Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Lebenslanges Lernen steht in Europa für einen bildungspolitischen Ansatz, der verschiedene Politikbereiche integriert. Veröffentlichungen der Europäischen Union zu diesem Thema sind vielfältig. Diese Auswahlbibliographie gibt einen kommentierten Überblick über relevante bildungspolitische Dokumente von Rat und Kommission.
Die Direktoren dreier Leibniz-Institute im interdisziplinären Gespräch über die Frage, was Erwachsenenbildung von der Konzept-Orientierung der PISA-Studie lernen kann: Prof. Dr. Prenzel vom Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel und zugleich Mitglied des deutschen PISA-Konsortiums 2000, Prof. Dr. Scheich vom Institut für Neurobiologie in Magdeburg und Prof. Dr. Ekkehard Nuissl von Rein vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in Bonn.
Für den Autor ist der Lernortbegriff wie ein Omnibus: Im lebenslangen Lernen wird immer und überall gelernt. Dennoch ist der Begriff als Betrachtungsperspektive und als heuristischer Schlüssel wichtig. Der Autor geht den unterschiedlichen Facetten des Begriffes nach und formuliert Aufgaben von Lernorten, gerade im entgrenzten Lernraum des lebenslangen Lernens. Er verweist durchaus kritisch auf einzelne Auswüchse der Lernortentwicklung, bei denen die didaktische Gestaltung hintangestellt wurde.
Dieser Beitrag diskutiert die Bedeutung des lebenslangen Lernens als Basis für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene, stellt das UNESCO-Konzept »Lernende Stadt« vor und stellt heraus, wie wichtig es ist, den Aufbau von »lernenden Städten« beizubehalten und zu fördern.
Ansätze und Lösungsstrategien von Finanzierungsproblemen der Weiterbildung bekommen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens prinzipielle Bedeutung für die Zukunft. Auf dem zweiten DIE-Forum im Dezember 1999 wurden die Probleme der Bewertung von Weiterbildung, der unterschiedlichen Gerechtigkeitsprinzipien und Finanzierungsmodelle von unterschiedlichen Perspektiven her analysiert: Ein spannender Überblick über eine folgenreiche Fragestellung.
Wie steht es um die Weiterbildung? Dieser Frage ist das Institut für Erwachsenen-Bildungsforschung der Universität Bremen nachgegangen. Ziel der Expertise 'Zukunft Lebenslangen Lernens' war es, Indikatoren zu ermitteln, die für Praxis und Politik aussagekräftige Entwicklungen innerhalb der Weiterbildungslandschaft dokumentieren können. Als Grundlage für diese empirische Untersuchung am Beispiel Bremens dienten die Hauptindikatoren 'Clusterbildung und Kooperation', 'Brokerage und Beratung', 'Mo…
Das Konzept des Lebenslangen Lernens (lifelong learning) prägt das Strukturprinzip neu aus, nach dem Lernen in den Zeitstrukturen der Gesellschaft organisiert ist. Dabei werden lange schulische Verweilzeiten flexibilisiert, kürzere Abschnitte von geordneten Lernzeiten über die gesamte Lebenszeit verteilt und fließendere Übergänge zwischen Arbeiten und Lernen ermöglicht. Das Dreiphasenschema der Erwerbsbiographie von Ausbildung, Einsatz und Ruhestand wird flexibilisiert. Das Konzept LLL kann gel…
Die Bedeutung lebenslangen Lernens in der Wissensgesellschaft ist politisch weitgehend unumstritten. Wenig erforscht ist bislang jedoch die Frage, wie Individuen die Herausforderung, lebenslang zu lernen, subjektiv wahrnehmen und in welcher Weise sich dies in ihrem Weiterbildungsverhalten und ihrer Lernbereitschaft tatsächlich niederschlägt. Die hier dokumentierte bundesweit durchgeführte Untersuchung geht diesen Fragen nach. Befragt wurde eine repräsentative Stichprobe der deutschen Erwerbsbev…
Mit einer Gastprofessur kam die Idee über den Atlantik: Paul Bélanger aus Montreal versammelte an der Universität Duisburg-Essen Fachleute der Weiterbildung zu einer Konferenz über die »Intimacy of learning – a social issue«. Einige der Beiträge bilden den diesmaligen Themenschwerpunkt. Eine vorsichtige Annäherung, denn die Übersetzung bleibt schwierig. Die deutsche Konnotation von Intimität als »Tabubereiche betreffend« schwingt im Englischen so nicht mit. Die DIE-Redaktion hat sich entschiede…