Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Gut zweieinhalb Jahre nach dem Start des EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen zieht die Nationale Agentur für Deutschland eine Zwischenbilanz und reflektiert aktuelle Trends bei den Antragstellungen 2009 im Programm. GRUNDTVIG für die allgemeine Erwachsenenbildung. Etablierte Förderformen werden verstärkt nachgefragt; das gilt für Lernpartnerschaften wie auch für die Förderungen der individuellen Fortbildung für Beschäftigte im Feld. Seit 2009 werden seitens der EU verschiedene neue För…
Lehrkräfte bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der Praktiker in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Sie firmieren je nach Handlungsfeld als Trainerinnen, Dozenten, Teamerinnen, Lernbegleiter oder Kursleitende. Ungeachtet ihrer Bedeutung für die Qualität der Lehr-Lernprozesse und ihrer Funktion als Repräsentanten der Einrichtungen gegenüber den Teilnehmenden standen sie lange nicht im Fokus der Bemühungen um Professionalisierung und Professionalitätsentwicklung. Im Zuge aktueller Projekte rücke…
Die Bedeutung von Alphabetisierung und Grundbildung in nationalen wie internationalen Bildungsdebatten ist unbestritten. Die in Deutschland angelaufenen Projekte werden im Jahr 2009 erste Arbeitsergebnisse vorstellen können. Die Beiträge dieses Heftes werden vornehmlich einen Beitrag zur Theorieentwicklung leisten und damit Grundlagen für die weitere Forschung auf diesem Gebiet schaffen.
Die Debatte um OER kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln geführt werden: Michael Jäger ist Geschäftsführer der Eduversum GmbH, die zum Teil auf Freemium-Angebote wie Lehrer-Online setzt, aber auch OER im Auftrag öffentlicher oder privater Institutionen erstellt. Annett Zobel ist Vorstand des Vereins edu-sharing NETWORK, der stark in der OER-Szene als Vernetzer von Infrastrukturakteuren unterwegs ist. Dr. Sabine Preusse schaut auf das Thema wiederum aus der Perspektive einer selbstständigen Be…
"Entwicklungsorientierte Bildungsarbeit" zeigt sich in dieser REPORT-Ausgabe von zwei grundsätzlichen Seiten. Zum einen verdeutlichen die Aufsätze aus den unterschiedlichen Ländern und Kontinenten, dass die jeweiligen sozialen, historischen und kulturellen Gegebenheiten einer Gesellschaft von großer Bedeutung für jede Bildungsarbeit sind. Zum anderen zeigt sich aber auch, dass entwicklungsorientierte Bildungsarbeit methodisch, lerntheoretisch und bildungspolitisch von eben den zentralen Fragen …
Der Umgang mit Unsicherheiten, Mehrdeutigkeiten und Ambivalenzen stellt eine individuelle, gesellschaftliche und politische Herausforderung dar. Das Heft möchte Ambiguität und Ambivalenz in ihren verschiedenen Bezügen zur Erwachsenenbildung theoretisch und empirisch betrachten. Dabei soll der ambivalente Charakter von Ambiguität als bildungsproduktives und zuweilen auch -hinderliches Phänomen deutlich werden.
Auch wenn die Beschäftigung mit dem Thema offene Bildungsmaterialien (OER) in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und die Abkürzung OER inzwischen vielen in der Bildung Tätigen geläufig sein sollte, ist die Bildungslandschaft in Deutschland von einem flächendeckenden Einsatz von OER weit entfernt. Wie ist es um OER in der EB / WB bestellt? Ist die Erstellung und Verwendung von offenen Bildungsmaterialien in der Erwachsenenbildung sinnvoll und wünschenswert – und wie kann sie gelingen? D…
Ein Heft zur "Input"-Seite von Bildungsfinanzierung. Lebenslanges Lernen im allgemeinen und Weiterbildung im speziellen sind von all jenen zu finanzieren, die davon profitieren: Staat, Unternehmen und Individuen. Das nennt man "Ko-Finanzierung". Eigentlich sollte dieses Heft zur Bildungsfinanzierung pünktlich zum Votum der vom BMBF eingesetzten "Expertenkommission zur Finanzierung lebenslangen Lernens" erscheinen. Nun hat sich die Übergabe des Kommissionsberichts verzögert, so dass vorerst "n…
Die Weiterbildung befindet sich in ungewissen Zeiten in einem Umbruch. Aktuelle Stichworte sind die zu beobachtende Deinstitutionalisierung verbunden mit einem Bedeutungszuwachs selbstgesteuerter und non-formaler bzw. informeller Lernprozesse, der Ersatz des Bildungsbegriffs durch den Lernbegriff, die Betonung der Eigenverantwortung der Lernenden für die Gestaltung ihrer Lernbiografie sowie die Frage der Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen. Diese Erosion des Weiterbildungsfeldes kan…
Die Lehr-/Lernforschung in der Weiterbildung hat sich lange Zeit auf die sozialen und biografischen Voraussetzungen und Rahmungen Lebenslangen Lernens konzentriert. Demgegenüber fanden die Lehr- und Lernprozesse in Veranstaltungen der Erwachsenenbildung vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Das Gleiche galt für deren Wirkungen, sowohl im Blick auf Lernzuwächse und Interessen als auch auf ihren Transfer in den Lebens- und Arbeitsalltag der Teilnehmenden. Dies änderte sich jedoch im Laufe der let…