ausdruck der Verantwortung von Lehrenden für das Lernen der Teilnehmenden.
In der klassischen Bildungstheorie galten die Kategorien Beruf und Bildung als Widerspruch. Mit den aktuellen gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen kommt es zu einem Paradigmenwechsel: Beruf und Bildung bedingen sich geradezu gegenseitig. Diese Ausgabe des REPORTs nimmt das spannungsreiche Verhältnis von Beruf und Bildung in theoretisch sowie empirisch gehaltvollen Beiträgen in den Blick und fokussiert auf vier Schwerpunkte: rechtliche Verankerung, statistische Erfassbarkeit, Institutio…
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass neue Aspekte des 'Lernens' in den Mittelpunkt erziehungswissenschaftlicher Diskussion treten. Selbstgesteuertes Lernen, lebenslanges Lernen, offene Lernkulturen sind Stichworte, die den bildungspolitischen wie bildungspraktischen Übergang von einer an Lehre orientierten Didaktik zu neuen Sichtweisen des Lernens charakterisieren. Die Ausgabe 44 des REPORT beschäftigt sich mit dem Lernen unter dem immer häufiger betonten Aspekt der neuen Lernkulturen. Di…
Der Autor gibt einen Überblick über Zugänge generationenübergreifender Didaktik. Dabei clustert er Angebote danach, ob eher voneinander, miteinander oder übereinander gelernt wird. Ausgehend vom Generationenbegriff wird der Verdacht verfolgt, dass das Lernen der Generationen jeweils zeitgeschichtlich und individuell-biographisch aufgeladen sein dürfte. Konkrete Umsetzungsperspektiven für intergenerationelles Lernen seien erst dann möglich, wenn eine Folie für die Beschreibung generationsspezifi…
Der Band beschreibt den Vorgang des Miteinander-Sprechens (Kommunikation) und des Miteinander-Handels (Interaktion) aller Beteiligten. Das Selbststudienmaterial ist in Basistexte und Verarbeitungstexte gegliedert.