Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Auf nationaler als auch internationaler (OECD) Ebene gibt es derzeit Überlegungen zu einer an PISA anschließenden Studie für Erwachsene (z. B. PIAAC Studie der OECD). Neben den eher kognitiven Domänen wie z. B. Literacy, Numeracy oder Problemsolving erweist sich vor dem Hintergrund der arbeitsmarkpolitischen Veränderungen und den daraus erwachsenden Anforderungen vor allem die Erhebung berufsbiografischer Gestaltungskompetenz von Erwachsenen als bedeutsam. In diesem Beitrag werden zum einen gru…
Im ersten Teil des Beitrags wird eine heuristische Systematisierung des Konstrukts der Selbststeuerung vorgenommen. Anschließend werden ausschnitthaft Ergebnisse zur dieser Thematik aus einer repräsentativen Befragung der Bevölkerung zum Weiterbildungsverhalten und zu Einstellungen zur Weiterbildung vorgestellt.
Die Ergebnisse der PISA-Studie haben deutlich gemacht, wie dringend die Einzelnen ebenso wie die Gesellschaft insgesamt darauf angewiesen sind, dass es ein gesichertes System nachschulischen und lebensbegleitenden Lernens gibt. In dem Beitrag werden mit Blick auf Globalisierungstendenzen Perspektiven der Entwicklung der Qualifikationsnachfrage seitens des Beschäftigungssystems skizziert. Vor diesem Hintergrund gilt es jene Ergebnisse der PISA-Studie herauszufiltern, die für die Zukunft der allg…
"Die soziale Frage in Europa hat einen neuen Namen: Exklusion" (Kronauer 2002, S. 9). Es droht für wachsende Bevölkerungsgruppen ein Herausfallen aus dem gesellschaftlichen Zusammenhalt: Der Schutz vor sozialen Risiken, an vorderster Stelle Erwerbslosigkeit, Krankheit und Armut, wird zunehmend abgebaut; Kompensationsleistungen gegen fehlende Gerechtigkeit und Selektivität, wie z.B. Weiterbildungsmöglichkeiten werden eingeschränkt. Die negativen Flogen ökonomischer Entwicklung werden den Betrof…
Der Beitrag zeigt zuerst, inwieweit eine erwachsenenpädagogische Organisationstheorie Erklärungsmöglichkeiten für einen ständigen innovativen Strukturwandel bietet. Anschließen wird der in Konzepten pädagogischer Organisationsentwicklung implizite Aspekt der Innovation expliziert und begrifflich differenziert und es wird unterschieden zwischen personen-/produktgebundenen und einem sozialkulturellem/prozessualen Verständnis als innovativer Praxis.
Vorgestellt werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über Personalentwicklungskonzepte in Weiterbildungseinrichtungen und Hochschulen. Die Ergebnisse belegen, dass die Qualifizierungsmaßnahmen bisher nur unzureichend auf die veränderten Strukturanforderungen und Reformen vorbereiten, und insbesondere der Aspekt der Karriere -und Nachwuchsförderung vernachlässigt wird.
Auf der empirischen Basis der Analyse von Beratungsfällen sowie Gruppendiskussionen mit Leitenden und Beratenden von Weiterbildungsorganisationen werden Gütestandards für die Organisation von Weiterbildung herausgearbeitet, die Voraussetzung sowohl für die Vergleichbarkeit von Einrichtungen als auch für deren Bewertung durch interne und externe Evaluationen sowie durch Kunden sein könnten.
Vor dem Hintergrund des aktuellen sozialwissenschaftlichen Beratungsdiskurses erfolgt eine erste Verortung des Beratungskonzepts. Danach werden die empirischen Konzepte und Erfahrungen von Innovationsberatung beschrieben und es wird eine erste zusammenfassende Deutung vorfindlicher Profile von Beratung vorgenommen.
Vorgestellt werden Überlegungen für Unterstützungsangebote bei der Weiterbildungsbedarfsemlittlung für Mittel- und Kleinbetriebe. Danach ist ein umfassendes Beratungskonzept aus einer Hand, die ein breites Angebot von Unternehmensberatung bis zur Durchführung von Weiterbildung umfasst, am sinnvollsten.
Kritisch untersucht wird, welche Instanzen in welcher Art und Weise bei der Bedarfskonstruktion von Weiterbildungsangeboten mitwirken bzw. zu Rate gezogen werden können. Diskutiert werden auch die Funktionen sowie die institutionelle Durchschlagskraft einer systematischen Bedarfsermittlung.