Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die in der Pädagogik aufzufindende Gegenüberstellung vom »unfertigen« Kind und dem erwachsenem, »fertigen« Lehrer trifft für die Erwachsenenbildung nicht zu. Nicht zuletzt das Konzept »Lebenslanges Lernen« zeigt, dass sich kein Endpunkt des Lernens bestimmen lässt; alle Menschen sind nach diesem Verständnis also jederzeit »unfertig« – auch die Lehrenden selbst. Wie gehen Erwachsenenpädagoginnen und -pädagogen mit dieser »Unfertigkeit« professionell um?
Die großen Fortschritte in der Computertechnik vereinfachen nicht nur das Sammeln und Verarbeiten großer Datenmengen, sie ermöglichen auch neue Lehr-/Lernformen in der Bildung. Vor allem in der industriellen Aus- und Weiterbildung kann das Training mit Augmented-Reality-Technologie und Wearables große Vorteile bringen. Der Autor zeigt Anwendungsbeispiele solcher Technologien auf, die aus dem WEKIT-Forschungsprojekt stammen.
Im Kontext internationaler Vergleichsstudien und der Debatten um selbstorganisiertes und selbstgesteuertes Lernen sind biografische Aspekte zunehmend in das Blickfeld der Lehr-Lern- und Bildungsforschung geraten. Zur Erhellung der wechselseitigen Beziehung von Bildung und Biografie werden in diesem Heft unterschiedliche theoretische Zugänge gewählt und aktuelle empirische Erkenntnisse der Biografieforschung vorgestellt.
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 1999. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten: 1: Internationale Diskussion und Kooperation 2: Lernen und Arbeiten in Europa 3: Internationalität als kontinuierlicher Bezugsrahmen von Erwachsenenbildung 4: Entwicklung von Studium und Lehre in internationaler Perspektive
„Fallrekonstruktive Qualitätszirkel“ sind in der Erwachsenenbildung noch kaum erprobt. Unter Anleitung von Moderatoren reflektieren Kursleitende gegenseitig die Qualität ihrer Arbeit. Als Anschauungsmaterial dienen ihre eigenen Lehr-/Lernsituationen. Dass dieses Prinzip auf Wechselseitigkeit und Freiwilligkeit beruht, versteht sich von selbst. Die Methode, von der das Praxisbeispiel der KVHS Northeim berichtet, stammt ursprünglich aus der Gesundheitsförderung.
Der Artikel beschreibt Gründe, Ziele, Bestandteile und Anwendungsfelder des Konzeptes einer geschlechtsgerechten Didaktik in der Erwachsenenbildung. Die Autorin benennt Konsequenzen für die Inhalte von Lehr-/Lernprozessen, für das pädagogische Verhalten, die methodische Gestaltung und für die Rahmenbedingungen von Bildungsarbeit. Schließlich sollte die Geschlechterperspektive nicht vor den Strukturen der Einrichtungen halt machen und als Querschnittsdimension Bestandteil von Qualitäts- und Per…
An Beispielen der Erwachsenen- und Berufsbildung untersucht Ute Holm, wie sich die Beziehung zwischen institutioneller Weiterbildung und Massenmedien in Gestalt kommunizierter Medienerfahrungen in Unterrichtsgesprächen darstellt. Das Medienwissen und die daraus gewonnenen Erfahrungen der Teilnehmer von Weiterbildungsveranstaltungen beeinflussen unmittelbar erwachsenenpädagogische Lehr-Lernkonzepte. Mediennutzung z. B. von Fernseher und Computer dienen nicht nur zur Unterhaltung und der Verwalt…
Die Inhalte der einzelnen Studieneinheiten orientierten sich an den wichtigsten Tätigkeitsbereichen von hauptberuflichen pädagogischen MitarbeiterInnen an Volkshochschulen: Programmplanung einerseits und Lehren und Lernen mit Erwachsenen andererseits. Berücksichtigt werden darüber hinaus der gesellschaftliche Bedingungsrahmen von Erwachsenenbildung sowie organisatorische und institutionelle Probleme. Die Reihe wurde 1995 von den "Studientexten für Erwachsenenbildung" abgelöst.
Angesichts des beschleunigten Strukturwandels („Transformationsgesellschaft“) kann sich betriebliche Weiterbildung nicht mehr auf vertraute Lehr-/Lernformen stützen. Sie muss zur Entwicklungsbegleitung werden, unter der Führungskräfte zu ständiger Selbstbeobachtung geleitet werden („Reflexionskultur“). Dass solche Kulturformen bereits empirisch nachweisbar sind und inwiefern sie als pädagogische Kommunikation verstanden werden können, zeigt die Autorin anhand von Experteninterviews aus einem Fr…