Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ekkhard Nuissl, Professor für Erwachsenenbildung an der Universität Marburg und Direktor des DIE, spricht mit Dr. Angela Franz-Balsen über die Notwendigkeit von Supportstrukturen und über die konkreten Supportleistungen, die das DIE erbringt. Er sieht die Weiterbildung insgesamt herausgefordert, gemeinsam und intensiv an weiteren Supportstrukturen zu arbeiten und nationale Kapazitäten auf europäischer Ebene zu vernetzen.
Als Sonderbeilage zum Report veröffentlicht das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung hier die zusammenfassend ausgewertete Erhebung von grundständigen Studiengängen zur Erwachsenenbildung und Weiterbildung sowie weiterführenden Studienangeboten für professionelle Lernvermittler an Hochschulen in Deutschland. Autoren dieser Zusammenfassung sind Peter Faulstich und Gernot Graeßner, einer der früheren Vorsitzenden des Arbeitskreises Universitäre Erwachsenenbildung (AUE). Beide haben auch die l…
"Entwicklungsorientierte Bildungsarbeit" zeigt sich in dieser REPORT-Ausgabe von zwei grundsätzlichen Seiten. Zum einen verdeutlichen die Aufsätze aus den unterschiedlichen Ländern und Kontinenten, dass die jeweiligen sozialen, historischen und kulturellen Gegebenheiten einer Gesellschaft von großer Bedeutung für jede Bildungsarbeit sind. Zum anderen zeigt sich aber auch, dass entwicklungsorientierte Bildungsarbeit methodisch, lerntheoretisch und bildungspolitisch von eben den zentralen Fragen …
Die Vermittlung naturwissenschaftlichen Wissens für ein sozial gestreutes Publikum war schon vor der eigentlichen Konstitutionsphase moderner Erwachsenenbildung, die ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts fällt, auf vielfältige Weise verbreitet. Einige der mit der Verbreitung der Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert aufgeworfenen Fragen sind am Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer oder wieder aktuell. Das wird auf der Basis einer exemplarisch verfahrenden historischen Analyse in g…
Der Beitrag systematisiert Perspektiven für die Entwicklung von Angebotsstrukturen für Menschen mit Migrationsbiographien, insbesondere für Geflüchtete. Dafür konzeptualisiert er, theoretisch und empirisch rückgebunden, eine Integrationsvorstellung, die verschiedene bildungsrelevante Prozessebenen und Lerndimensionen aufnimmt. Diese Integrationskonzeptualisierung wird mit dem Bereich der Inter- und Transkulturellen Bildung verschränkt. Auf der Grundlage von Ergebnissen aus Programmanalysen und …
Ausgehend von der vielfältigen Verwendung des Begriffs „Region“ allgemein wie in der Erwachsenenbildung, versucht der Autor vor dem Hintergrund der aktuellen Raumdebatte eine Präzisierung dieses Begriffs. Auf Basis eines geografischen Ansatzes analysiert er die Erwachsenenbildungsliteratur: Der Regionsbegriff vollzieht sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politik die Wende „Raus aus dem Container“. Der Autor schlägt schließlich in Anlehnung an Schönig „Regionalität“ vor, um Region analyti…
Die Bildung der Zukunft zu verbessern ist erklärtes Ziel des Programms einer »evidenzbasierten Bildungsreform«. Im Hintergrund schwingen dabei indikatorenbasierte Ziele mit, die sich in Beteiligungsquoten an Weiterbildung oder Kompetenzniveaus der Bevölkerung operationalisieren lassen. Voraussetzung solcher Verbesserungen ist, dass das entsprechende Forschungswissen seinen Weg zu Praxis und Politik erfolgreich findet. Aber gelingt das, und wenn ja, wie?
Der 2024 veröffentlichte zweite Zyklus der PIAAC -Studie ermöglicht erstmals die Betrachtung der Kompetenzentwicklung über die Zeit hinweg. Das Ergebnis ist ernüchternd: Während nur zwei Länder Fortschritte bei den Lesekompetenzen verzeichnen, hat sich die Schere zwischen Leistungsstarken und Leistungsschwachen weiter geöffnet. Die Mitverfasserin der Studie stellt die Kernergebnisse vor und zeigt, wo die Erwachsenenbildung ansetzen muss.
Die Autoren nehmen das von Josef Schrader zur Systematisierung des Weiterbildungssektors entwickelte Modell der Reproduktionskontexte zum Ausgangspunkt, um einen Beitrag zu seiner empirischen Übertragung zu leisten. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk vor allem auf die konkrete Operationalisierung der beiden übergeordneten Modelldimensionen. Anhand einer entsprechenden Re-Analyse von Anbieterdaten werden die Schwierigkeiten der operationalen Umsetzung eines theoretisch hergeleiteten Modells a…