Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ausgehend von einer skeptischen Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Chancengleichheit im Weiterbildungsbereich plädiert der Autor in Anlehnung an einen Gedanken von Friedrich Edding aus dem Jahr 1988, einen Bundesrahmenordnung zur beruflichen Weiterbildung für eine Neuordnung der Lernchancen zu schaffen. Dafür werden die Themenfelder skizziert.
Es gibt anforderungs- und entwicklungsorientierte Verfahren der Kompetenzbilanzierung. Für erstere ist ein aus einer beruflichen Tätigkeit abgeleitetes Anforderungsprofil kennzeichnend und für letztere Selbstbeurteilungen. Das hier untersuchte Validierungsverfahren in der Erwachsenenbildung verbindet beide Orientierungen: Referenzrahmen sind klar definierte, anforderungsorientierte Kompetenzprofile, Basis ist eine Selbstbeurteilung. Die im Rahmen des Anerkennungsgesuchs zu verfassende Selbstbeu…
Eine Vielzahl von Publikationen zur Netzwerkthematik beschäftigt sich mit Bedingungen der Initiierung sowie dem Management von Netzwerken. Ein bisher in der Forschung vernachlässigtes Thema stellt hingegen die Frage der Verstetigung von Netzwerkarbeit dar. Die Initiierung von Netzwerken, zumal von solchen in der Weiterbildung, erfolgt vielfach durch die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen im Rahmen von Initiativen oder Projekten. Diese Ressourcen stehen in der Regel nur für eine begrenzte Ze…
Gegenstand dieses Lehrbuchs ist der Einfluss der digitalen Transformation auf die Erwachsenen- und Weiterbildung. Anhand eines alle Kapitel miteinander verbindenden Fallbeispiels bereiten die vier Autor/innen aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung auf und verbinden sie mit Fragen von Bildungs- und Lernprozessen Erwachsener, mit Anforderungen an Lehrende, Planende und Beratende, mit organisationalen Veränderungen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Hierbei werden folgende Schwerpunkte …
Hans Georg Rosenstein beschreibt Ziele und Prioritäten der erneuerten europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung, die 2011 vom Europäischen Rat entschlossen wurde. Dabei wird die Rolle der europäischen Kommission ebenso in den Blick genommen wie die Instrumente und das Budget zur Umsetzung der Agenda. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Einordnung des neuen EU-Programms für die allgemeine und berufliche Bildung: »Erasmus für alle«.
Erwachsenenbildung muss mehr als bisher die Eltern als betroffene Öffentlichkeit der PISA-Diskussion entdecken. Eltern brauchen wissenschaftlich gestütztes Orientierungswissen als Entscheidungsgrundlage für ihr Handeln (z.B. bezogen auf die Bildungslaufbahn ihrer Kinder) und professionelle Beratung in Fragen der frühkindlicher Lernförderung.
Die fortschreitende Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Umgang mit ihr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für den Bildungsbereich geht es dabei nicht nur um eine Veränderung von Lehr-/Lernsituationen durch digitale Medien, sondern v.a. auch um die Frage, wie zum Verständnis dieses Wandels beigetragen werden kann – und dies, ohne bestimmte Gruppen zu exkludieren. Deshalb, so die Autorin, ist beim Thema Digitalisierung kein Platz für föderalen Streit und segmentspezi…
Der Autor liefert Good-Practice-Beispiele und definiert Kernaufgaben und -prozesse der modernen Bibliothek, die als zentraler Lernort für Erwachsene begriffen wird. Anhand der Kriterien »Mangel–Überangebot«, »Konsum–Kokreation« und »Produkt–Prozess« werden die für Bibliotheken und Erwachsenenbildung relevanten gesellschaftlichen Herausforderungen beschrieben. Hierdurch wird deutlich, dass sich Bibliotheken und Erwachsenenbildung in einem Umbruch befinden, für den geeignete architektonische Lösu…