Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen, gilt in der aktuellen Frauen- und Geschlechterforschung als nicht mehr hintergehbarer Ausgangspunkt. Die Autorin stellt die Frage, wie die Männerforschung ihrerseits „Geschlecht“ konstruiert und ob sie eine „kritische“ Forschung ist in dem Sinne, dass sie sowohl Gesellschaftskritik als auch Selbstreflexion betreibt. Indem sie die Position von Robert W. Connell referiert, plädiert die Autorin für eine geschlechtskooperative Forschung, die die Ank…
Von 2002 an wird das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung durch das Programm „Lernende Region – Förderung von Netzwerken“ 80 regionale Netzwerke fördern. Das Programm wird von mehreren deutschen Forschungsinstituten wissenschaftlich begleitet. Ekkehard Nuissl stellt die theoretischen, methodischen und praktischen Überlegungen für diese Begleitung vor und benennt fünf Felder, welche die Analyse inhaltlich strukturieren werden.
Digital Learning Games aus Sicht der Lern-, Emotions- und Motivationspsychologie Digitale Lernspiele, lange Zeit eher noch ein new kid on the block, sind gerade dabei, sich zum next big thing im Bereich der Erwachsenenbildung zu entwickeln. Vergleichbar zu früheren Megatrends wie etwa dem E-Learning werden derzeit von verschiedenen Seiten enorme Erwartungen in diesen Bereich gesetzt. Diese Erwartungen beziehen sich einerseits auf ökonomische Aspekte, indem den digital learning games (DLGs) ein…
Zur Erklärung des Weiterbildungsverhaltens Einzelner werden häufig soziodemografische, betriebs- und beschäftigungsbezogene Daten herangezogen. Obwohl Weiterbildungsbedarfe häufig unmittelbar im Arbeitskontext entstehen, konnten – nicht zuletzt aufgrund der vorhandenen Datenlage – tätigkeits- und arbeitsplatzbezogene Merkmale seltener berücksichtigt werden. Auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung von rund 20.000 Erwerbstätigen im Jahr 2006 ist dies jedoch möglich. Die nachfolgenden mu…
Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die entwicklungspsychologische Forschung zur (In-)Stabilität von Aspekten der Persönlichkeit im Erwachsenenalter. Neben den Kernmerkmalen der Big Five werden sog. Oberflächenmerkmale betrachtet. Hierbei werden Veränderungsrichtung und Ausmaß der Veränderung für verschiedene Dimensionen der Persönlichkeit verglichen und Einflüsse auf die Veränderung der Persönlichkeit beschrieben. Abschließend werden Schlussfolgerungen für die Erwachsenenbildung …
Dargestellt werden Probleme, die in Seminaren für Erwachsene bei der Vermittlung sozialer Kompetenz auftauchen können. Herangezogen werden dafür die Ergebnisse einer von der Autorin verfassten Forschungsarbeit zum Thema berufliche Weiterbildung in gesellschaftlichen Umbruchssituationen.
Aus international vergleichender Perspektive versucht der Beitrag, die Bedingungen zu identifizieren, die eine Teilnahme an Hochschulweiterbildung begünstigen oder erschweren, und die Frage zu beantworten, was wir von anderen Ländern lernen können. Dazu werden ausgewählte, aufgrund sekundarstatistischer Analysen gewonnene Ergebnisse aus sieben Ländern vorgestellt und systematisch auf den länderspezifischen institutionellen Kontext bezogen. Unsere Analyse zeigt, dass die gegenwärtige Situation u…
Qualifizierte Adressatenforschung ist eine wichtige Voraussetzung für eine teilnehmer- und bedarfsorientierte Planung und Gestaltung von Weiterbildungsangeboten. Die vorliegende empirische Studie zu Weiterbildungsverhalten und -interessen der Münchner Bevölkerung erforscht aus der Perspektive der Milieuforschung erstmalig den Zusammenhang von sozialer Lage, Lebensstil und Weiterbildung in einer Metropole. Sie orientiert sich in Theorie und Empirie an neueren Arbeiten zur Sozialstruktur Deutschl…
Lernwiderstände sind das Ergebnis pädagogischen und didaktischen Handeln. Der Artikel referiert die Ergebnisse zweier Forschungsvorhaben an der Universität Kaiserslautern, die identitätsbezogene und emotionale Aspekte von Lernwiderständen untersuchen. Beide Aspekte wurden in der Lernwiderstandsforschung bisher zu wenig betrachtet. Sie sind wesentlich für das Einordnen von Lernwiderständen und für die Überprüfung des eigenen pädagogischen Handelns.
Am Beispiel der beruflichen Weiterbildung zeigen die Autorinnen auf, dass organisiertes Lernen die Bedarfe der Individuen vielfach nicht berücksichtigt und somit Lernwiderstände in Form von passiver Verweigerung und Nichtbeteiligung erzeugt. Um diese Widerstände produktiv nutzen zu können, ergibt sich die Notwendigkeit einer reflexiven und subjetbezogenen Lernberatung.