Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Non-formales und informelles Lernen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Markus Bretschneider analysiert richtungweisende Dokumente der Europäischen Union zu diesem Themenfeld. Er berücksichtigt u. a. das "Weißbuch zur allgemeinen und beruflichen Bildung" (1995), das "Memorandum über Lebenslanges Lernen" (2000) und den "Aktionsplan der Kommission für Qualifikation und Mobilität" (2002) sowie "Gemeinsame europäischen Grundsätze für die Validierung des nicht-formalen und informellen Lernens" (2004). D…
Warum entscheiden sich Menschen für ein pädagogisches/andragogisches Studium? Welche Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen und auch Ängste verbinden sie mit der Wahl dieses Lern- und Bildungswegs? Die Lernbegründungen für das pädagogische Studium sind der erste Schritt auf dem Weg zu Beruf und Professionalisierung. In einer regionalen, qualitativen Studie am Lehrstuhl Andragogik der Universität Bamberg (vgl. Groß 2005) wurden deshalb Studierende der Pädagogik/Andragogik u. a. zu ihren subjektiven…
Die Autorin präferiert den Begriff des »Nachhaltigkeit Lernens« gegenüber der »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, weil sie darin die zahlreichen nicht-institutionalisierten Lernvorgänge eingeschlossen sieht. Die UN-Dekade stellt Herausforderungen für eine Vielfalt an Lernorten, Akteuren und Zielgruppen dar. Den Chancen der Dekade stellt sie einige soziale, v.a. aber individuelle Barrieren gegenüber, die das Lernen von Nachhaltigkeit erschweren: Neben Werthaltungen und Emotionen spielen hier …
Verlernen ist als Phänomen im alltagsweltlichen Sprachgebrauch etabliert, aber erziehungswissenschaftlich bislang kaum beachtet worden. Nur wenige Autoren verwenden den Begriff des Verlernens überhaupt, noch seltener ist eine dezidierte und differenzierte Begriffsbestimmung zu finden. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst Dilemmata skizziert, die in Erscheinung treten, wenn der alltagsweltliche Begriff des Verlernens als Analysekategorie in empirischen Arbeiten verwendet wird. Die kritische R…
Der Beitrag widmet sich den Besonderheiten der virtuellen Seminarform »Online-Gruppenlernen«. Am praktischen Beispiel des Online-Angebots »Marketing für Weiterbildner« im Rahmen des Fernstudiengangs Erwachsenenbildung des Distance & Independent Studies Center der TU Kaiserslautern wird geschildert, wie ein derartiges Seminar abläuft. Dabei wird insbesondere nach der Rolle und Funktion der Moderation eines derartigen Seminars gefragt. Auch kritische Themen wie die Anonymität des individuellen L…
Der Raum und das Lernen erwachsener Menschen stehen in einem engen, jedoch von Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung bislang weitgehend vernachlässigten Verhältnis. Dies hat zur Folge, dass die Architektur von Weiterbildungseinrichtungen Lehr-/ Lernprozesse oft nicht ausreichend unterstützt. Pädagogen und Architekten, so der Tenor der auf den folgenden Seiten versammelten Beiträge, müssen deshalb bereits bei den ersten Planungsprozessen bessere Dialog- und Kooperationsformen entwickeln…
Der Beitrag konzentriert sich auf Innovationen des Schulbaus, die als Inspirationsquelle für erwachsenenbildnerische Bauvorhaben dienen. Anhand der Beispiele des Orestad College, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen, der Privatschulgruppe »SBW-Lernhäuser« und der dänischen Munkegaard Skole verdeutlicht Frauke Burgdorff, wie unterschiedlich Architektur auf das jeweilige pädagogische Konzept eingeht.
Aus der Perspektive der Erlebnispädagogik entwerfen die beiden Autoren die Skizze einer erlebnis- und handlungsorientierten Praxis der Erwachsenenbildung. Dabei beziehen sie sich ausführlich auf die hirnbiologisch bestätigte These, dass der Körper der eigentliche Ort menschlichen Lernens ist. Damit gelingt es ihnen, die Lernfreundlichkeit didaktischer Settings zu begründen, die stark auf Körpererfahrung in Natur und Gemeinschaft beruhen.
Aus der Lernforschung wissen wir: Das Erlernen komplexer geistiger Prozesse bildet das Gehirn anhand von Strategien nach, die es beim Erlernen motorischer Prozesse erfolgreich verankern konnte. Oder anders: Wer gut jongliert, hat gute Chancen, Projekte erfolgreich zu steuern. Doch dies ist nicht der einzige Zusammenhang von Lernen und Bewegung. Im Heft erwarten Sie Lern-Perspektiven der Neurowissenschaften und der Erlebnispädagogik, die auf körperlicher Bewegung gründen. Daneben darf es aber a…