Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Förderung von Ernährungs- und Bewegungskompetenzen bei Lerngruppen hat vor allem die Unterstützung eines gesundheitsfördernden und nachhaltigen Lebensstils zum Ziel. Die schulische Allgemeinbildung hat zu diesen Themen differenzierte Bildungspläne mit grundlegenden Inhalten und Kompetenzen entwickelt. Im Bereich der Erwachsenenbildung gibt es zwar eine umfassende Gesundheitsbildung, in die Aspekte der Ernährung und Bewegung gleichermaßen einfließen. Im Kontext von Alphabetisierung und Grund…
Der Beitrag beleuchtet die Übertragbarkeit von Howard Gardners Konzept der »Five Minds for the Future« auf den Weiterbildungsbereich. Entlang der fünf Minds zeigt er auf, dass sich diese als ein Plädoyer für ganzheitliche Bildung betrachten lassen. Zukunftsfähige Bildung vermittelt demnach keinen feststehenden Wissens-Kanon, sondern positive Lernhaltungen. Dieser Anspruch lässt sich auf Weiterbildungseinrichtungen übertragen, deren Angebot bereits unterschiedliche Lernformen und Themen im Sinne…
Dieser Beitrag betrachtet hochschulisches Lernen unter einer analytischen Perspektive: Danach artikuliert sich hochschulisches Lernen im institutionellen Kontext der Hochschule mit ihren studiengangstrukturellen Rahmenbedingungen in einer je spezifischen, dabei stets kontingenten und polymorphen Koppelung zwischen Wissenschaft als Ort der Wissensproduktion einerseits und Studium als Ort der Erschließung von Sinn- und Handlungsressourcen andererseits. Hochschulisches Lernen lässt sich als Möglic…
Die erste Ausgabe der Quartalszeitschrift REPORT enthält die Dokumentation der Fachtagung der Kommission Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft aus dem Vorjahr. Die Fachtagung des vergangenen Jahres fand im Herbst unter der Federführung der neuen Sprecherin der Kommission, Christine Zeuner, an der Universität Flensburg statt und war dem Thema Milieus, Arbeit, Wissen: Realität in der Erwachsenenbildung gewidmet. In diesem Band werden die Vorträge aus fünf Arbei…
Lehrende in der Erwachsenenbildung werden intensiv in ihren kommunikativen Kompetenzen gefordert. Der Lernerfolg hängt maßgeblich von Vermittlungsaspekten des Lernstoffs ab: Rhetorische und stimmliche Prozesse erweisen sich als bedeutsam für die Lernatmosphäre, die Gruppendynamik, die verständliche Wissensvermittlung und das Anstoßen von Gruppen- und Feedbackprozessen. Deshalb ist für Lehrende in der Erwachsenenbildung ein möglichst fundiertes und umfassendes Repertoire kommunikativer Kompetenz…
In der Weiterbildungspraxis sind Methoden und Konzepte biographischen Lernens seit langem Bestandteil didaktischer Überlegungen, und sie werden mit wechselnden Begründungen und Begrifflichkeiten auch immer wieder neu thematisiert. In diesen Diskussionen wird seit einiger Zeit auf das Konzept der Biographizität Bezug genommen, ohne dass die Relevanz dieses in Forschungskontexten entwickelten Begriffs für die Bildungspraxis geklärt wäre. Der Beitrag möchte die Diskussion dieser Frage anregen. A…
Das Buch ist ein Leitfaden zur didaktischen Gestaltung von Tagungen, Konferenzen und Workshops. Es dient der Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Veranstaltungen im Rahmen Weiterbildung und kann mit einer Vielzahl von Zielgruppen und Themenfeldern verwendet werden. Es wendet sich an Leitende und Planende in der Weiterbildung, an verantwortlich Tätige in der Öffentlichkeitsarbeit und im Veranstaltungsmanagement von (Weiter)Bildungsinstitutionen aller Trägerbereiche sowie an freie Organi…
John Locke formulierte im Nachfolgenden, die Regeln eines Debating-Clubs. Die Teilnahme ist demnach weder an den Stand noch an Bildungsabschlüsse gebunden. Sie verlangt aber Wahrheitsliebe, Interesse an der Sache, Respekt, Verantwortungsübernahme und die Anerkennung der moralischen, religiösen und politischen Rahmenbedingungen.
Die Validierung von non-formal und informell erworbener Kompetenzen wird zur Zeit breit diskutiert, zumeist aber unter dem Blickwinkel der beruflichen Weiterbildung. Die Autorin plädiert dafür, Validierung auch zu einem Thema der allgemeinen Erwachsenenbildung zu machen. Denn: Im Sinne einer Chancenermöglichung kann Validierung dazu beitragen, Teilhabe zu ermöglichen – ein erklärtes Ziel der Erwachsenenbildung.