Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Dieses Länderporträt informiert über die aktuelle Situation der Erwachsenen-/Weiterbildung in der Schweiz: über die gesetzlichen Grundlagen, die Institutionen und ihr Personal, über Angebote und Teilnahmequoten, Finanzierungsformen und internationale Kontakte. Das Buch enthält ausserdem einen historischen Abriss über die Entwicklung der Erwachsenenbildung. Ein abschliessendes Kapitel skizziert Tendenzen und Perspektiven, die den Weiterbildungsbereich in den nächsten Jahren prägen könnten. Das P…
Nikolai Frederik Severin Grundtvig war ein Verfasser mehrerer pädagogischer Schriften. Des Weiteren entwickelte er das Konzept der Volkshochschule, welches sich stark an den christlichen Auffassungen, u.a. auch der Erweckung, orientierte und eine lebensweltbezogene Aufklärung, insbesondere auch für die Unterschichten in dänischer Sprache forderte.
Kennzeichnend für das Antigonish Movement war es, genossenschaftliche Bestrebungen, Lernformen der Erwachsenenbildung und ländliche Gemeinwesenarbeit zusammen zu führen. Ihr Ziel war es, das Scheitern der Geschäfte zu verhindern und für jede Gemeinde ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu entwickeln. Unterrichtet wurden genossenschaftliches Wirtschaften, Buchführung, Mathematik, Ökonomie, öffentliches Sprechen und bürgerschaftliches Engagement.
Der vorliegende Beitrag widmet sich dem Normativitätsproblem der konstruktivistischen Erwachsenendidaktik. Dazu wird ein Forschungsdesign vorgestellt, welches eine empirische Analyse ethischer Implikationen ermöglicht (1). Betrachtet man die Umsiedlung nicht pädagogischer Begriffe in die Erwachsenenpädagogik, so werden Transformationsmuster sichtbar, die ein zentrales Ergebnis der durchgeführten Untersuchung sind (2). Abschließend wird die Frage der ethischen Implikationen erörtert, die neben e…
Der Beitrag untersucht in einer Beobachtung zweiter Ordnung die spezifische Art und Weise, mit der neuere "Einführungen in die Erwachsenenbildung" ihren Gegenstand konstituieren und dabei eine je besondere Perspektivität zur Geltung bringen. Die vier untersuchten Einführungen thematisieren die Erwachsenenbildung als doppelte Suchbewegung, als professionelles Lernvermitteln, als Institutionalisierungsform des Lernens Erwachsener und als wissenschaftspropädeutischen Anwendungsfall.
Subjekte bewegen sich und handeln in räumlichen Kontexten und konstituieren in ihrem Handeln Räume. Dies gilt auch für das Lernen von Erwachsenen und das professionelle Handeln in der Erwachsenenbildung. Dennoch blieb der systematische Einbezug von Raumaspekten in die Erwachsenenbildungsforschung bisher eine Randerscheinung. Der vorliegende Band stellt die Kategorie Raum in den Fokus und arbeitet über die verschiedenen Beiträge ihre Bedeutung für die Erwachsenenbildung heraus. Er bündelt releva…
Im Anschluss an Piaget und neuere Forschungen zur Psychodynamik erarbeitet die Autorin Thesen zum unterscheidend Erwachsenengerechten des Lernens im Erwachsenenalter. Hierzu rekapituliert sie wesentliche Thesen ihres Buches »Zur Konstruktion des Erwachsenen« und entwickelt sie im Hinblick auf Autonomie als Lernmotivator weiter. Sie vertritt die These, dass erwachsenentypische Lernprozesse vor allem dann stattfinden, wenn alte Strukturen überwunden werden und es zu Veränderungslernen kommt. Ein …
Der Beitrag präsentiert Ergebnisse einer qualitativen Dissertation. Die Autorin erforschte die Akzeptanz erwachsenenpädagogischer Fortbildungen bei neben- und freiberuflich Lehrenden am Beispiel der erwachsenenpädagogischen Grundqualifikation des VHS-Landesverbandes NRW. Das eigene berufliche Selbstverständnis, das mit einem hohen Maße an Selbstreflexivität einhergeht, ist für die Frage nach der Aneignung von erwachsenenpädagogischer Lehrkompetenz weit wichtiger als z.B. die fachliche Qualifika…
Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, wie der Begriff „Grundbildung“ vor dem Hintergrund von Interessen und Machtverhältnissen in der öffentlichen Bildungsverwaltung der Länder definiert wird. Mit Blick auf die New Literacy Studies werden empirisch-qualitative Ergebnisse zum Verständnis von Grundbildung und darauf bezogene Begründungslinien dargestellt. Diese wurden mittels leitfadengestützter Interviews erfasst und unter Rückbezug auf Neo-Institutionalismus und Bourdieus Ansatz zum Staat …