Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In gegenwärtigen europäischen Verhältnissen wird Migration, und insbesondere Fluchtmigration, diskursiv in erster Linie als Sicherheitsbedrohung dargestellt. Erwachsenbildung – vor allem staatlich subventionierte – befindet sich in einem Dilemma. Einerseits ist es ihre bildungspolitische Aufgabe, allen Erwachsenen einen Bildungsort anzubieten, an dem sie sich gemäß ihren Interessen, Fähigkeiten und Bedarfen weiterentwickeln können. Ungleichen (Teilhabe-)Chancen soll damit entgegengewirkt und de…
Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis wird für den Transfer von Forschungsergebnissen ertragreich, wenn sie auf einem vertrauensvollen Dialog auf Augenhöhe und einem wertschätzenden Miteinander basieren. Auf dieser Basis können innovative, wissenschaftlich basierte Lösungen für Praxisanliegen implementiert werden.
Auf nationaler und internationaler Ebene stehen unterschiedliche Finanzierungsmodelle für lebenslanges Lernen zur Diskussion: Selbstfinanzierung (auch durch Darlehen), Finanzierung über ein einkommensabhängiges Transfer-Versicherungssystem, staatliche Finanzierung über individuelle Bildungsgutscheine oder Finanzierung durch Betriebe und Fonds. Der Autor beschreibt Schwächen und Stärken der jeweiligen Modelle und plädiert für eine Form der Mischfinanzierung in der Weiterbildung.
Der vorliegende Beitrag gibt Einblick in den theoretischen und empirischen Ort kultureller Erwachsenenbildung. Diese wird als eine Institution zur Schärfung der Sinne für das Ästhetische gefasst, das – in Anlehnung an Welsch – leicht in das Anästhetische kippen kann, eine Situation aufgehobener Empfindsamkeit. In einem zweiten, empirischen Zugriff wird die gegenwärtige Angebotslandschaft anhand dreier »Partizipations-Portale« systematisiert vorgestellt. Kulturelle Bildungsangebote können dem »s…
Gut zweieinhalb Jahre nach dem Start des EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen zieht die Nationale Agentur für Deutschland eine Zwischenbilanz und reflektiert aktuelle Trends bei den Antragstellungen 2009 im Programm. GRUNDTVIG für die allgemeine Erwachsenenbildung. Etablierte Förderformen werden verstärkt nachgefragt; das gilt für Lernpartnerschaften wie auch für die Förderungen der individuellen Fortbildung für Beschäftigte im Feld. Seit 2009 werden seitens der EU verschiedene neue För…
Wer bringt die erforderlichen Mittel für Bildung auf? Welche Möglichkeiten einer Refinanzierung und/oder Überwälzung von Ausgaben, Aufwendungen oder Kosten gibt es? Reinhold Weiß, Mitarbeiter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, legt in seinem Beitrag zum DIE-Forum „Finanzierung lebenslangen Lernens” (29./30. No-vember 1999 in Frankfurt) dazu 20 Thesen vor. Er gliedert sie nach den Schwerpunkten „Refinanzierung und Kostenüberwälzung“, „Überwälzung betrieblicher Kosten“, „Berufsbildung a…
Über die Qualifikationen von Lehrenden in der berufsbezogenen Weiterbildung ist bisher wenig bekannt. Ein bedeutsamer Anteil besitzt einen erziehungswissenschaftlichen Studienabschluss, außerdem scheinen zukünftige Weiterbildungsverantwortliche zur Zielgruppe erziehungswissenschaftlicher Studiengänge mit der Studienrichtung Erwachsenenbildung/Weiterbildung zu gehören. Die Studie befasst sich mit der Frage, welche Inhalte in Modulhandbüchern dieser Studiengänge vorgesehen sind, und ob diese für …
Wirkungen und Erträge von Weiterbildung finden insbesondere in der empirischen Bildungsforschung immer stärkere Aufmerksamkeit. weiter bilden beleuchtet die Herausforderungen bei der Erforschung nicht-messbarer Wirkungen u. a. von Grundbildung, politischer Bildung oder Maßnahmen wie etwa Bildungsurlaub.