Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Wie verschiedene empirische Erhebungen belegen, ist es um das finanzielle Wissen der Deutschen nicht gut bestellt. Grundlegendes Wissen zu Finanz- und Vorsorgeprodukten ist oftmals nicht vorhanden, angesichts der zunehmenden Erfordernis zu eigenverantwortlicher Vorsorge aber dringend erforderlich. Selbst wenn entsprechende Inhalte ab sofort flächendeckend an Schulen unterrichtet würden – die heutigen Erwachsenen profitierten davon nicht. Auf die Erwachsenenbildung wird daher die gewaltige Aufga…
Die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft »Virtuelles Zentrum für europäische Bildung« ist ein Beispiel dafür, wie seitens der EU Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt bekämpft werden sollen. Im Beitrag werden sechs Teilprojekte der Partnerschaft dahingehend evaluiert, ob sie europäischen Leitlinien zur Beschäftigungsförderung entsprechen. Die untersuchten Qualifizierungsmaßnahmen setzen Standards wie Empowerment, Chancengleichheit, Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit sowie die Nutzung von IuK-Techn…
Werden Spiel und Freude in der Erwachsenenbildung ausreichend gewürdigt? Der Autor gibt ein erfahrungsgesättigtes und emphatisches Plädoyer für den durchdachten Einsatz von Spielen – für mehr Spaß und Freude in der Bildung.
Der Beitrag systematisiert Perspektiven für die Entwicklung von Angebotsstrukturen für Menschen mit Migrationsbiographien, insbesondere für Geflüchtete. Dafür konzeptualisiert er, theoretisch und empirisch rückgebunden, eine Integrationsvorstellung, die verschiedene bildungsrelevante Prozessebenen und Lerndimensionen aufnimmt. Diese Integrationskonzeptualisierung wird mit dem Bereich der Inter- und Transkulturellen Bildung verschränkt. Auf der Grundlage von Ergebnissen aus Programmanalysen und …
Wissen und Erfahrung gelten nicht nur aus der Perspektive der Altersbildung als zentrale didaktische Größen, sondern müssen auch für intergenerationale Lernkulturen mitgedacht werden. Dieser Beitrag fokussiert die Frage, wie Wissen und Erfahrung in intergenerationalen Lernkulturen aufgegriffen werden und wie sie pädagogisch inszeniert werden. Unterstützend werden dazu einerseits die theoretischen und auf der anderen Seite die empirischen Ergebnisse einer Studie herangezogen, die mittels einer t…
Vorgestellt werden Teilergebnisse eines Forschungsprojekts in Nordrhein-Westfalen, in dem Netzwerke bürgerschaftlichen Engagements in Düsseldorf im Bereich der Altenarbeit evaluiert wurden. Am Anfang des Beitrags wird der Netzwerkbegriff erläutert, danach persönliche Voraussetzungen für bürgerschaftliches Engagement skizziert und zum Abschluss das Modell selbstorganisierten Lernens vorgestellt.
Diskutiert werden Probleme und Perspektiven einer Einführung von Weiterbildungspässen in Deutschland. Hintergrund dafür sind Untersuchungsergebnisse aus einer Machbarkeitssstudie zur Einführung eines Weiterbildungspasses im Rahmen¤des Projekts BIBER (Bildungspass unter besonderer Berücksichtigung informellen Lernens).
Qualität der Weiterbildung soll nicht der lehrenden Organisation (dem „Innen“), sondern den Lernenden und damit dem „Außen“ der Organisation dienen. Deshalb hat dieses auch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, wenn Qualität entwickelt oder bewertet werden soll. Die Autoren verdeutlichen, warum die Fremdbeurteilung, die Perspektive der Lerner, erforderlich ist, wie sie funktionieren kann und welche Qualifizierungsbedarfe sich aus den Rollen externer Beratung und Begutachtung ergeben.
Zurück zur Normalität, wenn es vorbei ist? Der Autor verneint und beschreibt aus Sicht eines Volkshochschuldirektors drei Handlungsfelder, die Volkshochschulen nach der Pandemie profilieren sollten, um sich nach der Krise weiterzuentwickeln und ihrer aufklärerischen Tradition gerecht zu werden.