Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Berufsbegleitende Fortbildungen sind ein wichtiges Instrument für die Kompetenzentwicklung erwachsenenpädagogischer Lehrkräfte. Der Beitrag stellt Ergebnisse von Studien vor, die hierzu jüngst aus Angebots- und Nachfragesicht erstellt wurden. (1) Anhand der Datenbasis von QUALIDAT werden Angebote systematisiert. (2) In Niedersachsen ist das Weiterbildungsverhalten von u.a. von Lehrkräften erhoben worden.
Studiengänge der Erwachsenen- und Weiterbildung bereiten Studierende auf die Breite erwachsenenpädagogischer Tätigkeiten vor: Lehre ist nur ein erwachsenenpädagogisches Thema unter vielen. Diese Schwerpunktsetzung empfiehlt sich sowohl in professionstheoretischer als auch in berufspraktischer Hinsicht.
Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Kompetenzanforderungen an Lehrende und an pädagogisches Personal – die diese auswählen – gestellt werden, um aktuellen Herausforderungen der Weiterbildungspraxis gerecht zu werden und damit Qualität sicherzustellen.
Lehrkräfte bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der Praktiker in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie firmieren je nach Handlungsfeld als Trainerinnen, Dozenten, Teamerinnen, Lernbegleiter oder Kursleitende. Ungeachtet ihrer Bedeutung für die Qualität der Lehr-Lernprozesse und ihrer Funktion als Repräsentanten der Einrichtungen gegenüber den Teilnehmenden standen sie lange nicht im Fokus der Bemühungen um Professionalisierung und Professionalitätsentwicklung. Im Zuge aktueller Projekte rücke…
Ähnlich wie in Österreich und der Schweiz könnten zukünftig auch in Deutschland erwachsenenpädagogische Kompetenzen trägerübergreifend anerkannt werden. Erste Grundlagen für ein entsprechendes Verfahren für Lehrende erarbeitet das DIE mit Verbänden der Erwachsenen- und Weiterbildung in einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der Fokus des Autorenteams richtet sich auf vorgelagerte Machbarkeitsstudien und Bedarfserhebungen des DIE. Diese zeigen überwiegende Zustimmung der Zielgrup…
Der Autor erörtert Möglichkeiten der Konfliktklärung anhand der zwei häufigsten Konflikttypen: Angriffe auf Seminarleitende und Teilnehmende, die durch unangemessenes Verhalten stören. Dabei stellt er konstruktive Verhaltensweisen in Konflikten vor und beschreibt Konfliktlösungen zweiter Ordnung.
Die Autoren zeigen am Beispiel des krisenbehafteten Afghanistans auf, welche Rolle Erwachsenenbildung für die positive Entwicklung einer Konfliktregion spielen kann. Indem sie die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen im Übergang von Schule ins Studium bzw. Berufsleben stärkt – und so Lebenschancen eröffnet –, trägt sie dazu bei, Frustration, Aggression und Gewalt vorzubeugen – und damit auch der Entstehung neuer Konflikte.
In diesem Beitrag charakterisiert der Autor moralische Konflikte, fordert, dass sie nach Möglichkeit argumentativ ausgetragen werden und macht auf die Lernchancen aufmerksam, die in einer solchen Bearbeitung von Konflikten liegen. Dabei bezieht er sich auf Toulmins Argumentationstheorie und Habermas‘ Diskursethik. Pädagogisch Verantwortliche können ihren Teil zum Gelingen solchen ethischen Lernens beitragen, wenn ihre Einrichtung entsprechende Rahmenbedingungen garantiert.
Mit zunehmendem Alter wachsen fremdenfeindliche und abwertende Haltungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund und anderen Kulturen. Dies stellt sowohl die Erwachsenen- und Alternsbildung als auch die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen. Auf Basis einer statistischen Bestandsaufnahme zur Fremdenfeindlichkeit älterer Menschen werden auf der Ebene der Theoriebildung unterschiedliche Formen und Ausprägungen sowie verschiedene Dimensionen von Diskriminierung systematisiert. Besondere B…