Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In der Erwachsenenbildung - aber nicht nur in dieser Profession - werden humanistische Psychologie, Chaostheorie, Konstruktivismus, Modernisierungstheorie u. a. vielfach normativ aufgeladen. Dadurch aber sind sie nicht mehr Theorien zur Erklärung sondern Anleitungen zur Gestaltung sozialer Wirklichkeit, nämlich der Weiterbildung. Im Gegensatz dazu geht es mir hier um das System der Relationen, in das Subjekte verflochten sind, wenn sie in einen formalisierten Lernprozess eintreten. Ich gehe von…
Der Beitrag beschreibt Nutzen und Formen des Vergessens aus neuropsychologischer Sicht. Dabei macht Peter Gasser deutlich, dass Vergessen nicht nur ein Übel, sondern für die Lernfähigkeit des Menschen vielmehr konstitutiv ist. Erwachsenenbilder/innen finden im Beitrag entsprechend wertvolle Anregungen, wie sich Lernende gegen unerwünschte Formen des Vergessens, also gegen Vergesslichkeit, wappnen können.
Das Schwerpunktthema des vorliegenden REPORT greift sowohl die bildungspolitische als auch die forschungspolitische und forschungsmethodische Seite des Themas PISA und Weiterbildung auf. Die Beiträge reichen von der Einschätzung der Weiterbildungs-relevanz von PISA bis hin zur methodenkritischen Diskussion eines zu konzipierenden PISA für Erwachsene.
Wie können Lernende einen Überblick im Dschungel der vielfältigen Lerninhalte gewinnen? Im Projekt KUPPEL wurde ein System für die adaptive Sequenzierung von Lerninhalten entwickelt, das Lernende bei der Auswahl unterstützt. Die Autorin und der Autor zeigen am Beispiel des Projekts, in dem die Plattformen vhs Cloud und EULE verbunden wurden, Funktionsweise und Vorteile auf.
Erste Erkenntnisse aus Gesprächen, die die Autorinnen mit Verantwortlichen aus dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung geführt haben, deuten darauf hin, dass die Umstellung auf das Lernen mit Distanz hier auf besondere Herausforderungen stößt. Die Autorinnen identifizieren drei charakteristische Reaktionen auf die Heraus-forderungen: reaktiv, bewahrend oder progressiv.
Die Beiträge in diesem Heft beziehen sich nicht nur auf Organisationen der Weiterbildung. Organisationslernen ist überall erforderlich und möglich. Thematisiert werden u. a. der Organisationsbegriff, Lernprozesse in Organisationen, Organisationsziele und Organisationsberatung.
Lebenslanges Lernen ist für den individuellen Erfolg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der heutigen Zeit unverzichtbar. Umso wichtiger ist die wissenschaftliche Erforschung der Bedingungen erfolgreichen Lernens. Der Autor bietet hierfür eine umfassende interdisziplinäre Einführung in den aktuellen Stand der Lerntheorie, auf deren Basis er ein neues und ganz-heitliches Verständnis des Lernens entwickelt. Experten wie Neueinsteiger ins Thema erhalten so einen fundierten Einblick in L…
Das Forschungsinteresse dieser qualitativen Interviewstudie geht aus einem beobachteten Dilemma der Alphabetisierungs- und Grundbildungspraxis hervor. Der Einsatz von Lernstandsdiagnostik wird einerseits als hilfreich eingeschätzt, um den Lernbedarf von Erwachsenen detailliert bestimmen zu können. Andererseits ist damit zu rechnen, dass gerade Personen, die aufgrund ihrer Lese- und/oder Schreibschwierigkeiten häufige Defiziterfahrungen gemacht haben, begründete Testängste und -widerstände haben…
Ob Geburtenrückgang oder »Methusalem-Komplott« der demografische Wandel und die Beziehungen von Jung und Alt sind in der alternden Gesellschaft zum Brennpunktthema geworden. Für die Weiterbildung ergeben sich eine Fülle von Fragen, von denen das Heft Generationenwechsel einige herausgreift (generationenübergreifende Didaktik, generationengerechte Weiterbildungsfinanzierung). Zugleich identifiziert es einen speziellen »Generationenwechsel«, der nur mittelbar mit dem gesamtgesellschaftlichen Pro…
Trotz der hohen Bedeutung von Fernunterricht und Fernstudium im Rahmen von Strategien lebenslangen Lernens ist über die tatsächlichen individuellen Lernprozesse Fernstudierender wenig bekannt. In diesem Artikel werden Ergebnisse eine Untersuchung vorgestellt und diskutiert, in deren Rahmen Fernstudierende über einen Zeitraum von drei Monaten mehrmals wöchentlich anhand eines Fragebogens ihren Lernprozess dokumentiert haben. Die Ergebnisse betreffen vor allem deskriptive Aspekte wie den Zeitaufw…