Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Im vorliegenden Heft werden in gebotener Kürze einige neuere Ansätze und Ergebnisse der Teilnahme- und Motivationsforschung in der Weiterbildung vorgestellt. Die Zahl der Forschungsarbeiten zum Thema ist insgesamt begrenzt, auch wenn es noch einige weitere Arbeiten außer den hier präsentierten gibt: Teilnahme-, Beteiligungs- und Motivationsforschung sind in der Regel empirisch aufwändige und teure Verfahren. Umso wichtiger ist es, dass hier durchaus neuere, interessante Ergebnisse vorliegen.
Der vorliegende Beitrag entstand anlässlich des Kolloquiums für Hans Tietgens im Oktober 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Gesprächsform greifen Karin Dollhausen und Christina Müller die von Tietgens im Jahr 1982 eröffnete Perspektive und Argumentation zur Angebotsplanung interpretativ auf und stellen sie zur Diskussion.
Mit der Verbindung von Professionalisierung und Humor in einem Heft soll nicht der Pfad der erwachsenenpädagogischen Ernsthaftigkeit verlassen werden. Schon der jüngere Seneca hat erkannt: "Res severa verum gaudium" - Humor ist eine ernste Angelegenheit. Ist Humor vielleicht eine professionelle Basisqualifikation des pädagogischen Personals?
Die Frage nach der Lernfähigkeit und der Lernmotivation Älterer hat eine lange Geschichte. Trotz vieler gegenteiliger Belege hielt sich bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts die Annahme, dass die Lernfähigkeit kontinuierlich, biologisch bedingt, abnimmt. In den 1980ern Jahren kam es zu einem Perspektivenwechsel. Schon damals zeichnete ich ein demographischer Wandel ab. Alter - bisher vor allem ein medizinisches Thema - wurde nun auch sozialwissenschaftlich und pädagogisch diskutiert. In…
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass neue Aspekte des 'Lernens' in den Mittelpunkt erziehungswissenschaftlicher Diskussion treten. Selbstgesteuertes Lernen, lebenslanges Lernen, offene Lernkulturen sind Stichworte, die den bildungspolitischen wie bildungspraktischen Übergang von einer an Lehre orientierten Didaktik zu neuen Sichtweisen des Lernens charakterisieren. Die Ausgabe 44 des REPORT beschäftigt sich mit dem Lernen unter dem immer häufiger betonten Aspekt der neuen Lernkulturen. Di…
Wissenschaftliche Weiterbildung führt in Deutschland bislang eher ein Nischendasein, und zwar sowohl innerhalb der Hochschulen als auch in Bezug auf das Gesamtspektrum der Weiterbildung. International dagegen wächst die Bedeutung der wissenschaftlichen Weiterbildung nachhaltig. Die deutschen Hochschulen befinden sich mitten in der Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor- und Masterstruktur und damit in einem gravierenden Umbruch. Hinzu kommt der Trend zu einer stärkeren Kommerzialisierung …
Mit diesem Beitrag bietet die Autorin vorläufige begriffliche Differenzierungen für die gegenwärtige Praxis hybrider Bildungsveranstaltungen in der Erwachsenen- und Weiterbildung an. Das hilft bei der Verständigung, soll aber auch als Aufruf zur Diskussion verstanden werden, denn möglicherweise sind in diesem dynamischen Feld inzwischen weitere oder andere hybride Formate entstanden, die sich von den hier genannten Formaten systematisch unterscheiden.
Konstruktivistische Konzepte haben die jüngere erwachsenenpädagogische Diskussion in ebenso viel versprechenden wie problembehafteten Formen durchdrungen. Der Beitrag entfaltet eine exemplarische Analyse der beiden konstruktivistischen Schlüsselbegriffe „Konstruktion“ und „Selbstorganisation“, die auf begriffslogische Problemstellungen aufmerksam macht, wie sie in der erwachsenenpädagogischen Debatte bislang weitgehend unberücksichtigt blieben.
Eine explizite Menschenbildthematik wie sie in der Allgemeinen Pädagogik vorzufinden ist, existiert für die Erwachsenenbildung nur rudimentär. Der Beitrag setzt sich damit auseinander, welche Vorstellungen vom lernenden Erwachsenen dennoch in der aktuellen disziplinären Diskussion ausgemacht werden können. Die qualitativ-inhaltsanalytischen Reflexionen erfordern zunächst eine begründete Auswahl hinzugezogener Quellen. Im Mittelpunkt des Beitrags steht sodann die Beschäftigung mit drei Analyse…
Öffentlichkeitsarbeit hat für Weiterbildungseinrichtungen selbst, aber auch für Mitglieder moderner Gesellschaften eine beachtliche Bedeutung im Sinn einer Orientierungsfunktion mit ermöglichendem Charakter. Aus interdisziplinärer Perspektive wird in dieser Diplomarbeit eine situative Theorie für Öffentlichkeitsarbeit von Weiterbildungseinrichtungen entwickelt. Vorausgehend wird eine Bestandsaufnahme der theoretischen Diskussion u. a. aus der Kommunikationswissenschaft erstellt und eine klare…