Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Gesundheit ist nicht nur dann ein Thema, wenn es an ihr mangelt. Erwachsene hegen und pflegen sich (und ihre Kinder) mehr denn je, um ihre Gesundheit zu erhalten. Auf der anderen Seite haben psychische Störungen und stressbedingte Belastungen in den letzten Jahren stark zugenommen. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert eine Lebensweise, die Gesundheit fördert? Wer vermittelt die? Welche Leitkategorien eignen sich für eine theoretische Begründung von Gesundheitsbildung? Sondierungen vom au…
Statistisches Denken ist eine Kernkompetenz des mündigen Bürgers, der fähig ist, informiert über seine Gesundheit zu entscheiden. Zugleich unterminieren die mangelnde Fähigkeit im Umgang mit Statistiken sowie die intransparente Kommunikation von Risiken das Ideal des aufgeklärten Bürgers. Bildungsprogramme müssen daher grundlegende Konzepte im statistischen Denken vermitteln und den Bürger direkt sowie via Mediatoren mit jenen Werkzeugen ausstatten, die informierte Entscheidungen ermöglichen.
Management in Nonprofit-Organisationen stellt besondere Anforderungen und fordert spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Autorin stellt das Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg in der Schweiz vor, das seit 25 Jahren in diesem Segment Forschungsarbeit leistet. Hier wurde das „Freiburger Management-Modell für NPO“ entwickelt. Seit diesem Jahr wird ein berufsbegleitendes Studium angeboten, das sich an Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wendet.
Die hohe Sterblichkeit unter jüngeren Erwachsenen in Lesotho, hervorgerufen z.B. durch chronische Krankheiten sowie sozioökonomische und kulturelle Krisen, hat dazu geführt, dass ältere Menschen häufig zu Pflegenden von Angehörigen wurden. Dieser Beitrag zeigt die Erfahrungen auf, die ältere Menschen in ihrer Rolle als Pflegekraft für jüngere Angehörige gemacht und was sie dadurch gelernt haben. Zur Auswertung der Studie wurden Lerntheorien aus der Erwachsenenbildung herangezogen. Die qualitati…
Biographisches Lernen im Studium ist eine Methode, über individuelle Lernwege und Lernschemata nachzudenken und diese zu verändern. Beschreiben lässt sich diese Form als bewusste und unbewusste Begleitung von Biographien, die nach Entwicklung suchen. Ziel ist es einerseits, vorausgegangene Lernprozesse zu reflektieren, um die Entwicklung selbstverändernder Fähigkeiten auszubilden und andererseits, ein professionelles Selbstverständnis für Lernprozesse zu befördern. Wie dies in der universitären…
Der Beitrag zeigt am Beispiel des Amateurfußballs einen Zusammenhang zwischen institutioneller Bildungssozialisation, sportlicher Leistungsfähigkeit und habituellen Bildungsprozessen. Die Auseinandersetzung mit gehobenen schulischen Bildungsanforderungen bringt eine Persönlichkeitsstruktur hervor, die allgemein durch ein positives Leistungsbewusstsein gekennzeichnet ist und die die darauf aufgebauten und anerkannten persönlichen Fähigkeiten in spezifischen Feldern, wie dem Fußball, Gewinn brin…
Professionelles Handeln ist auch in der Bildungsberatung wichtiger denn je. Voraussetzung dafür ist neben der Aneignung notwendiger Kompetenzen die Ausbildung eines individuellen wie öffentlichen Bewusstseins für die Spezifik der Beratungstätigkeit. Schließlich kommt es in der Beratungssituation vor allem auf die Fähigkeit zu wechselseitiger Wahrnehmung und angemessener Reaktion an. Basierend auf Modellen aus der Psychoanalyse und anhand von Fallbeispielen aus der Praxis stellt Jörg Knoll Metho…
Sind anhand internationaler Vorbilder differenzierte Alphabetisierungslevels zu finden, mit denen Fähigkeiten im Laufe eines Alphabetisierungsprozesses abgebildet werden können? Hierzu wird eine Auseinandersetzung mit dem US-amerikanischen »Komponenten- Ansatz«, den englischen »Entry Levels« und dem Ansatz »Untere Sprossen der Leiter« (Lower Rungs Approach) geführt. Ein Ergebnis ist die Orientierung an förderdiagnostischen Ansätzen – im englischsprachigen Raum als »Formative Assessment« bezeich…
Der Beitrag referiert zentrale Gedanken des amerikanischen Psychologen Csikszentmihalyi aus dem Buch »FLOW« und spitzt die Aussagen zu auf die Realität von Lernenden und Lehrenden. „Flow“ steht für »optimale Erfahrung«. Damit bezeichnet Csik ein Gefühl von Hochstimmung, von tiefer Freude, das lange anhält und sich ereignet, wenn Körper und Seele eines Menschen bis an die Grenzen angespannt sind, in dem freiwilligen Bemühen, etwas Schwieriges und etwas Wertvolles zu erreichen. Bei diesem Zustand…