Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ehrenamtliches Engagement ist fest und notwendig in unseren gesellschaftlichen Strukturen integrativ verankert. Es zu fördern, setzt ein Verständnis davon voraus, wer sich engagiert und warum. Dieser Artikel zeigt anhand der PIAAC- und CiLL-Daten, dass nicht das Alter Engagement bestimmt. Ein bedeutender Faktor für die Aufnahme von ehrenamtliche Tätigkeiten ist Bildung, auch im Erwachsenenalter in Form von non-formalen Lernaktivitäten.
Die Entwicklung digitaler Medien bietet immer neue und weitreichendere Möglichkeiten der Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen. Damit wachsen auch die medienpädagogischen Anforderungen an Lehrende, die damit verbundenen Chancen und Risiken abzuschätzen und digitale Medien effektiv zur Unterstützung des Lernens einzusetzen. Der Beitrag verdeutlicht den Bedarf, diesem Kompetenzbereich mehr Aufmerksamkeit zu schenken und stellt ein auf theoretischer und empirischer Basis entwickeltes medienpädagogisc…
Die fortschreitende Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Umgang mit ihr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für den Bildungsbereich geht es dabei nicht nur um eine Veränderung von Lehr-/Lernsituationen durch digitale Medien, sondern v.a. auch um die Frage, wie zum Verständnis dieses Wandels beigetragen werden kann – und dies, ohne bestimmte Gruppen zu exkludieren. Deshalb, so die Autorin, ist beim Thema Digitalisierung kein Platz für föderalen Streit und segmentspezi…
Um die Möglichkeiten für Lehr-/Lernprozesse auszunutzen, die die Digitalisierung bietet, bedarf es neuer Überlegungen zur Unterstützung des menschlichen Arbeitsgedächtnisses. Zur Verbindung des Wissens im menschlichen Gedächtnis und des „Wissens“ in digitalen Ressourcen wird eine neue „kognitive Schnittstelle“ benötigt.
Das Gutenberg‘sche Zeitalter nähert sich dem Ende. Ausgelöst durch die Verbreitung digitaler Medien und fortschreitender Vernetzungsmöglichkeiten steht nach der Revolution des Buchdrucks nun eine weitere bevor – die der „sekundären Oralität“. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Verlage, sondern auf die gesamte Wissenschafts- und Lernkultur, so der Autor.
Es gibt schon fast einen sozialen Zwang, sich in Lehrveranstaltungen neuer digitaler Techniken und Medien zu bedienen. Dabei, so Klaus-Peter Hufer in seinem Zwischenruf, bieten Veranstaltungen, die vollständig aus digitale Medien verzichten, auch Vorteile. Gerade Textarbeit und dazugehörige Diskussion seien taktile und haptische Vorgänge, die nur schwerlich vollständig ins Digitale auszulagern seien.