Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In diesem Beitrag geht es darum, durch Bildungsmanagement das Bewusstsein im Unternehmen offensiv im Sinne einer fairen Auseinandersetzung mit den Betrachtungen des anderen zu schärfen. Um hierzu alle Organisationsmitglieder einladen und derartige Prozesse ermöglichen zu können, hat die Projektgruppe wissenschaftliche Beratung (PwB) mit mehreren Konzernen ein Personalentwicklungsseminar erarbeitet. Durch zeitgemäße und realitätsnahe Situationen werden die Grundlagen für professionelle Feedbackg…
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Ein Heft zur "Input"-Seite von Bildungsfinanzierung. Lebenslanges Lernen im allgemeinen und Weiterbildung im speziellen sind von all jenen zu finanzieren, die davon profitieren: Staat, Unternehmen und Individuen. Das nennt man "Ko-Finanzierung". Eigentlich sollte dieses Heft zur Bildungsfinanzierung pünktlich zum Votum der vom BMBF eingesetzten "Expertenkommission zur Finanzierung lebenslangen Lernens" erscheinen. Nun hat sich die Übergabe des Kommissionsberichts verzögert, so dass vorerst "n…
Kooperieren ist eine elementare Praktik in der Erwachsenen- und Weiterbildung, so Matthias Alke im »Stichwort«. Wie diese Praktik in der Digitalisierung Einrichtungen und Verbände herausfordert, diskutieren Mathias Repka, Christof Schulz, Julia von Westerholt und Beatrice Winkler im »Gespräch«, während Jan Koschorreck und Angelika Gundermann zeigen, dass Kooperieren besonders geeignet ist, die Bewältigung der Digitalisierung zu unterstützen. Michael Marquart und Florian Köhler widmen sich mit i…
Im vorliegenden Beitrag wird der Schlussbericht der Expertenkommission Finanzierung Lebenslangen Lernens mit einem Feuerwerk verglichen: Er hat für kurzfristige Begeisterung und Aufmerksamkeit gesorgt. Was ist zu tun, damit die Ideen nicht verpuffen sondern Chancen auf deren Umsetzung erhalten bleiben? Der Autor fordert die Weiterbildungsakteure auf, sich der Argumente des Berichts („öffentliches Interesse“, „mehr Investitionen nötig“, „Nachfragesouveränität erhöhen“) offensiv zu bedienen und i…
Zum Einsatz Neuer Medien in der Weiterbildung liegen inzwischen empirische Erfahrungen vor, die hier gebündelt werden. Die Lage präsentiert sich differenzierter und diffiziler als noch vor wenigen Jahren angenommen.
Viele Menschen erfüllt Abschied mit Unbehagen: Menschlich, aber doch vorschnell führt uns die Assoziation zur »Endstation«, zum »Unwiederbringlichen«. Abschied nehmen fällt – ebenso wie »aller Anfang« – schwer. Gerade deshalb ist es aber keine Verharmlosung, wenn man im Abschied auch den Vorläufer des Neuanfangs erblickt. Für das erwachsenpädagogische Handeln geht es um die »Gestaltung des Abschieds«, mithin um das »gute Ende« (»Ende gut, alles gut!«). Diesen Weg beschreiten die Beiträge des vo…
Das Konzept der Selbstoptimierung ist eng mit Diskursen um das lebenslange Lernen ver-bunden und wird seit längerer Zeit in der Erwachsenenbildungsforschung diskutiert. Die Re-de über Selbstoptimierung wird dabei zumeist als Kritik bzw. kritische Analyse artikuliert, scheint als fast selbstverständlich und gerät damit in den Sog der Normalisierung. Die etab-lierte Problematisierung von Selbstoptimierung wird daher in diesem Beitrag ebenfalls einer Problematisierung unterzogen, um den Versuch zu…
Mit dem Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen sollen zwei angebotsorientierte Referenzinstrumente in das deutsche Bildungs- und Beschäftigungssystem implementiert werden, die in ihren Auswirkungen für Transparenz, Durchlässigkeit und Mobilitätsunterstützung schwer einzuschätzen sind. Sie stoßen auf ein Feld, in dem Unternehmen und Bildungsinstitutionen - unterschiedlichen Handlungslogiken folgend - sich bezüglich ihrer gesellschaftlichen Bildungs- und Qualifizierungsleistungen mit gro…
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bewertet Investitionen in Bildung nach ihrer Nachhaltigkeit. Im Falle des Erwachsenenlernens ist diese bisher kaum überprüfbar. Es scheint aber richtig, die Finanzierung auf mehrere Schultern (Individuen, Öffentlichkeit und Unternehmen) zu verteilen (»Ko-Finanzierung«). Wurzburg stellt hierzu drei in letzter Zeit innerhalb der OECD-Länder diskutierte Lösungstypen vor: Senkung der direkten Weiterbildungskosten für Individ…