Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Heft 2/2000 fragt nach den Ursachen von Lernwiderständen und -blockaden. Arnold referiert über identitätsbezogene und emotionale Ursachen, Schäfer sieht Widerstände als Reaktion auf pädagogische Intentionalität, die zur Lernzumutung wird. Wenn Angebote den Bedarfen nicht entsprechen, ist eine Verweigerungshaltung die Folge (Klein/Kemper). Spezielle Zielgruppen stehen im Mittelpunkt zweier Beiträge: Im Gespräch berichten Praktiker über Lernschwierigkeiten und -widerstände von Migranten und A…
Vor dem Hintergrund einer alarmierend hohen Zahl funktionaler Analphabeten stellt sich die Frage nach wirkungsvollen Maßnahmen für die Verbesserung basaler Lese- und Schreibkompetenzen in Deutschland. Die Studie „Alphapanel“ hat hierzu eine repräsentative Stichprobe von Teilnehmenden an Alphabetisierungskursen befragt und Tests zur Lese- und Schreibkompetenz durchgeführt. DIE aktuell stellt die zentralen Ergebnisse einem breiteren Fachpublikum vor.
Der Beitrag fokussiert die Weiterbildungssituation von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsbefunde plädieren die Autoren für eine differenzierte Betrachtung von Erwachsenen mit Migrationshintergrund und zeigen Handlungsperspektiven für Forschung und Praxis auf.
Obwohl die erwachsenenpädagogische Forschung sich ethischen Fragen nur schwerlich verschließen kann, ist bisher kaum empirisch erforscht, welche Akteursgruppen berufsethische Fragen behandeln und welche konkreten ethischen Probleme sich in der Erwachsenenbildung stellen. Die Autoren gliedern das Feld der Erwachsenenbildung in drei Bereiche von Verbänden und Organisationen und untersuchen diese auf die Frage hin, welche ethischen Standards bereits vorhanden sind und wie diese implementiert wurde…
„Geringqualifizierte“ gelten in der Wissensgesellschaft zunehmend als Residualkategorie. Anhand sechs qualitativer Interviews ergründet Eva Maaß in ihrer Magisterarbeit die Bewältigungsstrategien und Lebensentwürfe junger Erwachsener, die über keinen formalen beruflichen Abschluss verfügen. Dabei liegt die Annahme zugrunde, dass sich das Scheitern in der Bildungsbiografie aus einer langfristigen Entwicklung heraus ergibt. Prekäre familiale Hintergründe sowie negative Erfahrungen im Bildungswese…
Es ist unbestritten, daß die Lebensgeschichten von Teilnehmerlnnen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Alphabetisierungskursen spielen. In dieser Untersuchung geht es deshalb auch nicht darum, die Notwendigkeit von entsprechenden Kursangeboten zu legitimieren, sondern um die Präsentation und Anwendung einer speziellen Methode der Generierung und Interpretation von lebensgeschichtlichen Interviews, die in der Erwachsenenbildung erstaunlich selten angewandt wird – die Methode des narrativ-…