Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Wir berichten über Ergebnisse eines DFG-Vorprojekts1 zur Genese von Weiterbildungsinteressen. Dabei fokussieren wir auf die Interessegenese während einer Weiterbildungsteilnahme. Als theoretische Eckpunkte werden die Münchner Interessetheorie und die pragmatistische Theorie kurz skizziert. Empirisch erkunden wir, wie Interessegenese mit qualitativen Analysen erforscht werden kann. Auf Basis vorangegangener Forschung stellen wir Charakteristika der drei Interessephasen Latenz, Expansion und Komp…
Ende 2005 hat in Hongkong eine neuerliche GATS-Verhandlungsrunde stattgefunden. Wenn auch konkret nichts Dramatisches über Bildung beschlossen wurde, so zieht sich die Schlinge doch unmerklich immer mehr zu. Wer heute öffentlich subventioniert ist, darf nicht zwingend in Zukunft auf eine ähnliche Bevorteilung hoffen. Und die andere Seite? Wem bietet das Zusammenwachsen der Märkte Chancen? Das Heft sondiert Möglichkeiten für "internationales Weiterbildungsmarketing" und begleitet einen Fernstudi…
Während der Begriff „Region“ in der Erwachsenen- und Weiterbildung mehrheitlich steuerungspolitisch verwendet wird, entwickelt die vorliegende Studie einen Ansatz, Regionen aus der Sicht von Erwachsenenbildungsorganisationen zu beleuchten. In Interviews mit leitendem Weiterbildungspersonal in zwei Grenzräumen lässt sich anhand der handlungszentrierten Geographie zeigen, dass Netzwerke als Instrument dienen, um Handlungsräume aufzuspannen. Dem zugrunde liegt der in den Organisationen vertretene …
Der Beitrag sichtet Erfahrungen in Bezug auf Absolvent/inn/en erziehungswissenschaftlicher BA- und MA-Studiengänge in Bochum. Zum Bachelor: Die Absolventenquote liegt mit 60 Prozent weit oberhalb der früheren Quoten – etwa im Magisterstudiengang. Während etwa die Hälfte der Absolventen das Studium in Bochum fortsetzt, münden andere unmittelbar in den Arbeitsmarkt ein. Sie finden Anstellungen im weiteren Umfeld der Erwachsenenbildung. Für die Aufnahme des Master-Studiums ist oft das Motiv leiten…
Im Jahr 2015 wurde im Bericht der Weltgesundheitsorganisation, veröffentlicht durch das Programm für altersfreundliche Städte, eine Überprüfung des Konzepts des aktiven Alterns vorgeschlagen. Dieses schließt neben den drei Grundsätzen Gesundheit, Sicherheit und Partizipation auch die Erwachsenenbildung in Form von formaler (Zugang zu Bewertung und Abschlüsse) sowie informeller Bildung (Lernen im täglichen Leben oder während Freizeitaktivitäten) mit ein. Das Ziel dieser Studie ist es zu analysie…
In dem Maße, in dem Sozialwissenschaften abhängig von den Begriffen sind, in denen sie formuliert werden, unterliegt auch die Erwachsenenpädagogik den Wirkungen terminologischer Entscheidungen, die so, aber auch anders getroffen werden können. Die Verwendung des Begriffs Intervention ist eine solche Entscheidung, sie steht im Mittelpunkt dieses Beitrags. Durch die Interpretation empirischer Ergebnisse aus der Forschung zu Selbstlernkompetenzen sowie durch theoretische Überlegungen im Anschluss …
Biographisches Lernen im Studium ist eine Methode, über individuelle Lernwege und Lernschemata nachzudenken und diese zu verändern. Beschreiben lässt sich diese Form als bewusste und unbewusste Begleitung von Biographien, die nach Entwicklung suchen. Ziel ist es einerseits, vorausgegangene Lernprozesse zu reflektieren, um die Entwicklung selbstverändernder Fähigkeiten auszubilden und andererseits, ein professionelles Selbstverständnis für Lernprozesse zu befördern. Wie dies in der universitären…
Das Thema Literalität Erwachsener hat nicht zuletzt aufgrund der in den letzten Jahren durchgeführten OECD-Vergleichsstudien IALS, ALL und PIAAC auf internationaler und nationaler Ebene an Bedeutung gewonnen. Die Folge war eine Reihe von bildungspolitischen Entwicklungen, insbesondere bezüglich der Forderung und Finanzierung von Literalität. Der vorliegende Beitrag gibt anhand von Länderberichten einen international-vergleichenden Einblick in die hierzu geführte Diskussion seit der IALS-Studie.…
Die in der Pädagogik aufzufindende Gegenüberstellung vom »unfertigen« Kind und dem erwachsenem, »fertigen« Lehrer trifft für die Erwachsenenbildung nicht zu. Nicht zuletzt das Konzept »Lebenslanges Lernen« zeigt, dass sich kein Endpunkt des Lernens bestimmen lässt; alle Menschen sind nach diesem Verständnis also jederzeit »unfertig« – auch die Lehrenden selbst. Wie gehen Erwachsenenpädagoginnen und -pädagogen mit dieser »Unfertigkeit« professionell um?