Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ist die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen durch Bildung schon verwirklicht, und wenn ja, wie weit? Dies ist eine Hauptfragestellung der Ausgabe 4/2003, das anlässlich des „Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen“ erschienen ist. Im Gespräch mit Dr. Peter Radtke – Schauspieler, Geschäftsführer der „AG Behinderung und Medien e.V.“, ehem. VHS-Fachgebietsleiter und selber durch die Glasknochenkrankheit behindert – geht es u.a. um die Zielgruppe „Behinderte“ in der Erwachsen…
Chatbots – Programme, die einen Dialog mit Nutzerinnen und Nutzern führen – werden vermehrt auch in der Weiterbildung eingesetzt. Cäcilie Kowald, Co-Autorin des Lernbot Kim der time4you GmbH, erläutert die Grundlagen der Funktionsweise von Chatbots und zeigt Möglichkeiten ihres Einsatzes auf.
Die 17 Nachhaltigkeitsziele und damit auch Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind durchzogen von Zielkonflikten. Wie mit dieser inhärenten Ambiguität in der Bildungspraxis produktiv umgegangen werden kann, zeigt die Autorin am Beispiel des Programms der vhs Essen und plädiert dafür, Ambiguitäten als Ausgangspunkt und Ziel von Aushandlungsprozessen zu verstehen.
Das am DIE angesiedelte Grundtvig-Projekt European Intercultural Competence Programme (EICP) erprobt Weiterbildungen für Verwaltungen, die interkulturelle Kompetenz zum Thema machen, nicht nur der Personal- sondern auch der Organisationsentwicklung. Das Konzept orientiert sich an der Idee des zivilen Dialogs und bindet Verwaltungsleitungen wie Vertreter von Migrantenorganisationen ein.
Wie wird Inklusion in der Erwachsenenbildung in Deutschland gestaltet? Am Beispiel von Angeboten für Menschen mit »Lernschwierigkeiten« bzw. »geistiger Behinderung« zeigt der Autor die Bandbreite inklusiver Ansätze, die von der Öffnung ganzer Programme über einzelne Angebote bis hin zum Einsatz von Menschen mit Behinderung als Lehrende reichen.
Das Sammeln und Aufbereiten statistischer Daten gehört gemeinhin nicht zum Kompetenzkern von Bildungseinrichtungen. Und doch ist es unverzichtbar: Bildungsmanagement bedarf eines routinierten Umgangs mit Daten und statistischen Methoden. Wer Organisations- und Qualitätsentwicklung betreibt oder sein Marketing professionalisiert, braucht verlässliche statistische Daten über Personal, Finanzierung und Veranstaltungen. Und schließlich wollen die eigenen Leistungen auch nach außen kommuniziert sein…
Eltern-Kind-Kurse gehören zu den am häufigsten angebotenen Kursen in der Familienbildung. Als Mehr-Generationen-Experiment der Bildung und des lebenslangen Lernens haben sie sich in der Erwachsenen- und Familienbildung bewährt und können als Gegengewicht zur »Expertisierung der frühen Kindheit« gesehen werden.
In Form eines Erfahrungsberichts werden Problemfelder des Programms "Lernende Regionen" ausgehend von Einzelprojekten benannt. Ausser den Problemen in den Einzelprojekten, wie z. B. fehlende langfristige Verankerung; fehlende finanzielle Absicherung; Doppelarbeit, gibt es danach auch Probleme in der Kommunikation zwischen dem Projektträger und den lernenden Regionen.
Der Band verbindet einige eher theoretisch orientierte und einige eher anwendungsorientierte Beiträge zum Konzept des selbstgesteuerten Lernens älterer Erwachsener in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Die anwendungsorientierten Beiträge beziehen sich auf Programme bzw. Modellprojekte der Universitäten Bielefeld und Frankfurt/Main sowie der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung.