Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Öffentlichkeit? Wie kann dies dialogisch gestaltet werden und welche Bedeutung kommt dabei der Erwachsenenbildung zu? Ulrike Felt hinterfragt kritisch Stellung und Bedeutung wissenschaftlicher Bildung in der Wissensgesellschaft. Es stellt sich die Frage nach den Kompetenzen, die es braucht, um Wissenschaft zu kommunizieren, z.B. von Experten (Peters) und von Journalisten (Göpfert). Im DIE-Gespräch erläutert Hans-Olaf Henkel, Präsident der Leibni…
Im Rahmen eines EU-Projekts, das sich mit digitaler, numerischer Literalität (digital numerical literacy) beschäftigte, wurden didaktische Materialien zur computergestützten Ergänzung des Mathematikunterrichts für Erwachsene entwickelt. Schüler, Lehrpersonal und Softwareproduzenten schätzten die Anwendung unterschiedlich ein. In Verbindung damit wurde die Frage nach objektiven (Qualitäts-)Kriterien zur Entwicklung von computergestütztem Lehr-/Lernmaterial aufgeworfen, zu der weiterer Forschungs…
Erwachsenenbildung muss innovativ sein,, um mit den Menschen umgehen zu können, die neue Probleme, neue Interessen, neue Blickweisen haben. Sie muss aber auch traditionell sein, um Standpunkte zu bewahren, Nachdenken zu ermöglichen und Prozesse zu entschleunigen, damit sie überhaupt berarbeitbar bleiben. Die Beiträge des Hefts behandeln Grundsätzliches, Bildungspolitisches und Nachdenkliches zum Thema Innovation. Vorgestellt wird auch der Preis für Innovation, mit dem das DIE versucht, gleichze…
Lehrkräfte bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der Praktiker in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie firmieren je nach Handlungsfeld als Trainerinnen, Dozenten, Teamerinnen, Lernbegleiter oder Kursleitende. Ungeachtet ihrer Bedeutung für die Qualität der Lehr-Lernprozesse und ihrer Funktion als Repräsentanten der Einrichtungen gegenüber den Teilnehmenden standen sie lange nicht im Fokus der Bemühungen um Professionalisierung und Professionalitätsentwicklung. Im Zuge aktueller Projekte rücke…
Für Weiterbildungseinrichtungen sind Qualitätsmanagementsysteme inzwischen nahezu selbstverständlich. Öffentlichkeitswirksam dokumentieren sie die „gute“ Qualität des Lehrangebots. Zudem sind Qualitätsmanagementsysteme oft die Voraussetzung für eine formale Anerkennung der Einrichtung, die die Marktchancen weiter erhöht. DIE aktuell präsentiert erstmals kompakt die neuesten Ergebnisse des wbmonitor 2010, der repräsentative Daten zu den Themen Qualitätsmanagement und formale Anerkennung erhoben…
Durch ihren Einsatz in der Erwachsenenbildung resp. als zusätzlicher Lernort neben der Erwachsenenbildung führen Medien zu Entgrenzungen des Lernortes und sind zugleich selbst Ort von Entgrenzungen. In einer medienanalytischen Perspektive wird aufgezeigt, wie durch die Medien publizistische Kommunikatoren in das didaktische Dreieck aufgenommen werden und damit die pädagogische Rahmung der Lernsituation aufweichen. Zugleich kristallisieren sich neue Strukturen heraus, die die Bedeutung von Fachd…
Der Autor bescheinigt den zu Jahresbeginn eingeführten Integrationskursen für Zuwanderer einen Fehlstart. Das zuständige Bundesamt operiere mit irreführenden Zahlen über gestartete Kurse; die Zulassungsverfahren seien zu langwierig und die Durchführung für Sprachkursträger unrentabel. Dies gelte verschärft für die 30 Stunden Orientierungskurs, bei denen kaum Selbstzahler erwartet werden können. Insbesondere führe die Kalkulationsgrundlage, auf der die Träger agierten, zu einer Absenkung der Kur…
Gerhard Reutter setzt sich mit einem Artikel des Ökonomen Oliver Farhauer aus der letzten Ausgabe der DIE Zeitschrift auseinander zum Thema Qualifizierungs- oder Bildungsgutscheine. Deutlich werden die unterschiedlichen Ansichten und Einschätzungen zu den Ursachen der Arbeitslosenzahlen und der Frage, welche Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine dauerhafte Eingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitmarkt zu erreichen. Die Gegensätze treten besonders bei der Beurteilung der Qualität…
Der Autor definiert Virtualität als das Mögliche, das, was realisiert werden kann und in Reichweite des Denkens und Handelns liegt, sich aber nicht realisieren muss; virtuelle Sachverhalte sind konstruierte Wirklichkeitsalternativen. Insofern gab es Virtualität als parallele Gedankenwelten in der Kunst schon immer, als Gemälde, als Gedicht, als Bühnenstück. Eine besondere Qualität wird erreicht durch die technische Umsetzung leistungsfähiger Computer. Der Artikel zeigt gesellschaftliche Verände…