Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Eine österreichische Studie nahm die Situation von Personal mit Migrationsgeschichte in der Erwachsenenbildung in den Blick. Dieser Beitrag beleuchtet Barrieren und förderliche Bedingungen im Zugang zum Berufsfeld und fragt nach der Nutzung von Potenzialen einer Migrationsbiografie für Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung – seitens der Fachkräfte wie auch der Institutionen.
Anlass für dieses Themenheft ist die derzeit zu beobachtende Entwicklung politischer Konfliktlinien, die Auswirkungen auf Deutschland zeitigen könnten. Konflikte begegnen dem Menschen jeden Tag – nicht nur auf politischer und gesellschaftlicher, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Doch was sind Konflikte eigentlich? Welche existieren innerhalb der Erwachsenenbildung? Und wie kann man lernen, sie zu bearbeiten?
Betriebsräte tragen viele Konflikte aus. Dieser Aufsatz geht der Frage nach, wie Betriebsräte sich ihr Wissen und ihre Kompetenzen für den Umgang mit sehr unterschiedlichen Konfliktsettings aneignen und welche Bedeutung Veranstaltungen in Bildungseinrichtungen für Betriebsräte dabei einnehmen. Der Frage wird nachgegangen, indem die Autorin ihre Forschungsergebnisse zum Lernen in betrieblichen Konflikten mit Entwicklungen in der pädagogischen Praxis in Bildungsstätten für Betriebsräte verknüpft
Der Autor erörtert Möglichkeiten der Konfliktklärung anhand der zwei häufigsten Konflikttypen: Angriffe auf Seminarleitende und Teilnehmende, die durch unangemessenes Verhalten stören. Dabei stellt er konstruktive Verhaltensweisen in Konflikten vor und beschreibt Konfliktlösungen zweiter Ordnung.
Der Autor plädiert angesichts der Präsenz offener und verdeckter Konflikte in der Erwachsenenbildung(-sarbeit) dafür, Konflikte wieder zum Gegenstand der Erwachsenenbildungsdiskussion zu machen. Er zeigt verschiedene Konfliktkonstellationen dieses Feldes auf und beschreibt am Beispiel der politischen Erwachsenenbildung die Relevanz vom »Konflikt« als didaktische Kategorie.
Obwohl die erwachsenenpädagogische Forschung sich ethischen Fragen nur schwerlich verschließen kann, ist bisher kaum empirisch erforscht, welche Akteursgruppen berufsethische Fragen behandeln und welche konkreten ethischen Probleme sich in der Erwachsenenbildung stellen. Die Autoren gliedern das Feld der Erwachsenenbildung in drei Bereiche von Verbänden und Organisationen und untersuchen diese auf die Frage hin, welche ethischen Standards bereits vorhanden sind und wie diese implementiert wurde…
Hatties Studie »Visible Learning« ist kein Anlass, eine didaktische Wende in der Erwachsenenbildung auszurufen. Zu diesem Urteil kommt der vorliegende Beitrag in einer Würdigung der Meta-Metastudie des Neuseeländers aus Sicht der Weiterbildungsforschung. Gleichwohl halte Hattie wichtige Anregungen für die didaktische Diskussion bereit. Dazu zählten die Leitlinien angemessenen Lehrhandelns sowie seine durchaus provokanten Ergebnisse zu den positiven Effekten aktiv geführten Unterrichts, die inde…
Der Beitrag würdigt Hatties Metastudie »Lernen sichtbar machen« aus praktischer Perspektive, insbesondere auch aus Sicht der Fortbildung von Kursleitenden in der Erwachsenenbildung. Anschlussfähig erscheinen dem Autor v.a. Hatties Ergebnisse zur Lernwirksamkeit der Lehrperson. »Exzellente Lehrende« seien sich ihres Lehrhandelns bewusst und richteten ihr Lehrhandeln nach der Logik des Lernens aus. An zwei Beispielen wird erläutert, welche Maßnahmen eine hohe Effektstärke auf Lernen haben und w…
Eine Vielzahl an Studien widmet sich heute der Untersuchung von Kompetenzen professioneller Erwachsenenbildner. Demgegenüber wird die Frage, was das situative Handeln von Lehrpersonen ausmacht, empirisch unterbelichtet. Der vorliegende Beitrag zeigt, inwiefern mikroethnographische, videobasierte Analysen des Interaktionsgeschehens in Kursen Einblicke in Handlungsanforderungen gestatten, mit denen Lehrpersonen (und Lernende) alltäglich konfrontiert sind. Am Beispiel einer Untersuchung zum Kursan…
Das Handeln und Entscheiden von Praktiker/innen/n der Erwachsenenbildung kann (und muss) nicht nur im Blick auf die Qualität ihrer Dienstleistungen, sondern auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Folgt man John Erpenbeck (2010), so sind ethische Fragen in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Erwachsenenbildung. Sie betreffen u.a. den moralischen Gehalt des in der Erwachsenenbildung vermittelten und erworbenen Wissens und Könnens, das moralische Verhalten der Lehrenden und Lern…