Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Interview mit den Gründungsherausgebern endete mit Prognosen für die Zukunft des REPORT. Mehr Online-Kommunikation, zunehmende Internationalisierung, eine stärkere Hinwendung zur empirischen Forschung und ein engagierter fachlicher Diskurs waren zentrale Stichworte. Sie werden in diesem Gespräch aufgegriffen und aus Sicht der amtierenden Herausgeber/innen beleuchtet. Martin Beyersdorf (M.B.) und Rüdiger Rhein (R.R.) interviewten per Telefon im März 2007 Ekkehard Nuissl (E.N.), Christiane Sc…
Anlass dieses Interviews ist das 30-jährige Bestehen des REPORT. In dieser langen Geschichte gab es Ereignisse und Erfahrungen, an die hier noch einmal erinnert werden soll. Im Jahr 1978 erschien der „Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung“ zum ersten Mal und war im Kern eine Rezensionszeitschrift, die einen Überblick über die noch verstreute und sich entwickelnde Disziplin der Erwachsenen- und Weiterbildung geben sollte. Über die Ursprünge und Entwicklungen des REPORT, über die Bedeutun…
Der Eingang konstruktivistischer Sichtweisen in die Erwachsenenbildung ist eng mit dem Namen Horst Siebert verbunden. Zusammen und in der Auseinandersetzung mit Rolf Arnold hat er damit zu Beginn der 1990er Jahre das Denken in der Erwachsenbildung „perturbiert“ bzw. erfrischt. Wie sich „frisches Denken“ in den Formen des wissenschaftlichen Denkens entwickelt, ist die Frage, die anhand dreier Texte von Horst Siebert aus den Jahren 1991, 1993 und 1999 in diesem Beitrag analysiert werden soll. Dab…
Die hier in Augenschein genommenen Texte von Horst Siebert und Johannes Weinberg zu didaktischen Fragen der Erwachsenenbildung umfassen nahezu den gesamten Erscheinungszeitraum des REPORT. Vor diesem Hintergrund geht der Autor der Frage nach, welchen Beitrag die ausgewählten Texte und damit die Zeitschrift zur Entwicklung der Erwachsenenbildungswissenschaft liefern und welche Auseinandersetzungen der Disziplin sich darin wiederfinden. Aufgezeigt werden der erreichte Stand und künftige Perspekti…
Wer sich aus welchen Gründen an Weiterbildung beteiligt, ist eine der Kernfragen der Weiterbildungsforschung und -praxis. Unter Rückgriff auf zwei Texte von Horst Siebert und Johannes Weinberg wird reflektiert, welche Erkenntnisse die Teilnahmeforschung seit den so genannten Leitstudien der 1960er und 1970er Jahren hervorgebracht hat. Dabei wird auf soziodemografische und beschäftigungsbezogene Aspekte eingegangen, und nach den Motiven und dem Nutzen der Weiterbildungsbeteiligung gefragt. Darüb…
Ausgehend von drei Texten der Gründungsherausgeber aus den Jahren 1985, 2000 und 2005 werden in diesem Beitrag vergangene wie aktuelle Fragestellungen der empirischen Lehr-Lernforschung, ihre Einbettung in theoretische Kontexte sowie methodische Zugänge resümiert und durch weiterführende Hinweise des Verfassers ergänzt. Auch wenn die Bilanz der beiden Gründungsväter zu den unterschiedlichen Zeitpunkten eher ernüchternd ausfällt, scheint es ertragreich, ihre Empfehlungen zur Profilierung der Leh…
Der politischen Bildung wird häufig etwas Krisenhaftes attestiert. So auch in der zwanzigsten Ausgabe des REPORT im Jahr 1987, die sich im Schwerpunkt – auch wenn er als solcher damals noch nicht ausgewiesen war – mit der Thematik befasste. Das Heft wurde durch einen Beitrag von Horst Siebert eröffnet; dieser Beitrag soll hier Ausgangspunkt sein, Schlaglichter auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre zu werfen und eine Positionsbestimmung vorzunehmen. Dies erfolgt bezogen auf den Gegenstand,…
Anhand von drei ausgewählten Beiträgen wird der erwachsenenpädagogische Theorie-Diskurs zu Beginn der 1980er, 1990er und 2000er Jahre beleuchtet. Dabei geht es um Fragen der Gegenstandsbezogenheit und verwendeten Begrifflichkeiten, der empirischen Rückbindung und historischen Verortung sowie um die Beeinflussung durch die sogenannten Bezugswissenschaften. Die hier aufgegriffenen Stationen der Theoriediskussion vermitteln ein ambivalentes Bild, das sich zwischen Zuversicht, Irritation und Resign…