Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In dem Beitrag wird die These vertreten, dass Gefühle mit jedem Denken untrennbar verbunden sind und dass sie darin auch ständig lebenswichtige organisatorische und integrierende Aufgaben - Operatorenwirkung der Affekte auf das Denken - zu übernehmen haben.
Mit zunehmender Individualisierung von Bildungsverläufen wächst der Bedarf an Unterstützung bei der Suche nach maßgeschneiderten Bildungsangeboten. Die Beratung von Individuen und Organisationen gewinnt in diesem Kontext an Bedeutung. Das Heft nimmt sowohl theoretische Zugänge als auch bildungspolitische Entwicklungen in den Blick und widmet sich aktuellen Herausforderungen in unterschiedlichen Handlungsfeldern: der Qualifizierung von Berufsberater/inne/n, der Erforschung von Beratungsprozesse…
Beschäftigte sind heutzutage in einem sehr dynamischen Arbeitsumfeld tätig, welches maßgeblich von einer zunehmenden Digitalisierung geprägt ist. Dadurch verändern sich sowohl die Qualifikations- und Kompetenzanforderungen als auch die Tätigkeitsinhalte am Arbeitsplatz. Ergebnisse des BIBB-Qualifizierungspanels zeigen, dass ein höherer Digitalisierungsgrad von Betrieben mit höheren Tätigkeitsanforderungen an die Beschäftigten einhergeht. Die stärker digitalisierten Betriebe weisen zudem eine de…
Das Lernen im Mittelalter war gebunden an das christliche Bildungsmonopol und den normativ dominanten Bildungsinhalten – und zielen des Christentums. Demnach galt kaufmännische Gewinnerzielung als unlauter, und körperliche Arbeit als minderwertig. In den großen Städten wurde dies anders gesehen. Insbesondere der Fernhandel der Kaufleute führte zu differenzierten Anforderungen, was die Kenntnisse von Sprachen, Rechtsrahmen und der Buchhaltung anbelangten
In der älteren Forschung zur Alphabetisierung herrschte eine defizitorientierte Betrachtungsweise der illiteraten einfachen Menschen vor. Sie orientierte sich ausschließlich an der Teilhabe an den schriftlichen literarischen Produkten der Hochkultur.
Der Beitrag geht der Frage nach, welches Bild des Erwachsenen hinter dem Konzept des Lebenslangen Lernens steht. Hierzu untersucht er bildungspolitische Dokumente, mit denen auf globaler, europäischer und nationaler Ebene Strategien Lebenslangen Lernens begründet werden. In den Papieren von UNESCO, OECD, EU-Kommission und BLK kommt der Erwachsene nur selten explizit vor. Er wird – wenn überhaupt – als Berufstätiger, als Bürger und Verantwortungsträger konturiert. Die Grenzen zum Kind und Jugend…