Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ausgehend von Überlegungen der Signaling-Theorie und des Reputationsansatzes untersucht der Beitrag anhand der Daten einer Betriebsbefragung in Deutschland aus dem Jahr 2011, ob ein Zusammenhang zwischen dem betrieblichen Weiterbildungsengagement und dem Erfolg von Betrieben, qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren, nachgewiesen werden kann. Die Ergebnisse einer multivariaten Analyse zeigen, dass weiterbildungsaktive Betriebe einen höheren Rekrutierungserfolg als Betriebe ohne Weiterbildungseng…
Die Autorin beschäftigt sich mit den Tendenzen der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung, insbesondere zu Differenzierung und Kooperationsformen der beiden Weiterbildungsbereiche.
Nach einer kurzen Einführung zum Verhältnis von Öffentlichkeit und betrieblicher Weiterbildung wird anhand einer Einzelfallstudie die Beziehung zwischen innerbetrieblicher Öffentlichkeit und betrieblicher Weiterbildung dargestellt. Als Grundlage wurden unterschiedliche Weiterbildungsmassnahmen in einem Betrieb aus den neuen Bundesländern in der Transformationsprozess ausgewählt. Die Aufgabe der Qualifizierung war in diesem Fall mit strukturpolitischen Aufgaben verknüpft.
Dieses Statement zum DIE-Forum „Zukunftsfelder in der Weiterbildung“ markiert einige Konsequenzen, die sich aus einer steigenden Zahl diskontinuierlicher Erwerbsbiografien für die Weiterbildungslandschaft ergeben: für Weiterbildungsanbieter (Entwicklung von der Angebots- zur Nachfrageorientierung) und für Fragen der Finanzierung (bisherige Aufteilung zwischen Betrieben, Staat und Individuum ist ungeeignet). Kritisch setzt sich Heidemann mit Programmen so genannter „Bildungskonten“ auseinander u…
Angesichts des beschleunigten Strukturwandels („Transformationsgesellschaft“) kann sich betriebliche Weiterbildung nicht mehr auf vertraute Lehr-/Lernformen stützen. Sie muss zur Entwicklungsbegleitung werden, unter der Führungskräfte zu ständiger Selbstbeobachtung geleitet werden („Reflexionskultur“). Dass solche Kulturformen bereits empirisch nachweisbar sind und inwiefern sie als pädagogische Kommunikation verstanden werden können, zeigt die Autorin anhand von Experteninterviews aus einem Fr…
Der Beitrag geht den Fragen nach, welche Kompetenzen und Qualifikationen im untersten Segment des Arbeitsmarktes erforderlich und welche Lernangebote geeignet sind, diese zu erwerben und auch geringer Qualifizierte für lebensbegleitendes Lernen zu ermutigen. Verschiedene Anforderungsprofile von Schriftsprachlichkeit im betrieblichen Kontext werden beschrieben. Auf die Bedeutung betrieblicher Multiplikatoren, die sich für Grundbildung im Unternehmen engagieren, wird verwiesen. Exemplarische Wege…