2013 wurde am DIE die erste Nachwuchsgruppe eingerichtet. Sie wird von Dr. Annika Goeze geleitet, beschäftigt sich mit „Professionellen Kompetenzen des Weiterbildungspersonals“ und ist daher thematisch der Abteilung „Lehren, Lernen, Beraten“ im Forschungsbereich des DIE zugeordnet.

Auf der Grundlage eigenständig und kooperativ eingeworbener Drittmittelprojekte bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Leibniz-WissenschaftsCampus sowie Eigenmitteln des Instituts werden drei DoktorandInnen, einige MasterkandidatInnen und PraktikantInnen sowie etliche studentische Hilfskräfte von der Nachwuchsgruppenleiterin betreut. Die Gruppe erforscht die professionellen Kompetenzen des Weiterbildungspersonals im Rahmen von fünf Forschungsprojekten aus je unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Perspektiven. Die Forschungsdesigns sind zumeist qualitativ und quantitativ ausgerichtet und umfassen sowohl explorative, hypothesengenerierende Untersuchungen als auch hypothesenprüfende (quasi) experimentelle Interventions- und Implementationsstudien sowie Testkonstruktion.

Im Zentrum stehen…

  1. die personaldiagnostischen Kompetenzen und Re­krutierungspraxen des Weiterbildungspersonals bei der Auswahl von Lehrkräften, TrainerInnen und BeraterInnen (zum Projekt)
  2. die Entwicklung eines Instruments zur Erfassung des pädagogisch-psychologischen Wissens von Lehrkräften, das prüfen kann, inwieweit dieses Wissen generisch ist, d.h. bildungsbereichs- und fachübergreifend ähnlich (zum Projekt)
  3. die Effekte videofallbasierten Lernens auf die Kom­petenz von Lehrkräften, Lehr-Lernsituationen diagnosti­zieren zu können (zum Projekt)
  4. die Gelingensbedingungen erfolgreicher Implemen­tation evidenzbasierter Konzepte durch PraktikerInnen im Feld (zum Projekt)
  5. die Zusammenhänge zwischen individuellen Voraussetzungen von BeraterInnen und u.a. ihrem Nutzungsverhalten beim Einsatz von Kompetenzbilanzierungsverfahren (zum Projekt)

Innerhalb der Nachwuchsgruppe können aufgrund thematischer bzw. methodischer Schnittmengen Synergien und vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten genutzt werden. Die akademische Aus- und Weiterbildung der DoktorandInnen der Nachwuchsgruppe erfolgt dabei jeweils anhand zwei­er konkreter, eng verzahnter wissenschaftlicher Vorha­ben – der Projektarbeit in einem der Forschungsprojekte und der daran anknüpfenden Dissertation. Ein „Fordern und Fördern“ sollen sich hierbei die Waage halten durch

  • individuelle wöchentliche Arbeitstreffen mit der Nach­wuchsgruppenleiterin,
  • maßgeschneiderte Personalent­wicklungsmaßnahmen, die in regelmäßigen, alle drei bis vier Monate stattfindenden Rückmelde- und Entwicklungsgesprächen gemeinsam festgelegt werden,
  • interne Personalentwicklungstreffen der gesamten Nachwuchsgruppe zu wissenschaftlichen Schlüsselkompetenzen,
  • die Teilnahme an dem Programm der Strukturierten Doktorandenförderung des DIE,
  • die Teilnahme an externen Methodenworkshops,
  • individuelle Unterstützung bei der Erstellung von deutsch- und englischsprachigen Publikationen und nationalen wie internationalen Konferenzauftritten,
  • persönliche Laufbahnplanung,
  • die Einbindung in größere Forschergruppen auch außer­halb des Instituts.

Kontakt:

Dr. Annika Goeze

Letzte Änderung: 03/20/2017