Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Bildung der Zukunft zu verbessern ist erklärtes Ziel des Programms einer »evidenzbasierten Bildungsreform«. Im Hintergrund schwingen dabei indikatorenbasierte Ziele mit, die sich in Beteiligungsquoten an Weiterbildung oder Kompetenzniveaus der Bevölkerung operationalisieren lassen. Voraussetzung solcher Verbesserungen ist, dass das entsprechende Forschungswissen seinen Weg zu Praxis und Politik erfolgreich findet. Aber gelingt das, und wenn ja, wie?
Träger beruflicher Bildung, so der Autor, müssen sich zu Bildungsdienstleistern entwickeln. Mit Hilfe agiler Führung können sie sich als resiliente Organisationen aufstellen, um im gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess erfolgreich im freien Bildungsmarkt zu bestehen.
Wie kann Qualität von Educational Technology in der Erwachsenen- und Weiterbildung bewertet werden? Der Autor plädiert für ein relationales Verständnis von Qualität und zeigt auf, wie Qualitätsaspekte der Bildungstechnologie in Qualitätsmanagementsystemen verhandelt werden können.
Was verstehen Forschung und Praxis der Erwachsenen- und Weiterbildung unter Digitalisierung? Unter Rückgriff auf Ergebnisse des Kooperationsprojekts »PODium« arbeitet der Autor unterschiedliche Dimensionen des Begriffsverständnisses heraus und zeigt, wie diese Dimensionen von der Praxis während der aktuellen Corona-Pandemie aufgegriffen wurden.
Wie reagiert die Menschheit auf die Klimakrise? Die Wende zu einer nachhaltigen Lebensweise und Gesellschaftsform wäre eine sinnvolle Reaktion, doch Strukturen der sozialen Ungleichheit behindern diesen Wandel. Wie kann Bildung dazu beitragen, diese Strukturen zu verändern und damit einer Lösung der Klimakrise näher zu kommen?
Eine 2., überarbeitete Auflage ist unter http://www.die-bonn.de/id/42021 ; https://doi.org/10.58000/1k4k-5203 zu finden.
Die fortschreitende Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Umgang mit ihr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für den Bildungsbereich geht es dabei nicht nur um eine Veränderung von Lehr-/Lernsituationen durch digitale Medien, sondern v.a. auch um die Frage, wie zum Verständnis dieses Wandels beigetragen werden kann – und dies, ohne bestimmte Gruppen zu exkludieren. Deshalb, so die Autorin, ist beim Thema Digitalisierung kein Platz für föderalen Streit und segmentspezi…
Das Gutenberg‘sche Zeitalter nähert sich dem Ende. Ausgelöst durch die Verbreitung digitaler Medien und fortschreitender Vernetzungsmöglichkeiten steht nach der Revolution des Buchdrucks nun eine weitere bevor – die der „sekundären Oralität“. Dies hat Auswirkungen nicht nur auf Verlage, sondern auf die gesamte Wissenschafts- und Lernkultur, so der Autor.
Wie können virtuelle Räume und digitale Medien und deren Potenzial für kulturelle Bildungsangebote genutzt werden? Dieser Frage gehen die Autorinnen mit der Vorstellung von drei Praxisbeispielen aus dem VHS-Alltag nach und zeigen dabei auf, dass der sinnvolle und durchdachte Einsatz digitaler Hilfsmittel in der kulturellen Bildung zusätzlich einen Beitrag zur digitalen Bildung der Teilnehmenden leisten kann.
Schicht, Klasse, Milieu. Bezugskonzepte der Weiterbildungsforschung 1957–2007 Der Autor liefert einen Längsschnitt durch 50 Jahre der Erforschung von Weiterbildungsteilnahme. Ausgehend von wichtigen Veröffentlichungen des Jahres 1957 (Schelsky, Dahrendorf) stellt er die soziologischen Bezugskonzepte vor, die in den jeweiligen Epochen für die Erklärung der Sozialstruktur herangezogen wurden: zunächst Schicht und Klasse, später – und dem Einfluss Bourdieus – das soziale Milieu. Für beide Phasen …