Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Eine an den Teilnehmerbedürfnissen und -interessen orientierte Angebotsplanung von Weiterbildungsveranstaltungen setzt empirisch abgesichertes Datenmaterial voraus. Die Datenlage zu Weiterbildungsverhalten und -interessen von Migrant/inn/en in Deutschland ist diesbezüglich allerdings dürftig. Dies ist zum einen auf das Definitionsproblem von Konstrukten wie „Weiterbildung“ und „Personen mit Migrationshintergrund“ und auf die damit verbunden Schwierigkeiten der Operationalisierung zurückzuführen…
Die Herausforderungen für die Demokratie nehmen zu und wandeln sich. Politisch Bildende müssen sich stetig weiter qualifizieren, um unter diesen Bedingungen dauerhaft wirksame Arbeit leisten zu können. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer Untersuchung zu Wirkungen von Fortbildungsangeboten für Praktiker*innen der politischen Bildung im Bundesprogramm »Demokratie leben!« dar. Die Autor*innen analysieren »Resonanzen« bei den Praktiker*innen und darüber hinaus und nennen wesentliche Einflussfak…
Bildung ist eine Qualität – Geld eine Quantität. Manchmal scheint es, als stände sich die Erwachsenenbildung selbst im Weg, wenn sie Geldfragen als Widerspruch zum humanistischen Bildungsgedanken betrachtet und die Debatte Finanzexperten überlässt. Das Heft diskutiert Finanzmodelle lebenslangen Lernens unter bildungspolitischen und erziehungswissenschaftlichen Aspekten (Timmermann, Paape und Grünwald/Moraal) und beleuchtet die Praxis von EU geförderten Programmen (Theessen). Im Gespräch be…
Ziel des Beitrags ist es, ein Angebot zu formulieren, wie Weiterbildungseinrichtungen unter den Entwicklungen der Weiterbildungslandschaft typisiert und systematisch weiter ausdifferenziert werden können. In den Ausführungen wird neben einem Vorschlag zur Ausdifferenzierung eine Erweiterung der bisher bestehenden Perspektive von Einrichtungstypologien angeboten, indem beigeordnete Bildung als Kategorie der Typenbildung mit aufgenommen wird. Der Beitrag verortet sich daher an der Schnittstelle v…
Der Beitrag analysiert den Zusammenhang des Alters von Weiterbildungsteilnehmenden und der von Teilnehmenden zugeschriebenen Funktion der Weiterbildungsteilnahme. Dazu wird der Einfluss des subjektiven Alters auf die Funktionszuschreibung einer Weiterbildung untersucht. Die Funktion wird nach beruflichen, persönlichen und sozialen Funktionen differenziert. Eine Faktorenanalyse legt eine zweifaktorielle Ausprägung des subjektiven Alters (kognitiv und sozialpsychisch) nahe. Mit Daten aus zwei Erh…
Gerade im Wettkampfsport mit seiner inhärenten Leistungsbezogenheit scheint Inklusion schwierig. Doch das »Special Olympics Unified Sports®«-Konzept bringt Sportler*innen mit und ohne Behinderung im wettkampforientierten Sport zusammen; Ziel ist ein »wirkungsvoller Einstieg« in ein »inklusives Klima«. Gelingt dieser Einstieg? Dieser Frage geht die Autorin auf Basis einer Studie nach.
Erwachsene konnten notwendige Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen in der frühen Neuzeit in den größeren Handelsstädten an städtischen Privatschulen erwerben. In der nachfolgenden Quelle wird über ein Werbeschild einer solchen Privatschule, gemalt von Hans und Ambrosius Holbein, berichtet.
In der Renaissance wurden Teile der Antike wiederbelebt und mit Elementen der Gegenwart verschmolzen. So entstanden neue mentale, soziale und kulturelle Strukturen. Als zwei sich polar gegenüberstehende Protagonisten, von denen die weitere Entwicklung des Lernens stark beeinflusst wurde, können Johann Amos Comenius und Francis Bacon aufgefasst werden.
Die nachfolgende Zeitungsmeldung zeigt, wie sich die neu gegründeten Arbeiterbildungsvereine der Öffentlichkeit präsentierten.
Der Text von einem der ersten Bewohner der Toynbee-Hall in London, beschreibt die soziale Verantwortung der reicheren Schichten gegenüber den Arbeitern in der Großstadt. Er drückt die Überzeugung aus, dass sich die sozialen Probleme der Zeit nur lösen lassen, wenn die gebildeteren und wohlhabenderen Bevölkerungsschichten um die Lebensbedingungen in den Elendsquartieren wissen und sie zu einem gewissen Teil auch selbst erleben.