Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ist die Theoriedebatte am Ende, oder kann und sollte sie belebt werden und wie sollte sie geführt werden? Die Aufsätze des REPORT greifen Theorieansätze auf, die sich mit den Möglichkeiten erwachsenenpädagogischen Handelns beschäftigen, diskutieren forschungstheoretische Fragen, die sich aus einer international werdenden Erwachsenenbildungsforschung ergeben und geben Anstöße für neue Theoriediskussionen.
Bildungsberatung wird immer stärker in kommunale Bildungsstrategien eingebunden. Dabei ist die Praxis von Bildungsberatung ebenso divers wie die berufliche Herkunft der Beratenden. Wie ihr Selbstverständnis aussieht, welche Gemeinsamkeiten in der Beruflichkeit trotz der Diversität der Beratenden bestehen und inwiefern eine weitergehende Vernetzung der Beratungsakteure sinnvoll ist, zeigt eine Studie der Universität Duisburg-Essen zur Bildungsregion Duisburg.
Der Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Lernen im Erwachsenenalter und der sozialen Anerkennung dieses Lernens. Den Überlegungen liegt die Theorie von Honneth zugrunde, der das Streben nach Anerkennung als eine der zentralen Dimensionen der menschlichen Entwicklung betrachtet. Der Beitrag basiert auf einer unter Studierenden von Fernstudiengängen an der Hochschule Olsztyn durchgeführten Untersuchung. Die erwachsenen Studierenden äußern häufig eine tiefe Zufriedenheit, die aus der Erfa…
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 2002. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten 1: Weiterbildungspolitik 2: Politische Bildung 3: Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit 4: Geschichte der Erwachsenenbildung - eine Geschichte der Demokratie? 5: Relation zwischen politischer Jugendbildung und Erwachsenenbildung
Jüngste Wahlerfolge für die Ränder des politischen Spektrums lassen eine stärker werdende Polarisierung der Gesellschaft vermuten. Viele Menschen halten dies für eine Krise der Demokratie. Dr. Linus Westheuser, Mitautor der »Triggerpunkte«-Studie, plädiert dafür, den Blick auf die Mitte der Gesellschaft zu richten. Redakteur Jan Rohwerder sprach mit ihm über politische (Selbst-)Exklusion und warum Streit für eine Demokratie wichtig ist.
Mit einer Gastprofessur kam die Idee über den Atlantik: Paul Bélanger aus Montreal versammelte an der Universität Duisburg-Essen Fachleute der Weiterbildung zu einer Konferenz über die »Intimacy of learning – a social issue«. Einige der Beiträge bilden den diesmaligen Themenschwerpunkt. Eine vorsichtige Annäherung, denn die Übersetzung bleibt schwierig. Die deutsche Konnotation von Intimität als »Tabubereiche betreffend« schwingt im Englischen so nicht mit. Die DIE-Redaktion hat sich entschiede…
In diesem Beitrag wird das Kompetenzstufen-Modell der PISA-Studie auf den Gegenstandsbereich Fußball übertragen. Die Autoren definieren fünf Kompetenzstufen einer Fußball-Literacy als Grundlage für ein Erwachsenenbildungs-Curriculum. Anlass für den Beitrag ist die Ausrichtung der Fußball-Weltmeiserschaft im PISA-Verlierer-Land Deutschland. Wenigstens in Sachen Fußball-Wissen soll die Bevölkerung gut gerüstet sein.
Ausgehend von dem Befund einer Skepsis gegenüber der Implementierung von Qualitätsmanagement im Bildungsbereich formuliert der Autor eine These, die einen Zusammenhang von Bildung, Wissen und Qualitätsmanagement herstellt.