Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Ausgehend von dem gesellschaftlichen Befund eines zunehmend entstrukturierten Lebenslaufs wird in dem Beitrag der Bedarf nach einer (erwerbs)biographischen Gestaltungs- und Steuerungskompetenz betont, die auch neue Bildungs- und Beratungsleistungen notwendig machen.
In diesem Beitrag zu den Zukunfts-Themen „Neue“ Medien – Informations- und Kommunikationstechnologien und Patchwork-Biographien wird die alte und nach wie vor virulente bildungs- und sozialpolitische Frage nach der Chancengerechtigkeit in den Mittelpunkt gerückt.
Der Autor thematisiert Bildung für fragmentarisierte Biographien. Nach gesellschaftstheoretischen Überlegungen geht er der doppelten Fragmentarität von Biographien nach, um abschließend die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Erwachsenenbildung zu erörtern.
In einer kleinen »Philosophiegeschichte des Glücks« spannt der Autor einen Bogen von Aristoteles über Kant zum Utilitarismus. Aristoteles hatte Glück als das gefasst, wo der Mensch zu sich selbst findet. Kant wiederum betont, dass nur der Mensch mit sich zufrieden sein kann, der in Einklang mit seinen moralischen Überzeugungen lebt. Mit den Utilitaristen hält der Autor fest: »Es ist nicht fraglich, ob wir alle nach Glück streben, sondern was Glück ist.« Hier schließt die Aufgabe der (Erwachsene…
Wie verhält sich Kompetenz zu Bildung und Qualifikation? Welches sind die Vor- und Nachteile einer Orientierung von Bildungsprozessen an Kompetenzen? Zur Beantwortung dieser Fragen richtet der Autor den Blick auf Steuerungsprozesse in der Bildungspolitik ebenso wie auf Nutzenpotenziale für die Lernenden.
Am Beispiel der Stadt Marl, angesiedelt am Rande des Ruhrgebiets, zeigt der Autor auf, welche Bedeutung das Zusammenspiel von Bildung und Kultur für die Stadtentwicklung hat und welche Wege zum Umgang mit dem Strukturwandel sinnvoll eingeschlagen werden können.
Die Autorin präferiert den Begriff des »Nachhaltigkeit Lernens« gegenüber der »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, weil sie darin die zahlreichen nicht-institutionalisierten Lernvorgänge eingeschlossen sieht. Die UN-Dekade stellt Herausforderungen für eine Vielfalt an Lernorten, Akteuren und Zielgruppen dar. Den Chancen der Dekade stellt sie einige soziale, v.a. aber individuelle Barrieren gegenüber, die das Lernen von Nachhaltigkeit erschweren: Neben Werthaltungen und Emotionen spielen hier …
Die Verfasser skizzieren ihr Vorgehen bei der Einführung von Elementen selbstgesteuerten Lernens in modularisierten und zertifikatsbezogenen Kursen, die sie als Erwachsenenbildner an der Volkshochschule des Landkreises Gießen geben. Sie konzentrieren sich auf Brauchbarkeit der Transferprojekte und gehen der Frage nach, wie die Lernenden das selbstgesteuerte Lernen bewerten. Ihre Erfahrungen zeigen, dass die Integration von Elementen selbstgesteuerten Lernens für die Lernenden von großem Nutzen…