Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ wird zunächst die Ausgangslage beschrieben, die zum aktuellen Bedeutungszuwachs des informellen Lernens in Deutschland geführt hat. Neben der Darstellung bildungspolitischer Entwicklungen wird hier eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens sowie weiterer in diesem Kontext relevanter Begriffe vorgenommen. Befunde über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, Komp…
Ausgangspunkt des Beitrages ist eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens. Am Beispiel der britischen „National Vocational Qualifications“ wird sodann verdeutlicht, in welcher Form die Anerkennung non-formaler und informeller Lernprozesse im Berufsbildungssystem erfolgen kann. Aufbauend auf die Darstellung bereits existierender Anerkennungsmöglichkeiten in Deutschland bildet eine Beschreibung über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, insbeson…
Neben bildungspolitischen Entwicklungen, die zur Aufwertung informellen Lernens in Deutschland geführt haben, und begrifflichen Abgrenzungen werden in dieser Kurzbeschreibung die Befunde der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ in knapper Form zusammengefasst. Daran anknüpfend werden die Empfehlungen für eine praktische Erprobung und die Handlungsfelder der an die Machbarkeitsstudie anknüpfenden Erprobungsphase ausführlich dargestellt.
Bolder rekapituliert Ergebnisse der empirischen Weiterbildungsforschung in den letzten drei Jahrzehnten. Er stellt einige der wesentlichen Thesen dar und kommt zu dem Schluss, dass sie bis heute nicht an Aktualität verloren haben: Polarisierung geschieht durch berufliche Bildung zwischen nach ihrer Vorbildung und betrieblicher Position schon Privilegierten einerseits und Nichtprivilegierten andererseits. Fehlschlagende Versuche, den privilegierten Pool zu erreichen, werden als persönliches Sch…
Der Autor formuliert mit Blick auf „Zukunftsfelder der Weiterbildung“ vor allem offene Fragen: Klärungsbedarf besteht demnach insbesondere in Bezug auf das Verhältnis der neuen Medien(-kultur) zu traditionellen Formen von Weiterbildung, hinsichtlich der Adressaten von Weiterbildungsangeboten sowie in bezug auf den „tatsächlichen“ Umgang mit Fremdheit und Fremden.
Für die Erwachsenenbildung hilft die Biographieforschung, die Frage nach den Lernprozessen Erwachsener präziser herauszuarbeiten: Welche Bedeutung für die eigene Biographie haben Bildungsprozesse? Was erfahren wir von Teilnehmenden der Erwachsenenbildung über ihre Einschätzung von Bildung? Inwieweit werden Vorbilder konstituiert oder konstruiert? Diesen Fragen gehen die Beiträge dieses Heftes nach.
Die erste Ausgabe der Quartalszeitschrift REPORT enthält die Dokumentation der Fachtagung der Kommission Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft aus dem Vorjahr. Die Fachtagung des vergangenen Jahres fand im Herbst unter der Federführung der neuen Sprecherin der Kommission, Christine Zeuner, an der Universität Flensburg statt und war dem Thema Milieus, Arbeit, Wissen: Realität in der Erwachsenenbildung gewidmet. In diesem Band werden die Vorträge aus fünf Arbei…
Im vorliegenden Heft werden in gebotener Kürze einige neuere Ansätze und Ergebnisse der Teilnahme- und Motivationsforschung in der Weiterbildung vorgestellt. Die Zahl der Forschungsarbeiten zum Thema ist insgesamt begrenzt, auch wenn es noch einige weitere Arbeiten außer den hier präsentierten gibt: Teilnahme-, Beteiligungs- und Motivationsforschung sind in der Regel empirisch aufwändige und teure Verfahren. Umso wichtiger ist es, dass hier durchaus neuere, interessante Ergebnisse vorliegen.
»Lernhabitus« hat seine Wurzeln im Habituskonzept des französischen Soziologen Piere Bourdieu. Der »Habitus« zeigt sich nach Bourdieu in der Gesamtheit aller Lebensäußerungen in Alltag, Beruf, Kleidung, Verhalten, Geschmack, Werturteilen, in die der Mensch einsozialisiert und die ihm zur zweiten Natur geworden sind. Wenn unsere Verhaltensweisen als Äußerungsformen des Habitus begriffen werden können, so ist auch der Modus des Lernens nicht vom Habitus zu trennen. Im Lernhabitus präsentiert sich…