Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen, gilt in der aktuellen Frauen- und Geschlechterforschung als nicht mehr hintergehbarer Ausgangspunkt. Die Autorin stellt die Frage, wie die Männerforschung ihrerseits „Geschlecht“ konstruiert und ob sie eine „kritische“ Forschung ist in dem Sinne, dass sie sowohl Gesellschaftskritik als auch Selbstreflexion betreibt. Indem sie die Position von Robert W. Connell referiert, plädiert die Autorin für eine geschlechtskooperative Forschung, die die Ank…
Das Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) stellt als wissenschaftliche Serviceeinrichtung Daten und Dokumente bereit. Es bietet Support für Wissenschaft und Praxis durch anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Josef Schrader beschreibt Aufgaben der Abteilung Planung und Entwicklung des DIE. Sie konzentriert ihre Arbeit interdisziplinär und trägerübergreifend auf Forschung, Entwicklung und Evaluation zum Lehren und Lernen in der Erwachsenenbildung. Die Abteilung entw…
Rechenpraktiken sind immer vom konkreten sozialen Kontext, in dem sie erfolgen, abhängig. Dieser Kontext ist mit Blick auf technologische und sozio-politische Entwicklungen instabil. Wie wirkt sich diese Instabilität auf die Teilhabe der Menschen an Gesellschaft aus? Mit Blick auf aktuelle Forschungen stellen wir zunächst deren zentrale Befunde heraus, bevor wir unser Konzept der Rechenumwelt vorstellen, mit dessen Hilfe Unterstützungsmöglichkeiten sowie Herausforderungen sichtbar werden, die s…
Die meisten Weiterbildungsaktivitäten können der betrieblichen Weiterbildung zugeordnet werden. Das Interesse an diesem Feld und seiner Entwicklung ist groß. Allerdings betonen viele Forscherinnen und Forscher, dass die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen zur Erforschung und Gestaltung dieses Feldes nicht adäquat entfaltet sind. Die Vielfalt betrieblicher Weiterbildung erfordert Ansätze, die Differenzierungen zwischen diversen betrieblichen Realitäten und Interessen der Akteure erlauben. Das…
Die Bildung von Typologien – im Folgenden auch „Typenbildung“ oder „Typisierung“ genannt – hat in der sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschung die Aufgabe, vor allem durch die systematische Reduktion von Informationen zur Klärung des theoretischen und empirischen Wissens im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess beizutragen. Typologien basieren auf Vergleichsdimensionen, die aus dem empirischen Material herausgearbeitet werden. Erst auf Basis dieser Dimensionen werden Einzelfälle gruppier…
Mit dem Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen sollen zwei angebotsorientierte Referenzinstrumente in das deutsche Bildungs- und Beschäftigungssystem implementiert werden, die in ihren Auswirkungen für Transparenz, Durchlässigkeit und Mobilitätsunterstützung schwer einzuschätzen sind. Sie stoßen auf ein Feld, in dem Unternehmen und Bildungsinstitutionen - unterschiedlichen Handlungslogiken folgend - sich bezüglich ihrer gesellschaftlichen Bildungs- und Qualifizierungsleistungen mit gro…
Die Rolle des pädagogischen Personals in der Erwachsenenbildung wird europapolitisch als „Schlüsselfaktor“ für die Qualität in der Erwachsenenbildung verstanden. Im vorliegenden Beitrag wird ein transnationaler europäischer Studiengang, der European Master in Adult Education, als akademischer Beitrag zur Professionalisierung des Personals in der Erwachsenenbildung näher betrachtet: Welche europäischen Kernthemen der Erwachsenenbildung lassen sich identifizieren? Welche didaktisch-methodischen A…
Der Beitrag untersucht Genese und Struktur von Qualifikationsrahmen in England, Schottland und Irland, vergleicht diese miteinander und schließt mit Hinweisen, die für die Entwicklung in Deutschland zu bedenken wären. Mit den beschriebenen Qualifikationsrahmen, die auch als Wegbereiter des EQF gelten, wurden Bildungssektoren besser verbunden. Der anerkannte Nutzen liegt in der Transparenz von Qualifikationen und potentiellen Bildungswegen. Positive Effekte sind bei der konsistenteren Gestaltung…
Wenn sich Menschen mit institutionellem Auftrag ehrenamtlich in der Weiterbildung engagieren, dann oft deshalb, weil sich Organisationen davon Sozialkapital versprechen. Sie fungieren dann als Leitungen oder in Fördervereinen. Das Augenmerk des Autors gilt aber auch den oft unsichtbar bleibenden freiwilligen Unterstützungsleistern, die in der Literatur als »Fuzzy-Ehrenamtliche« bezeichnet werden. Ihre Potenziale sind für die Weiterbildung von besonderer Bedeutung. Ihnen werde häufig nicht die E…
Aus international vergleichender Perspektive versucht der Beitrag, die Bedingungen zu identifizieren, die eine Teilnahme an Hochschulweiterbildung begünstigen oder erschweren, und die Frage zu beantworten, was wir von anderen Ländern lernen können. Dazu werden ausgewählte, aufgrund sekundarstatistischer Analysen gewonnene Ergebnisse aus sieben Ländern vorgestellt und systematisch auf den länderspezifischen institutionellen Kontext bezogen. Unsere Analyse zeigt, dass die gegenwärtige Situation u…