Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Nimmt man die Trefferzahlen in Literaturdatenbanken als Hinweis, zählen Selbstgesteuertes Lernen, Lernberatung, „Neue“ Lernkultur“ und Lernen mit „neuen Medien“ seit rund zehn Jahren zu den Boomthemen der Erwachsenenbildung. Gleichzeitig können sie aber auch als „modische Containerbegriffe“ bezeichnet werden und es lässt sich angesichts der oft programmatisch-normativen Literatur eine „mikrodidaktische Lücke“ identifizieren. Der Text – eine am Pädagogischen Institut der Johannes-Gutenberg-Unive…
Die Individualisierung des Lernens (Selbstgesteuertes Lernen) und das schnelle Veralten von Wissen erfordern neue Lernarchitekturen. Sie sind im Wesentlichen geprägt von den Neuen Medien. Der räumliche und zeitliche Lernzusammenhang zwischen Menschen wird abgelöst von virtuellen Lernwelten. Genau davon kann die Erwachsenenbildung profitieren, indem sie den Lernenden neue Wege anbietet und einen breiten Rahmen für Zielsetzung, Intensität oder Ausgestaltung des Lernprozesses ermöglicht. Jedoch wa…
Die Kooperation von (Weiter-)Bildungseinrichtungen gilt als zentrale Strategie, um den Herausforderung in Stadt und Land zu begegnen. Auf diese Weise können Kompetenzen und Ressourcen gebündelt werden, um komplexe Aufgaben zu bewältigen, mit denen die einzelnen Einrichtungen überfordert wären. Auch Wirtschaft und Politik haben längst erkannt, dass gut ausgebildete Menschen bzw. gute Weiterbildungsoptionen wichtige Standortfaktoren sind – und beziehen diese in Stadt- und Regionalentwicklung mit …
Was ist Bildungstechnologie, und was tun Bildungstechnologinnen und -technologen? Um diese Fragen zu beantworten, setzen sich die Autoren mit der Verortung der Disziplin Bildungstechnologie auseinander und nähern sich dem Praxisfeld durch eine Systematisierung ihrer Aufgabenfelder.
Erste Erkenntnisse aus Gesprächen, die die Autorinnen mit Verantwortlichen aus dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung geführt haben, deuten darauf hin, dass die Umstellung auf das Lernen mit Distanz hier auf besondere Herausforderungen stößt. Die Autorinnen identifizieren drei charakteristische Reaktionen auf die Heraus-forderungen: reaktiv, bewahrend oder progressiv.
Die Entwicklung digitaler Medien bietet immer neue und weitreichendere Möglichkeiten der Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen. Damit wachsen auch die medienpädagogischen Anforderungen an Lehrende, die damit verbundenen Chancen und Risiken abzuschätzen und digitale Medien effektiv zur Unterstützung des Lernens einzusetzen. Der Beitrag verdeutlicht den Bedarf, diesem Kompetenzbereich mehr Aufmerksamkeit zu schenken und stellt ein auf theoretischer und empirischer Basis entwickeltes medienpädagogisc…
Lernnachweise: Der Ruf nach Lernnachweisen wächst, gleichzeitig der Ruf nach selbstorganisiertem und selbstgesteuertem Lernen. Nur selten wird der Widerspruch zwischen diesen beiden Zielen thematisiert. Vielleicht liegt dies daran, daß beide Ziele in derselben Ursache gründen. Gesellschaftlicher wie individueller Lernbedarf wachsen, weil das Leben wissenschaftlicher, technisierter, globaler und flexibler wird. Aus dem gleichen Grund verlieren bestehende Domänen (Sektoren, Branchen, Organisation…
Lebenslanges Lernen auf hohem Niveau ist die Voraussetzung, an künftigen ökonomischen und sozialen Entwicklungen der Gesellschaft teilhaben zu können. Aber wie kann es finanziert werden? Können EU-Programme Finanzierungsprobleme der organisierten Weiterbildung lösen? Der Autor beschreibt seine Erfahrungen im Rahmen eines SOKRATES-Projektes. Er schildert Voraussetzungen, Chancen und Grenzen einer EU-Projekt-Akquisition.
Eltern-Kind-Kurse gehören zu den am häufigsten angebotenen Kursen in der Familienbildung. Als Mehr-Generationen-Experiment der Bildung und des lebenslangen Lernens haben sie sich in der Erwachsenen- und Familienbildung bewährt und können als Gegengewicht zur »Expertisierung der frühen Kindheit« gesehen werden.
Osteuropa ist einem Prozess tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels unterworfen. Für viele Menschen ist Bildung ein wichtiges Instrument, sich in einem schnell wandelnden sozialen Umfeld zurechtzufinden und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Die Autoren beschreiben den Wandel der Lernkulturen in Osteuropa als einen unaufhaltsamen Prozess, der aber auch der Unterstützung von außen bedarf.