Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Marketing und Erwachsenenbildung – ein Widerspruch? Was hat Guerilla-Marketing mit Weiterbildung zu tun? Marketing hat auch in die Erwachsenenbildung Einzug gehalten, und das auf besondere Weise. Sie biedert sich dem kommerziellen Marketing aber nicht an, sondern nimmt selbstbewusst die eigenen professionellen Wurzeln zur Kenntnis und generiert daraus einen eigenständigen Marketingansatz. Der Studientext, sozialkritisch und unkonventionell angelegt, zeichnet die Diskurse des kommerziellen wi…
Die Bildung von Typologien – im Folgenden auch „Typenbildung“ oder „Typisierung“ genannt – hat in der sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschung die Aufgabe, vor allem durch die systematische Reduktion von Informationen zur Klärung des theoretischen und empirischen Wissens im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess beizutragen. Typologien basieren auf Vergleichsdimensionen, die aus dem empirischen Material herausgearbeitet werden. Erst auf Basis dieser Dimensionen werden Einzelfälle gruppier…
Angesichts der zunehmenden Entgrenzung des Lernens zeigt sich die Notwendigkeit, auch den Begriff des Lernortes neu zu dimensionieren. Ausgehend von einem Lernortverständnis, das sich an konkret-räumlichen Gegebenheiten im Rahmen organisierter Bildungsangebote orientiert, wird zunächst die Diskussion zum informellen Lernen für die Lernortdebatte fruchtbar gemacht, bevor auf das Verhältnis von Ort und Raum und die Bedeutung virtueller Lernorte bzw. -räume eingegangen wird. Der Beitrag kommt dabe…
Es ist modern geworden, von multiplen Literalitäten zu sprechen. Daher greifen wir hier die Begriffshistorie auf und versuchen, zu einer Präzisierung beizutragen. Die Fragen, wie Schrift und Denken einerseits und Schrift und Gesellschaft andererseits zusammenhängen, sind strittig, deshalb zeichnen wir die Diskussion nach und stellen eine weitere Position zur Debatte, nämlich die Idee einer „legitimen Literalität“.
Anhand von drei ausgewählten Beiträgen wird der erwachsenenpädagogische Theorie-Diskurs zu Beginn der 1980er, 1990er und 2000er Jahre beleuchtet. Dabei geht es um Fragen der Gegenstandsbezogenheit und verwendeten Begrifflichkeiten, der empirischen Rückbindung und historischen Verortung sowie um die Beeinflussung durch die sogenannten Bezugswissenschaften. Die hier aufgegriffenen Stationen der Theoriediskussion vermitteln ein ambivalentes Bild, das sich zwischen Zuversicht, Irritation und Resign…
Für den Autor ist der Lernortbegriff wie ein Omnibus: Im lebenslangen Lernen wird immer und überall gelernt. Dennoch ist der Begriff als Betrachtungsperspektive und als heuristischer Schlüssel wichtig. Der Autor geht den unterschiedlichen Facetten des Begriffes nach und formuliert Aufgaben von Lernorten, gerade im entgrenzten Lernraum des lebenslangen Lernens. Er verweist durchaus kritisch auf einzelne Auswüchse der Lernortentwicklung, bei denen die didaktische Gestaltung hintangestellt wurde.
Etymologisch betrachtet bezeichnet »Validierung« einen Prozess, durch den einer Sache Robustheit oder Wert verliehen wird. Im Bildungsbereich zielt das – hier in der Serie »Glossar« zur Diskussion stehende – Wort auf den Prozess der Anerkennung und des Verwertbar-Machens informell erworbener Kompetenzen. Der Begriff »Validierung« ist damit das Pendant im Bereich des informellen Lernens zur »Zertifizierung« in Zusamenhängen der formalen Bildung