Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Während die Autoren die Frage nach der Differenzierung von Weiterbildungsinstitutionen und Weiterbildungsinteressen nachgehen, versuchen sie gleichzeitig sich einer neuen Definition von Erwachsenenbildung zu nähern.
Die Wissenschaft von der Weiterbildung sieht sich in zweierlei Hinsicht durch die Qualitätsdebatte gefordert: Sie muss Kriterien entwickeln, die Qualitätsmodelle vergleichbar und aufeinander beziehbar machen. Zweitens muss sie nachdrücklich fragen, was das Spezifikum pädagogischer Qualität sein könnte. Christiane Schiersmann fordert ein stärkeres Engagement der Wissenschaft in diesen Fragen.
Bildung und Spiel – das ist mehr als die mutmaßlich gewürfelte Schulnote, die eine Bildungsbiografie ausbremst. Spiele, das ist die These dieses Heftes, sind anders als das Leben, aber weil sie uns in Distanz zur Wirklichkeit setzen, ermöglichen die Bildung. Ihr Lern- und Bildungspotenzial entfalten sie als Computerspiel ebenso wie als Gruppen- oder Strategiespiel. Der Einsatzbereich, das zeigen die Beiträge dieses Heftes, reichen von der Alphabetisierungsarbeit bis in die betriebliche Weiterbi…
Gerade formal gering oder nicht qualifizierte Erwachsene nehmen seltener an Weiterbildung teil. Um die Weiterbildungsbeteiligung in Betrieben, v. a. in KMU, zu erhöhen, ist gezielte Beratung sinnvoll. Hier setzt das Konzept des Weiterbildungsmentoring an, dessen Potenziale und Verstetigungsmöglichkeiten die Autorinnen darlegen.
Das Gutachten gilt als die erste bildungspolitisch bedeutsame Darstellung der Erwachsenenbildung nach 1945. Es hatte im Sinne der Systematisierung des Aufgabenfelds und der Sichtbarkeit von Erwachsenenbildung eine längerfristige Bedeutung. Veranlasst wurde es von Hellmut Becker. Zum ersten Mal werden in diesem Dokument Profil, Öffentliche Anerkennung, Aufstiegswege, eine Ausbildung zum Volksbildner in Verbindung mit den wissenschaftlichen Hochschulen und mit den Möglichkeiten des Zweiten Bildun…
Sowohl die Frauenbewegungen um 1900 als auch die feministischen Aufbrüche seit Ende der 1960er Jahre waren eng mit Bildungsfragen verbunden. Dieser Beitrag markiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bewegungen in Bezug auf Bildung. Für beide Bewegungen ist Bildung, so die Autorin, ein Politikum. Bildungsprozesse in frauenbewegten Kontexten kennzeichnet sie als »spezifische Grenz-Erfahrungen«, und die Auseinandersetzung mit diesen Grenzen dauere auch heute noch an.
Die Dokumentation beinhaltet Zusammenfassungen der Beiträge und Diskussionen der Veranstaltung „Mehr Vergleichbarkeit in der institutionellen Weiterbildungsstatistik“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) im April 2008. Eingeladen waren v. a. Vertreter/innen der Länder und der Weiterbildungspraxis, um Bedingungen und Ansätze der Harmonisierung von Merkmalen zur Erhebung institutioneller Strukturen, der Personal- und Finanzsituation sowie der Leistungen von Weiterbildungseinrichtu…