Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Das Lernen zu lernen gilt als die entscheidende Schlüsselqualifikation. Häufig wird diese Kompetenz jedoch als existent vorausgesetzt und übersehen, dass sie erst entwickelt werden muss. Der Beitrag und der zugehörige Erfahrungsbericht beleuchten den Weiterbildungsstudiengang Qineb der Justus-Liebig-Universität Gießen, der versucht, diese didaktische Leerstelle zu füllen.
Der vorliegende Beitrag basiert auf einer qualitativ-empirischen Studie, die der erwachsenenpädagogischen Lehr-/Lernforschung zuzuordnen ist. Untersucht wurden Basisbildungskurse, genauer, welche Chancen sich für bildungsbenachteiligte Erwachsene durch deren Besuch eröffnen und was zwischen Kursleitenden und Teilnehmenden tatsächlich „passiert“. Ein konstituierendes Merkmal der Kurse ist die Unterschiedlichkeit der Teilnehmenden. Anhand exemplarischer Auszüge aus dem Datenmaterial wird gezeigt,…
Biographisches Lernen im Studium ist eine Methode, über individuelle Lernwege und Lernschemata nachzudenken und diese zu verändern. Beschreiben lässt sich diese Form als bewusste und unbewusste Begleitung von Biographien, die nach Entwicklung suchen. Ziel ist es einerseits, vorausgegangene Lernprozesse zu reflektieren, um die Entwicklung selbstverändernder Fähigkeiten auszubilden und andererseits, ein professionelles Selbstverständnis für Lernprozesse zu befördern. Wie dies in der universitären…
Auf der Basis eines biographischen Beispiels diskutiert dieser Beitrag das Konzept „Lernweltforschung“ für das Sample von Volkshochschulleiterinnen. Methodisches Vorgehen und theoretische Überlegungen zum Erlernen von Leitungsfunktionen werden mit der Frage nach den Erfolgsfaktoren in diesem Berufsfeld verknüpft. Lernfaktoren für bestimmte biographische Lebensphasen werden extrahiert. Lernherausforderungen basieren auf Veränderungen in der Wahrnehmung der Lernwelt in der Regel an einem anderen …
Die in diesem Beitrag vorgestellte subjektwissenschaftliche Theorieperspektive thematisiert Lernhandlungen vom Standpunkt des Lernsubjekts. Lernen wird dabei nicht als eine abhängige Variable von Lehre gefasst, sondern als subjektiv begründetes Handeln, das auf Interessen, Bedürfnissen und Befindlichkeiten basiert, die Lernende vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Bedeutungskonstellationen entwickeln. Diese Sichtweise auf Lernen impliziert einen Perspektivwechsel: Lernhandeln ist weder herste…
Der Beziehungsaspekt in der Dozent-Teilnehmer-Beziehung als Ressource und Determinante lebenslangen Lernens Zwischen Lehrenden und Lernenden besteht neben der Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand stets auch eine dieser Personenkonfiguration entsprechende Beziehung. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist die Relevanz des Beziehungsaspektes für die Inhaltsaspekte der Kommunikation unbestritten. Insofern ist davon auszugehen, dass die Qualität dieser Beziehung Auswirkungen auf den …
Durch die Gestaltung von Lernarrangements können Erwachsenenbildner/innen die Entscheidungen der Lernenden in Lehr-/Lernsituationen beeinflussen. Solche Einflussnahmen sollen lernwirksame Entscheidungen der Adressat/inn/en von Bildungsangeboten verbessern helfen, um deren Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Abzulehnen sind dagegen all jene Bestrebungen, die dem Lernenden Einstellungsänderungen aufnötigen. Vielmehr sollen die Lernenden die Nützlichkeit ihrer getroffenen Entscheidung an den je e…