Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Diese Ausgabe vereint empirische und konzeptionelle Zugänge zur Erforschung eines in der Weiterbildung weitgehend vernachlässigten Bildungsbereichs. Welche Rolle spielt naturwissenschaftliches Wissen im Kontext informeller und non-formaler Lernprozesse Erwachsener? Und welche Impulse ergeben sich daraus für die Gestaltung von Lehr-Lernarrangements in anderen Bereichen? Das Heft gibt Einblicke in spezifische Fragestellungen und leistet damit auch einen Beitrags zur interdisziplinären Verständig…
Anhand von Blended-Leaming-Szenarios werden Anforderungen an die Qualität des didaktischen Konzepts für das E-Learning aus medienpädagogischer Perspektive skizziert.
Im Rahmen des OECD-Programms " Thematic review on adult learning: The second round" beteiligte sich die Bundesrepublik Deutschland an dem Teilvorhaben: Weiterbildung für Personen mit geringen schulischen und beruflichen Qualifikationen ("adult learning of the low educated and low skilled"). Der Beitrag beschreibt den Rückgang des Qualifikationsniveaus in der jüngeren Bevölkerung und formuliert daraus resultierende Anforderungen an die Weiterbildung.
Der Beitrag enttarnt zunächst gängige Vorurteile über E-Learning. Der pädagogische Mehrwert steht und fällt mit der methodisch-didaktischen Gestaltung. Die Autorinnen gründen ihr Urteil auf Erfahrungen von Teilnehmenden einer online-basierten Weiterbildung. Diese bewerteten das Lernen mit Neuen Medien als intensiv, kommunikativ, aber zeitaufwändig. E-Learning erfordere Selbstdisziplin, -motivation, -organisation, ein gutes Zeitmanagement sowie eine grundlegende Technikkompetenz.
Ausgangspunkte des vorliegenden Beitrags sind die Bedeutung informeller Lernformen im Kontext lebenslangen Lernens sowie die strukturale Bildungstheorie im Anschluss an Marotzki. Auf dieser Folie rekapituliert das Autorenduo Ergebnisse einer qualitativ-empirischen Untersuchung zu Orientierungsveränderungen bei Travelworkern, also jüngeren Erwachsenen, die ferne Länder besuchen und dort arbeiten, um die Reise zu finanzieren. Auf dieser Grundlage werden strukturelle Aspekte der Reise herausgearbe…
Der Begriff Lernort wurde vom Deutschen Bildungsrat 1974 in die pädagogische Fachsprache und den bildungspolitischen Sprachgebrauch eingeführt. Die von der Bildungskommission genannten Lernorte (Schule, Betrieb, Lehrwerkstatt und Studio) erhalten durch ihre unterschiedlichen pädagogischen Funktionen im Lernprozess ihre Spezifität. Zunächst im Bereich der beruflichen Bildung beheimatet wurde der Begriff später auch in der Erwachsenenbildung rezipiert. Dort gibt es eine Fülle von Lernorten, gerad…
Für das DIE-Programm Lernen im Quartier stellt der Sozialraum-Ansatz einen Schlüssel zum Inklusionsthema dar. Weiterbildung kann vor Ort in der Konzentration auf den sozialen Nahraum die dort lebenden Menschen und ihre Beteiligungs- und Vernetzungspotenziale in inklusionsförderlicher Weise einbeziehen. Im Beitrag werden Auszüge aus Interviews mit Vertreter/inne/n der Volkshochschulen Berlin und Hamburg diskutiert. Sie geben Aufschluss darüber, ob und wie im Kontext der Inklusion sozialraumorien…
Im Rahmen des Bundesprogramms »Lernen vor Ort« übernimmt das Bildungsbüro der Städteregion Aachen Aufgaben der kommunalen Koordination von Bildungsberatung in den zehn Kommunen der StädteRegion Aachen. Das hier vorgestellte Drei-Säulen-Modell umfasst die Qualifizierung von Bildungsberater/inne/n, die Schulung von »BildungsberatungsLotsen« und den Kompass Bildungsberatung als begleitendes Informationsmedium. Ziel des Konzepts ist neben der verbesserten Transparenz über öffentlich zugängliche Bil…