Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Mit diesem Beitrag eröffnet der Autor vom Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (IIZ/DVV) eine Leserdiskussion dieser Zeitschrift zum Thema „EU-Erweiterung und Bildung“. Sein Beitrag spannt den Horizont der anstehenden Diskussionspunkte auf. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staatsordnungen in den mittelosteuropäischen Ländern haben Bildungseinrichtungen einen starken Autoritätsverlust erlitten. Er wurde nur teilweise durch kommerzielle Bildu…
Die Privatpersonen in Deutschland tragen zum Teil hohe eigene Kosten und wenden in erheblichem Umfang Freizeit für ihre berufliche Weiterqualifizierung auf. Inwieweit zahlen sich die Investitionen von Geld und Zeit für die Weiterbildungsteilnehmenden aus? Im vorliegenden Beitrag wird dargestellt, wie die Teilnehmenden den Nutzen ihrer beruflichen Weiterbildung unter unterschiedlichen Aspekten einschätzen und wie sie das Verhältnis von Aufwand und Nutzen beurteilen. Hierbei zeigt sich ein hoher …
Die erste Generation der Lehrstuhlinhaber hat in den 1970er Jahren mit der Arbeit begonnen. Sie waren sowohl wissenschaftlich erkundend als auch praxisverbunden tätig. Ihre erziehungswissenschaftlichen Arbeitsansätze sind von den nachfolgenden Wissenschaftlergenerationen aufgenommen, weiterentwickelt und durch neue Themenbereiche erweitert worden. Soweit es zu weiteren Generationenwechseln kommt, lassen diese ein gelingende zukunftsoffene Entwicklung des Faches erwarten.
Matthias Pfüller beschreibt die historische Entwicklung von Zentren und peripheren Regionen in der ehemaligen DDR und der ehemaligen Bundesrepublik. Er fixiert erfolgreiche Versuche, Zentren und periphere Regionen näher zusammenzubringen, wie die sogenannte Bildungsoffensive im Westen und vergleichbare Versuche in der DDR. Seit der Wiedervereinigung aber hat sich das bestehende Nord-Süd-Gefälle sowohl innerhalb der westdeutschen als auch innerhalb der ostdeutschen Länder selbst verfestigt. Hin…
Die deutschen Volkshochschulen (VHS) verstehen sich als Weiterbildungseinrichtungen für all diejenigen, deren Aufgabe die Ansprache breiter Bevölkerungsteile ist. Die Datenlage zu der Frage, inwieweit sozial benachteiligte Gruppen erreicht werden, ist jedoch beschränkt. Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, wie stark Personen mit geringer Schulbildung unter den Teilnehmenden der Berliner Volkshochschulen vertreten sind. Die Untersuchung schließt an Ergebnisse des Forschungsprogramms „Inklusi…
Die Frage, was aus der Geschichte für die Zukunft gelernt werden kann bzw. ob eine Beschäftigung mit ihr zukunftsfähige Lernprozesse anregt, wird kontrovers diskutiert. In ihrem Beitrag vertritt Christine Zeuner die Auffassung, dass die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen insbesondere zur Aneignung historischer Kompetenz (Negt, 2010) und zur Entwicklung einer kollektiven Erinnerungskultur (Assmann, 2016) führen kann und die Entfaltung einer kollektiven professionellen Identität bei …
In der Diskussion über Transfer zwischen Praxis und Wissenschaft wird häufig eine Dis-tanz zwischen den beiden Bereichen festgestellt. Im Gespräch erläutert Prof. Dr. Dr. h. c. Rolf Arnold, Seniorprofessor für Pädagogik an der TU Kaiserslautern, inwiefern es je-doch nicht nur Distanz, sondern auch Involviertheit gibt – und warum es sinnvoll sein kann, auf den Transferbegriff zu verzichten. Das Gespräch führte Dr. Lars Kilian.
Für jedes gesellschaftliche Handlungsfeld gibt es ein Bildgedächtnis, das einen emotional-affektiven, also nicht-rationalen Zugang zu eben diesem Feld bietet. Wie steht es um das Bildgedächtnis der Erwachsenenbildung? Gibt es vielleicht, wenn nicht Bilder, dann bestimmte Motive, die repräsentativ für die Erwachsenenbildung sind?