Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Schwerpunktthema des vorliegenden REPORT greift sowohl die bildungspolitische als auch die forschungspolitische und forschungsmethodische Seite des Themas PISA und Weiterbildung auf. Die Beiträge reichen von der Einschätzung der Weiterbildungs-relevanz von PISA bis hin zur methodenkritischen Diskussion eines zu konzipierenden PISA für Erwachsene.
Dieser Beitrag gliedert die Begriffe „Microcredential“ und „Badge“ in nationale und internationale bildungspolitische Kontexte ein, beschreibt die technischen Anforderungen zur Generierung solcher digitalen Zertifikate und entwickelt ein Anwendungsszenario im Rahmen des Projekts TrainSpot, wo Nachweise für Lehrkräfte der Erwachsenenbildung erstellt werden.
Will man die Interkulturelle Öffnung als Schlüsselprozess zur Verbesserung von Teilhabechancen an Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund fördern, so sind insbesondere deren aktuelle Chancen und Grenzen zu betrachten. Einige grundsätzliche Argumente hierzu werden in diesem Beitrag zur Diskussion gestellt.
Ähnlich wie in Österreich und der Schweiz könnten zukünftig auch in Deutschland erwachsenenpädagogische Kompetenzen trägerübergreifend anerkannt werden. Erste Grundlagen für ein entsprechendes Verfahren für Lehrende erarbeitet das DIE mit Verbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der Fokus des Autorenteams richtet sich auf vorgelagerte Machbarkeitsstudien und Bedarfserhebungen des DIE. Diese zeigen überwiegende Zustimmung der Zielgrup…
Die Änderungen der SGB-III-geförderten Weiterbildung bedeuten eine Umsteuerung auf Nachfrageorientierung. Die Auswirkungen sind nach einem Jahr als dramatisch zu bezeichnen. Die Mittel sind von 2002 auf 2003 um 25 Prozent zurückgegangen. Teilnahme- und Eintrittszahlen in Maßnahmen haben drastisch verringert. Die Effekte sind keine Übergangsphänomene, sondern markieren einen Systemwechsel, auf den sich Träger einstellen müssen.
Qualitätsurteile über Weiterbildungseinrichtungen fallen sehr unterschiedlich aus. Politik und allgemeine Öffentlichkeit haben dabei häufig ein negatives Bild, während Kursteilnehmer wesentlich positiver werten. Der Autor plädiert dafür, das individuelle Qualitätsverständnis der Kunden, Kursleiter, Mitarbeiter und der lokalen Akteure in der Weiterbildung stärker einzubeziehen, um die richtigen Folgerungen für eine Qualitätsentwicklung zu ziehen.
Der Autor thematisiert die Entfaltung von Medienkompetenz, die Potenziale neuer Medien und die Rolle der Akteure als zentrale Fragen zu den neuen Medien in der Weiterbildung.