Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Gerhard von der Handt untersucht den Nutzen neuer Medien (interaktive Sprachlernprogramme/Lernsoftware, Internet, E-Mail) für das Fremdsprachenlernen. Lernprogramme reichen als alleiniges Medium nicht aus, können aber bestehende (angeleitete) Lernformen entlasten. Das Internet bietet zum ersten Mal die Möglichkeit, Lernen und Anwenden miteinander zu verbinden und erfüllt damit in hohem Maße die Bedingungen konstruktivistischen Lernens. Das soziale Lernen in angeleiteten Gruppen ist weiterhin si…
Gerhard von der Handt beschreibt die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Informations- und Kommunikationsmedien (Computergestützte Lernprogramme, Internet, E-Mail) beim Sprachenlernen.
Die Thesen zu zukunftsweisenden Fragen des Sprachlernens sind das Ergebnis eines einjährigen Diskussionsprozesses von Vertretern aus allen Bildungsbereichen anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen 2001. Mit ihnen wurden wichtige Ziele im Bereich des Fremdsprachenlernens von der Frühförderung bis zur Erwachsenenbildung zusammengetragen. Unter anderem geht es um die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa und die Tendenzen in der Sprachpolitik. Sie fordern, Sprachenlernen als wesentliche…
Die vorliegende Untersuchung ermittelt ein allgemeines Bild der Kursleiter für Spanischunterricht an hessischen Volkshochschulen und fokussiert besonders berufliche und soziolinguistische Aspekte. Ausgewertet wurden Daten von 27 der insgesamt 33 hessischen VHS auf der Grundlage der angebotenen Programme im Sommersemester 1999 sowie eine speziell für diese Frage konzipierten Umfrage.
Unter Experten gibt es einen Konsens, was guten Sprachunterricht ausmacht. Daraus lassen sich fachbezogene und inhaltliche Qualitätskriterien ableiten. Verschiedene Faktoren und Ebenen kommen dabei zum Tragen. Sie hängen eng zusammen und bedingen sich gegenseitig, werden aber in Wissenschaft und Praxis häufig isoliert voneinander betrachtet. Prozessorientierte Verfahren zur Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) sind für den Sprachunterricht weniger geeignet. Jedoch bieten die QSE-Kriterienk…
Eine kontinuierliche Beschäftigung mit einer Fremdsprache ist sinnvoll – und zwar dann, wenn man gerade Zeit hat. Die Bedürfnisse und Interessen der Lernenden sind ebenso unterschiedlich wie ihre individuellen Lernvoraussetzungen (Erfahrung, Lerntyp etc.). Unter diesen Aspekten betrachtet zeigt sich, dass der herkömmliche Sprachunterricht in Form von genormten und an feste Zeiten gebundenen Kursen zu unflexibel ist und zunehmend an seine Grenzen stößt. Hier können Neue Medien Abhilfe schaffen, …
Der Werkstattbericht untersucht und beurteilt verschiedene Lernsoftwareprogramme für den Englischunterricht oder Selbstlernphasen. Grundlage ist ein speziell hierfür entwickeltes Prüfraster.
Sprache ist ein zentrales Medium von Kultur und Kommunikation. Bildung lehrt Sprache(n) und verwendet Sprache(n). Im Diskurs über Bildung und Spracherwerb, zumal unter den Vorzeichen des Literacy-Begriffs, dominiert ein schriftkultureller Fokus. Hier setzen wir bewusst einen anderen Schwerpunkt und nehmen das gesprochene (und gehörte) Wort in den Blick. Im »Mitreden« vollzieht sich Teilhabe – auch und gerade für die vielen Geflüchteten im Lande.
Prof. Dr. Harald Weinrich ist einer der profiliertesten deutschen Sprachwissenschaftler. Er ist Mitbegründer der Universität Bielefeld, begründete in München das Fach „Deutsch als Fremdsprache“ und lehrt als erster deutscher Wissenschaftler am Collège de France. Gegenüber DIE-Mitarbeiter Gerd von der Handt plädiert Weinrich für die Rehabilitierung des Begriffs „Sprachkultur“. Er plädiert für die lingua-franca-Englisch, sofern sie Mehrsprachigkeit nicht erdrückt und fordert von den Deutschen, s…