Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In der gesellschaftlichen und weitgehend auch in der wissenschaftlichen Debatte scheint Konsens darüber zu herrschen, dass sich Erwerbsbiographien zunehmend diskontinuierlich gestalten. Die Befunde der empirischen Sozialforschung bestätigen bislang – auf die Gesamtheit bezogen – allerdings keine deutliche Zunahme von Diskontinuitäten in den Erwerbsbiographien. Jedoch steigt die Zahl derjenigen, die Gruppen mit höherem Diskontinuitätsrisiko zuzurechnen sind. Dazu zählen u. a. Jugendliche ohne Sc…
Ausgangspunkt des Beitrages ist eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens. Am Beispiel der britischen „National Vocational Qualifications“ wird sodann verdeutlicht, in welcher Form die Anerkennung non-formaler und informeller Lernprozesse im Berufsbildungssystem erfolgen kann. Aufbauend auf die Darstellung bereits existierender Anerkennungsmöglichkeiten in Deutschland bildet eine Beschreibung über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, insbeson…
Neben bildungspolitischen Entwicklungen, die zur Aufwertung informellen Lernens in Deutschland geführt haben, und begrifflichen Abgrenzungen werden in dieser Kurzbeschreibung die Befunde der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ in knapper Form zusammengefasst. Daran anknüpfend werden die Empfehlungen für eine praktische Erprobung und die Handlungsfelder der an die Machbarkeitsstudie anknüpfenden Erprobungsphase ausführlich dargestellt.
Anlässlich des Anfang 2002 verabschiedeten Gesetzes über die Validierung des Erfahrungswissens reflektieren die beiden Autoren vom »Centre d’Études et de Recherches sur les Qualifications« (Céreq) die lange Geschichte der Anerkennung individueller Fähigkeiten und insbesondere der an der Arbeitsstelle erlangten Kenntnisse.
Katja Gruber befasst sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema ‚Schlüsselqualifikationen’, der in den 1970er Jahren geprägt wurde und unter dem derzeit bis zu 600 verschiedene Begriffe subsumiert werden. Die Autorin untersucht nicht nur, warum der Begriff bei allen Sozialpartnern heute wieder in der Diskussion ist und als ‚konsensstiftender Slogan’ erscheint, der es ermöglicht bisher gegensätzliche Positionen von ökonomischen Interessen und Persönlichkeitsbildung in einem neuen ‚Konzept’ zu vere…
Die Seminararbeit geht der Frage nach, warum es in Deutschland für Frauen sehr schwierig bis unmöglich ist, Führungspositionen in der Wirtschaft zu besetzen und beschäftigt sich mit Möglichkeiten, um hier Chancengleichheit herzustellen. Die Autorin skizziert Hindernisse für den Aufstieg wie die „gläserne Decke“ und berufliche Segregation und stellt drei Konzepte aus den USA näher vor, die sie versucht, kritisch auf die Situation in Deutschland zu übertragen. Im einzelnen beschreibt sie die Kon…
Heutzutage ist die Nutzung von PC und Internet zu einem Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Das hat auch Einfluss auf den Bereich Alphabetisierung und Grundbildung. Dieses Modul soll den Lehrenden aufzeigen, die Möglichkeiten der neuen Technologien für die Kursarbeit zu nutzen. - Beschreibung des Moduls - Detaillierter Arbeitsplan - Ausgewählte Beispiele
Kursleitende in der Erwachsenenbildung finden in diesem Band ein breites Methodenrepertoire für die außerschulische Kursgestaltung. Systematisch nach Handlungsfeldern und Lernsituationen sortiert, beschreibt Horst Siebert aktivierende, sich am lernenden Subjekt orientierende Methoden, die die Kompetenzen und Ressourcen der Teilnehmenden berücksichtigen. Für die 4. Aufllage wurde das Buch gründlich überarbeitet und aktualisiert; neu sind vor allem die im Internet zur Verfügung gestellten Checkl…
Aus der Perspektive des zuständigen Ministeriums skizziert die Autorin den Paradigmenwechsel der Bundesbildungspolitik als eine »empirische Wende«. Sie zeigt Strukturen und Rahmenbedingungen der einschlägigen Großprojekte auf (Nationales Bildungspanel, Technologiebasiertes Testen, Programm Empirische Bildungsforschung) und verweist auf die Output- und Kompetenz-Orientierung als deren »roter Faden«. Dabei sieht sie Bildungspolitik und Bildungsforschung in ihren Erfolgs- und Gelingensbedingungen …